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Seringhausen (Wuppertal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Seringhausen
Stadt Wuppertal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Seringhausen 51° 13′ N, 7° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0) 51° 13′ 17″ N, 7° 16′ 33″ O
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Höhe: 290 m ü. NN
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Lage von Seringhausen in Wuppertal

Seringhausen war eine Hofschaft im Wuppertaler Wohnquartier Herbringhausen im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg.

Geografie

Die Hofschaft lag östlich des Herbringhauser Bachtals auf 290 Meter über Normalnull westlich von Spieckerlinde und nördlich von In der Heye. Das Vorbecken Seringhausener Siefen der bis 1900 fertiggestellten Herbringhauser Talsperre liegt unmittelbar südwestlich des Standorts.

Heute ist der Standort eine in der Wasserschutzzone I gelegene, mit Wald bedeckte Wüstung.

Geschichte

Die Endung -inghausen und die Lage an einer geschützten Quellmulde lässt auf eine Besiedlung im 9./10. Jahrhundert durch die Borchter schließen, die an der mittleren Ruhr lebten und bis zu Karls Sachsenkriegen unter sächsischer Herrschaft standen.

Im Mittelalter gehörte Seringhausen neben 15 weiteren Höfen zur Honschaft Walbrecken im Kirchspiel Lüttringhausen des Amtes Beyenburg.<ref name="helbeck">Gerd Helbeck: Beyenburg. Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes. Band 1: Das Mittelalter. Grundlagen und Aufstieg. Verein für Heimatkunde, Schwelm 2007, ISBN 978-3-9811749-1-5.</ref> 1547 ist in einer Liste der Hand- und Spanndienste eine Wohnstätte belegt.<ref name="helbeck" /> Der Hof war zu dieser Zeit Teil des Hofverbands Mosblech, der ein Allod der bergischen Herzöge war.<ref name="kießling">Hermann Kießling: Höfe und Höfeverbände in Wuppertal. Bergisch-Märkischer Genealogischer Verlag, Wuppertal 1977.</ref> 1715 wird die Hofschaft auf der Topographia Ducatus Montani als Sirickhusen bezeichnet.

1815/16 lebten 19 Einwohner im Ort. 1832 war Seringhausen weiterhin Teil der Honschaft Walbrecken, die nun der Bürgermeisterei Lüttringhausen angehörte. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Ackergut bezeichnete Ort wurde Sehringhausen genannt und besaß zu dieser Zeit zwei Wohnhäuser, zwei landwirtschaftliche Gebäude und zwei Fabrikationsstätten. Zu dieser Zeit lebten 25 Einwohner im Ort, zehn katholischen und 15 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. 1836.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden drei Wohnhäuser mit 21 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref>

Mit dem Bau der Herbringhauser Talsperre rückte die Uferlinie nah an die Hofschaft heran. Dennoch bestand die Hofschaft noch bis in die 1970er Jahre innerhalb der inneren Wasserschutzlinie der Trinkwassertalsperre und wurde erst dann abgetragen.

Einzelnachweise

<references />

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