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Reuti TG

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TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Reutif zu vermeiden.
Reuti
Datei:Reuti.jpg
Wappen von Reuti
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Bussnangi2
Postleitzahl: 9571 (Mettlen)
frühere BFS-Nr.: 4928
Koordinaten: 726866 / 267348Koordinaten: 47° 32′ 41″ N, 9° 7′ 26″ O; CH1903: 726866 / 267348
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  }}
Höhe: 470 m ü. M.
Fläche: 1,81 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 122 (1990)<ref name="Einwohner">André Salathé: Reuti. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>
Einwohnerdichte: 67 Einw. pro km²
Datei:Reuti TG.jpg
Reuti TG
Reuti TG
Karte
w{w

Reuti, schweizerdeutsch Rüüti,<ref>Reuti Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020</ref> ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Siedlung<ref name="Orte TG" /> der Gemeinde Bussnang im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Von 1803 bis 1995 gehörte die Ortsgemeinde Reuti zur Munizipalgemeinde Bussnang und umfasste das Bauerndorf Reuti und das etwa 2 Kilometer entfernte südlich der Thur gelegene Kirchdörflein Wertbühl. Am 1. Januar 1995 fusionierte die Ortsgemeinde Reuti im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Bussnang.<ref name="Einwohner" />

Geschichte

Datei:2013-04-10 Regiono Wil (Foto Dietrich Michael Weidmann) 144.JPG
Wertbühl war stets für die Katholiken Reutis zuständig.

Reuti und Wertbühl gehörten vom Hochmittelalter bis 1798 zum Niedergericht Mettlen und zur Herrschaft Bürglen. Kirchlich war Reuti stets Teil von Wertbühl, wo die Katholiken auch nach der Reformation eingepfarrt blieben. Die wenigen Reformierten besuchten ab 1529 benachbarte Kirchen, denen sie im 19. Jahrhundert fest zugeteilt wurden: Reuti zu Bussnang, Wertbühl zu Bürglen.<ref name="Einwohner" />

Der Kornbau wurde im Rahmen der Dreizelgenwirtschaft betrieben, daneben Rebbau, ab Mitte des 19. Jahrhunderts vermehrt Vieh- und Milchwirtschaft sowie Obstbau. Reuti behielt bäuerlichen Charakter.<ref name="Einwohner" />

Wappen

Datei:Reuti.jpg
Datei:Karte Gemeinde Reuti 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Blasonierung: Von Gelb gespalten, mit einem blauen Stamm mit vier abgehauenen Ästen, und Rot, mit einem weissen Krug mit Henkel.<ref name="Gemeinde">Bussnang – die Gemeinde mit Zug Auf der Webseite der Gemeinde Bussnang, 2009, S. 15 (PDF; 5,0 MB)</ref>

Die gelb-blaue Hälfte ist ein redendes Wappen für Reuti in den Farben Bürglens. Die rot-weisse Hälfte zeigt das Krüglein der heiligen Verena, der Kirchenpatronin von Wertbühl, in den Farben des Domkapitels Konstanz.<ref name="Gemeinde" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Reuti
Jahr 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 134 101 116 122
Ortschaft 59 48 52
Quelle <ref name="Einwohner" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Siedlungen TG" />

Sehenswürdigkeiten

→ siehe Abschnitt Sehenswürdigkeiten im Artikel Wertbühl

Weblinks

Commons: Reuti TG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="Orte TG">Vorlage:Orte TG 2018</ref> <ref name="Siedlungen TG">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref> </references>

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