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Gangolfsberg (Wuppertal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gangolfsberg
Stadt Wuppertal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Gangolfsberg 51° 14′ N, 7° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 14′ 25″ N, 7° 17′ 48″ O
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Höhe: 256 m ü. NHN
Lage von Gangolfsberg in Wuppertal
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Datei:Gandolfsberg - Beyenburg.jpg
Gandolfsberg in der Landschaftskulisse

Gangolfsberg ist eine Hofschaft im Wuppertaler Wohnquartier Herbringhausen im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg.

Geografie

Die Hofschaft liegt auf 256 m ü. NHN südlich des Beyenburger Stausees, eines Aufstaus der Wupper bei Beyenburg. Auf der anderen Seite des westlich vorbeifließenden Hengstener Bachs liegt auf einer Erhebung das großflächige Beyenburger Wohngebiet Siegelberg. Benachbarte Orte sind Hengsten, Stoffelsberg und Nöllenberg.

Etymologie und Geschichte

Gangolfsberg ist vermutlich nach dem Radevormwalder Kirchenpatron Gangolf benannt.<ref name="Wolfgang Stock">Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8</ref>

Im Mittelalter gehörte Gangolfsberg neben 15 weiteren Höfen zur Honschaft Walbrecken im Kirchspiel Lüttringhausen des Amtes Beyenburg.<ref name="helbeck">Gerd Helbeck: Beyenburg. Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes. Band 1: Das Mittelalter. Grundlagen und Aufstieg. Verein für Heimatkunde, Schwelm 2007, ISBN 978-3-9811749-1-5.</ref> 1547 ist in einer Liste der Hand- und Spanndienste eine Wohnstätte belegt.<ref name="helbeck" /> 1547 ist eine Wohnstätte belegt.<ref name="helbeck" /> Der Hof war zu dieser Zeit Teil des Hofverbands Mosblech, der ein Allod der bergischen Herzöge war.<ref name="kießling">Hermann Kießling: Höfe und Höfeverbände in Wuppertal. Bergisch-Märkischer Genealogischer Verlag, Wuppertal 1977.</ref> 1715 wird der Weiler auf der Topographia Ducatus Montani als Selspinsberg bezeichnet.

Zwischen Gangolfsberg und dem Hengsten verlief die Elberfelder Linie der Bergischen Landwehr.

1815/16 lebten 12 Einwohner im Ort. 1832 war Gangolfsberg weiterhin Teil der Honschaft Walbrecken, die nun der Bürgermeisterei Lüttringhausen angehörte. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler bezeichnete Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und zwei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 20 Einwohner im Ort, vier katholischen und 16 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf, 1836</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden vier Wohnhäuser mit 27 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref>

Weblinks

Commons: Gandolfsberg (Wuppertal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Auf’m Hagen | Beyenburger Brücke | Bruckberg | Gangolfsberg | Hardtplätzchen | Hardtbach | Hengsten | In der Hardt | In der Heye | Kotthausen | Mesenholl | Mosblech | Neuenhaus an der Wupper | Niederdahl | Niederdahlhausen | Niedersondern | Nöllenberg | Oberdahl | Obersondern | Rottland | Seringhausen | Spieckerheide | Spieckerlinde | Spieckern | Steinhaus | Stoffelsberg | Trompete | Walbrecken Vorlage:Klappleiste/Ende