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Koreanische Sprache

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Koreanisch
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Gesprochen in

Korea (Südkorea, Nordkorea), Zentralasien, Japan, Sakhalin (Russland), Nordostchina
Sprecher 81 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache in Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Nordkorea
Anerkannte Minderheiten-/
Regionalsprache in
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg VR China (Autonomer Bezirk Yanbian, Autonomer Kreis Changbai)
Sprachcodes
ISO 639-1 ko
ISO 639-2 kor
ISO 639-3 kor
jje (Jeju-Sprache auf Jejudo)

Die koreanische Sprache oder Koreanisch wird von mehr als 81 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen die meisten koreanischer Abstammung sind. Mit ihrer Sprecherzahl gehört sie zu den 25 meistgesprochenen Sprachen der Welt.

Sie gehört zur Koreanischen Sprachfamilie, zusammen mit der Jeju-Sprache und einigen ausgestorbenen Sprachen.

Koreanisch wird mit einer eigens entwickelten Alphabetschrift Hangeul geschrieben. Die lokalen Namen der Sprache sind in Südkorea hangugeo (Hangeul: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder hangungmal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), in Nordkorea hingegen chosŏnŏ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder chosŏnmal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Die unterschiedlichen Namen kommen von der in Nordkorea und Südkorea jeweils üblichen Bezeichnung für das Land. In Südkorea wird die Sprache von dem Nationalen Institut für Koreanische Sprache gepflegt.

Grammatikalisch handelt es sich beim Koreanischen um eine agglutinierende Sprache mit der Grundwortstellung Subjekt-Objekt-Verb. Verwandtschaften zu anderen Sprachen sind nach den üblichen Kriterien nicht feststellbar.

Klassifikation

Die koreanische Sprache ist zusammen mit der Jeju-Sprache und einigen ausgestorbenen Sprachen Teil der koreanischen Sprachfamilie, die in der englischsprachigen Literatur als „Koreanic languages“ bezeichnet wird. Sie wird fälschlicherweise auch als isolierte Sprache kategorisiert.

Konventionell wurde sie bis in die 1990er als Teil der altaischen Sprachfamilie behandelt,<ref>Altaic etymology : Query result. Abgerufen am 29. August 2018.</ref><ref>Martine Robbeets: (2017) Japanese, Korean and the Transeurasian languages. In: Hickey, Raymond (ed.) The Cambridge handbook of areal linguistics (Cambridge Handbooks in Language and Linguistics.) Cambridge: Cambridge University Press, 586–626.</ref><ref>Václav Blažek: Altaic Languages Masaryk University Press.</ref> jedoch hat der ursprüngliche altaische Sprachfamilienvorschlag weitgehend an Unterstützung verloren.<ref>Sungdai Cho, John Whitman: Korean: a linguistic introduction. First paperback edition Auflage. Cambridge University Press, Cambridge New York, NY 2022, ISBN 978-0-521-51485-9.</ref> Der Grundansatz eines Vergleichs typologischer Merkmale gilt als unzureichend für den Beweis genetischer Verwandtschaft. Diese werden stattdessen als Merkmale des altaischen, bzw. nordostasiatischen Sprachareals aufgeführt.<ref name=":1" /> Unter anderem weist das Koreanische nach gleichen Kriterien mehr Gemeinsamkeiten mit den sogenannten paläosibirischen Sprachen auf, jedoch werden deren Mitglieder als unverwandt betrachtet.<ref>Alexander Vovin: Korean as a Paleosiberian Language (English version of 원시시베리아 언어로서의 한국어). (academia.edu [abgerufen am 25. Januar 2025]).</ref>

Externe Verwandtschaftshypothesen

Die Hypothese, dass das Koreanische mit dem Japanischen verwandt sein könnte, fand einige Unterstützer aufgrund von einer kleinen Anzahl an Überschneidungen im einheimischen Wortschatz und oberflächlicher grammatikalischer Ähnlichkeiten, die von Forschern wie Samuel E. Martin<ref>Samuel E. Martin: Lexical Evidence Relating Korean to Japanese. In: Language. Band 42, Nr. 2, 1966, ISSN 0097-8507, S. 185–251, doi:10.2307/411687.</ref> und Roy Andrew Miller<ref>Roy Andrew Miller: Languages and history: Japanese, Korean, and Altaic (= Instituttet for Sammenlignende Kulturforskning Serie B, Skrifter. Nr. 93). 1. publ Auflage. White Orchid Press [u. a.], Bangkok 1996, ISBN 978-974-8299-69-3.</ref> näher untersucht wurden. Sergei Starostin (1991) fand etwa 25 % potenzieller Kognaten in der 100-Wort-Swadesh-Liste für Japanisch und Koreanisch.<ref></ref> Einige Linguisten, die sich mit der Beziehung zwischen Japanisch und Koreanisch befassen, darunter Alexander Vovin, argumentieren, dass die angegebenen Ähnlichkeiten nicht unbedingt auf eine genetische Verwandtschaft zurückzuführen sind, sondern auf geographisch bedingte Sprachbundeffekte und intensiven Sprachkontakt, insbesondere vom Altkoreanischen ins westliche Altjapanisch.<ref>Alexander Vovin: Seltsame Wörter in der Man'yoshū und der Fudoki und die Verteilung der Ainu Sprache auf den Japanischen Inseln in der Frühgeschichte. In: archive.org. 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Beispiel könnte das mittelkoreanische Wort sàm und das japanische asá sein, beide bedeuten „Hanf“.<ref>John Whitman: The Phonological Basis for the Comparison of Japanese and Korean (PhD thesis). Harvard University, Cambridge 1985 (Unpublished Harvard University PhD dissertation).</ref> Dieses Wort scheint ein Kognat zu sein, ist im westlichen Altjapanisch gut belegt und taucht in den nördlichen Ryūkyū-Sprachen auf, kommt aber im östlichen Altjapanisch nur in Komposita vor und ist nur in drei Dialekten der südlichen Ryūkyū-Sprachgruppe nachgewiesen. Zudem ist eine alternative, einheimisch-japanische Dublette wo, ebenfalls „Hanf“ bedeutend, im westlichen Altjapanisch und in den südlichen Ryūkyū-Sprachen belegt.

Sowohl im Altkoreanischen als auch im Altjapanischen lassen sich gewisse Gemeinsamkeiten feststellen, wie etwa Agglutination und relativ simple Phonologie. Laut Paul Benedicts Hypothese zur Verwandtschaft zwischen japanischen und Tai-Kadai Sprachen wiesen die japanischen Sprachen ursprünglich einen isolierenden Sprachbau auf, mit möglicherweise rein monosyllabischem Vokabular und einer Verb-Objekt-Satzstellung.<ref>Alexander Vovin: Out of Southern China? (academia.edu [abgerufen am 20. Dezember 2024]).</ref> Gemeinsamkeiten wie das Suffix -ga werden auf sprachlichen Kontakt zurückgeführt.<ref name="vovin_2017"></ref> Einige Linguisten vermuten zudem, dass das Koreanische Teil eines prähistorischen Sprachbundes war, der eine Verbindung zur Sprache der Niwchen (einer Amur-Sprache in Sibirien und auf der Insel Sachalin) nahelegt.<ref>Janhunen, Juha (2005). "The Lost Languages of Koguryo". Journal of Inner and East Asian Studies. 2–2: 65–86.</ref><ref>Kang, Gil-un (1990). 고대사의 비교언어학적 연구. 새문사.</ref> Die Annahme, dass Koreanisch mit der japanischen Sprache verwandt sei, wird weiterhin vertreten.<ref>Francis-Ratte, Alexander Takenobu: Proto-Korean-Japanese: A New Reconstruction of the Common Origin of the Japanese and Korean Languages. 2016 (ohiolink.edu [abgerufen am 29. August 2018]).</ref>

Hudson und Robbeets (2020) schlugen vor, dass es Spuren eines präniwchischen Substrats im Koreanischen gibt. Laut dieser Hypothese waren ursprüngliche Varianten des Niwchischen (auch bekannt als Amurisch) einst auf der koreanischen Halbinsel verbreitet, bevor die koreanischen Sprecher dort eintrafen.<ref>Mark J. Hudson, Martine Robbeets: Archaeolinguistic evidence for the farming/language dispersal of Koreanic. In: Evolutionary Human Sciences. Band 2, 2020, doi:10.1017/eh, PMC 10427439 (freier Volltext).</ref>

Gelegentlich wird der Hamkyŏng/Ryukjin-Dialekt als separate Sprache behandelt.<ref></ref><ref></ref>

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Das Koreanische ist erstmals seit dem 5. Jahrhundert belegt.<ref name=":0"></ref> Altkoreanisch wird von einigen Linguisten in die Gruppe der Buyeo-Sprachen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Norden und der Han-Sprachen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Süden aufgeteilt und stammt vom Proto-Koreanischen ab.<ref></ref>

Proto-Koreanisch

Datei:Distribution of Bronze Swords in Northeast Asia.svg
Verbreitung verschiedener Arten von Bronzeschwertern in Nordostasien

Die Einwanderungen verschiedener Bevölkerungsgruppen aus dem Norden zwischen dem 2. Jahrtausend v. Chr. und der Jahrtausendwende n. Chr. lassen sich mit mehreren zeitgleichen soziokulturellen und historischen Ereignissen in Verbindung bringen. Dazu zählen die Einführung des Trockenreisanbaus im 9. Jahrhundert v. Chr. aus der Liao-Region, der Untergang von Go-Joseon im 2. Jahrhundert v. Chr. und die darauf folgenden Migrationen von Reitergruppen, die Hirseanbau und Viehzucht betrieben, aus dem ehemaligen Go-Joseon in den Südosten der koreanischen Halbinsel. Ein bedeutendes Ereignis in dieser Zeit war die Einführung der Bronzekultur, die etwa im 9. Jahrhundert v. Chr. begann und eng mit der Entwicklung des Proto-Koreanischen verknüpft ist. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Bronzeverarbeitung nicht nur technologische, sondern auch kulturelle und sprachliche Veränderungen mit sich brachte, die möglicherweise auch die sprachliche Landschaft beeinflussten.

Es wird allgemein angenommen, dass das Proto-Koreanische zwischen dem 9. und 3. Jahrhundert v. Chr. durch Bevölkerungsgruppen aus Südsibirien auf die koreanische Halbinsel gelangte. Im gleichen Zeitraum fanden auch die Migration von Menschen in das Japan der Yayoi-Zeit statt.<ref name=":1"></ref> Silla wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. von den genannten Einwanderern gegründet. Einige Sprachwissenschaftler argumentieren jedoch, dass spätere Ereignisse, wie die Expansion von Goguryeo in den Süden Koreas und die Migration der Buyeo-Völker nach Zentralwestkorea, ebenfalls zur Verbreitung der koreanischen Sprachen beitrugen und maßgeblich zur Verdrängung der Halbinsel-Japonischen Sprachen führten.<ref></ref>

Einige Wörter, die aus Ortsnamen in von Goguryeo im 5. Jahrhundert eroberten Gebieten abgeleitet wurden, zeigen Parallelen zu japanischen Begriffen. Beispielsweise entspricht *tan, *tuan dem altjapanischen tani („Tal“), während *usaxam dem altjapanischen usagi („Hase“) ähnelt. Aufgrund solcher und weiterer Übereinstimmungen, wie etwa in Zählwörtern, entstand in den 1970er Jahren die Hypothese, dass das Koreanische und das Japanische über die Sprache von Goguryeo miteinander verwandt sein könnten. Heutzutage wird jedoch angenommen, dass diese Ähnlichkeiten auf ein Substrat im südlichen Goguryeo zurückzuführen sind. Dieses Substrat repräsentierte vielleicht nicht die offizielle Sprache des Reiches, deutet jedoch auf das Vorhandensein protojapanischer Sprachen im westlichen Korea hin.<ref name=":1" /> Goguryeo verwendete chinesische Schriftzeichen, um grammatikalische Morpheme darzustellen. Beispiele hierfür sind 尸 für das Irrealis-/Prospektives-Gerund-Suffix *-l bzw. *-lh und 乙 oder 肹 für die Akkusativendung *-(u)r.<ref name=":0" />

Die Sprachen der Samhan – Jinhan, Mahan und Byeonhan – im Süden Koreas werden in chinesischen Quellen wie der Wei Shu und der späteren Hou Han Shu als sehr ähnlich beschrieben, insbesondere die Sprachen von Byeonhan und Jinhan. Diese Beschreibungen widersprechen sich jedoch in einigen Aspekten, was darauf hindeutet, dass die sprachliche Situation komplexer war als ursprünglich angenommen. Zudem scheint das Ethnonym Han nicht eindeutig mit einer bestimmten Sprache verbunden zu sein, da es sowohl für Gruppen verwendet wurde, die vermutlich Proto-Koreanisch, als auch für solche, die Proto-Japanisch sprachen.<ref name=":1" />

Altkoreanisch

Die altkoreanische Sprache ist erstmals seit dem 5. Jahrhundert belegt.<ref></ref>

Die meisten Befunde schriftlicher Überlieferungen stammen aus der Zeit des Vereinigten Sillas des 7. bis 10. Jahrhunderts. Demnach kann Altkoreanisch allgemein als die Sprache Sillas nach der Vereinigung der Drei Reiche verstanden werden. Alternativ wird vom Linguisten Alexander Vovin davon ausgegangen, dass Mittelkoreanisch aus der Sprache Goguryeos hervorgegangen ist, während Baekjes Sprache in Form der Jeju-Sprache weiterexistiert.<ref name="vovin_2013"></ref> Silla soll nicht dazu fähig gewesen sein, Korea kulturell zu einigen, weshalb es aufgrund von inneren Unruhen kollabierte. Generell werden auch die Sprachen der Drei Reiche als Varianten des Altkoreanischen bezeichnet.<ref>The Languages of Japan and Korea (= Routledge language family series). Routledge, Taylor & Francis Group, London New York 2017, ISBN 978-0-415-46287-7.</ref>

Mittelkoreanisch

Die Entwicklung des Mittelkoreanischen wird in das 10. bis zum 13. Jahrhundert eingeschätzt. Bis zur Einführung der phonetischen koreanischen Schrift Hangeul im 15. Jahrhundert sind sprachliche Zeugnisse ausschließlich mit den Schriftsystemen von Idu, Hyangchal und Gugyeol belegt. Idu wurde noch bis ins 19. Jahrhundert verwendet, vor allem von Beamten der Mittelschicht. Gugyeol wurde verwendet, um chinesische Texte mit Glossen zu versehen, ähnlich wie das japanische Man’yōgana und Kunten sowie das spätere Katakana. Hyangchal wurde verwendet, um altkoreanische Volksgedichte aus Silla niederzuschreiben.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts ist Mittelkoreanisch deutlich besser belegt, was auf die Verbreitung von Hangeul im Jahr 1443 zurückzuführen ist.

Ungefähr für die Zeit des Imjin-Kriegs gegen Ende des 16. Jahrhunderts sind phonologische und morphologische Veränderungen belegt, die etwa im 17. Jahrhundert abgeschlossen waren. Das nun entstandene Koreanische weicht vom vorher üblichen Mittelkoreanischen teilweise erheblich ab und stellt im Grunde die heute in Korea gesprochene Sprache dar.

Morphologie

Das Koreanische besitzt eine recht komplexe Morphologie, die sich in vielen Formen durch beispielsweise divergierende Wortverwandtschaften sowie durch eine Vielzahl an Flexionsmorphemen ausdrückt.

Beweisbare morphosemantische Verwandtschaften von Wörtern des modernen Koreanischen wie 다스하다 (daseuhada), 따뜻하다 (ttatteuthada), 따듯하다 (ttadeuthada), 따스하다 (ttaseuhada), 따끈하다 (ttakkeunhada), 따습다 (ttaseupda), 따갑다 (ttagapda) und 뜨뜻하다 (tteutteuthada) lassen sich meist bis ins Mittelkoreanische zurückverfolgen. Diese Begriffe teilen eine semantische Grundbedeutung, die mit Wärme, Behaglichkeit und Milde verbunden ist, wobei sich im Laufe der Zeit allmähliche Unterschiede durch semantische Spezialisierung, phonologische Entwicklungen und durch Prozesse wie Reduplikation zur Betonung oder Verstärkung der Bedeutung herausgebildet haben. Der Begriff 다스하다 hatte Bedeutungen wie „mild“, „sanft“ oder „warm“. Im Frühmodernen Koreanisch durchlief 다스하다 phonologische Veränderungen, die zur Entstehung von Formen wie 따스하다 (ttaseu-hada) führten. Die Wandlung des unaspirierten Lenis-Anfangskonsonanten zu einer Fortis (hier 다스- zu 따스-) ist ein häufiges Phänomen im Koreanischen, das oft verwendet wird, um Bedeutung zu verstärken oder eine nuancierte Intimität oder Intensität auszudrücken. Die koreanische Fortis ist der abrupte Beginn der Lautwiedergabe nach einer kurzen Verschluss-Freigabe.<ref>Korean. Abgerufen am 28. Januar 2025.</ref> Die heutige Form 따뜻하다 (ttatteuthada) entwickelte sich durch weitere phonetische Anpassungen, wie der Vokalhebung und Assimilation.

따뜻하다 (ttatteuthada) bezeichnet eine allgemeine, angenehme Wärme und wird sowohl physisch (z. B. warmes Wasser) als auch metaphorisch (z. B. eine herzliche Atmosphäre) verwendet. Die alternative Schreibweise 따듯하다 (ttadeuthada) ist eine leicht abgeschwächte Variante desselben Begriffs. Eine eher literarisch oder poetisch genutzte Variante stellt 따스하다 (ttaseuhada) dar, die häufig für sanfte Wärme, wie Sonnenstrahlen, freundliche Worte oder eine wohlige Stimmung, genutzt wird.

Intensivere Wärme wird durch 따끈하다 (ttakkeunhada) beschrieben, das oft für einen Zustand der Dinge verwendet wird, die Hitze speichern und abgeben, etwa gekochte Speisen oder warme Decken. Sie wird auch für etwas Frisches, Neues verwendet, wie für spannende Neuigkeiten. Für Wasser und Temperatur wird 따뜻하다 verwendet. Eine leichtere, nachhaltigere Wärme drückt 따습다 (ttaseupda) aus, das sich auf Kleidung, Körperwärme oder Raumtemperaturen bezieht.

따갑다 (ttagapda) hingegen beschreibt eine unangenehme, brennende Hitze, wie Sonnenbrand oder gereizte Haut. Die umgangssprachliche Form 뜨뜻하다 (tteutteuthada) bezeichnet eine moderate Wärme, wird häufig für lauwarmes Wasser oder leicht beheizte Räume genutzt und bezieht sich mehr auf die Atmosphäre eines abgeschlossenen Raums. Eine intensivere Form stellt 뜨끈하다 (tteukkeunhada) dar, das für sehr warme oder heiße Temperaturen verwendet wird, wie beispielsweise ein heißes Bad oder Fußbodenheizung (온돌).

Aus dem mittelkoreanischen Vorgänger ᄃᆞᆺᄒᆞ다 (toshota) entstand durch Epenthese eines zweiten Vokals die Form ᄃᆞᄉᆞ- (toso-). Aus dieser gingen durch Kombination mit verschiedenen Suffixen weitere Formen hervor. ᄃᆞᄉᆞᆸ (tosop-) entwickelte sich durch die Hinzufügung des Suffixes -ᆸ (-p), das eine attributive oder beschreibende Form impliziert. ᄃᆞᄉᆞ롭 (tosolwop-) fügte -롭 (-lwop) hinzu, ein Suffix, das üblicherweise eine Eigenschaft oder Beschaffenheit ausdrückt, hier im Sinne von „eine warme Natur haben“ oder „von Wärme erfüllt sein“. ᄃᆞᄉᆞ- kombinierte sich mit ᄒᆞ다 (hota), wodurch das Verb ᄃᆞᄉᆞᄒᆞ다 (tosohota) entstand, das den Zustand oder die Handlung des Warmseins beschreibt. Reduplikation führte zu ᄃᆞᆺᄃᆞᆺᄒᆞ다 (tostoshota), wobei die Entstehung von Konsonantenclustern und Vokalverschiebungen schließlich Formen wie 따뜻하다 (ttatteuthada), 따끈하다 (ttakkeunhada) und 따갑다 (ttagapda) hervorbrachten. Eine ablautende Form, 듯 (tus-), und deren reduplizierte Variante 듯듯ᄒᆞ다 (tustushota) resultierten in modernen Ableitungen wie 뜨뜻하다 (tteutteuthada), 뜨끈하다 (tteukkeunhada) und 뜨겁다 (tteugeop-). Das mittelkoreanischeᆞ(arae-a) wurde schrittweise zu anderen Vokalen verschoben, während Konsonantencluster glottalisiert wurden, was die heutige /t͈/-Aussprache formte.

Ein ähnliches Beispiel stellen die Wörter 번개 (beongae, „Blitz“), 반딧불 (banditbul, „Glühwürmchen“), 반드시 (bandusi, „sicherlich“) und 뻔하다 (ppeonhada, „offensichtlich“), 번지르르하다 (beonjireureuhada, „glatt, geschmeidig, hinterlistig sein“) etc. dar, deren Semantik sich thematisch ähnelt. Die Bedeutungen von Gewissheit (반드시), Klarheit (뻔하다) und Helligkeit (번개, 반딧불) sind alle durch einen abstrakten Zusammenhang verbunden, der mit Sichtbarkeit, Klarheit oder Intensität zu tun hat, auch wenn er auf verschiedene Konzepte angewendet wird (z. B. physisches Licht vs. die Gewissheit des Geschehens). 반드시 (bandusi) und 뻔하다 (ppeonhada) entwickeln ebenfalls die Idee von Gewissheit oder Klarheit, ähnlich wie etwas, das hell sichtbar oder offensichtlich ist. 번지르르하다 (beonjireureuhada) stellt ein abgeschwächtes Onomatopoetikum dar, das eventuell mit dem -르르- (reureu) das (Aus-)Rutschen auf Eis oder einer glatten Oberfläche widerspiegelt. Reduplikation in solcher Form kommt zumindest meist in anderen Onomatopoetika vor, wie dem Beispiel 딱다그르르하다 (ttakdageureureu-hada, „das Geräusch eines kleinen Objekts, das mehrfach auf einen harten Körper trifft, beispielsweise eine Murmel auf einen Steinboden“).

Heutiges Koreanisch

Datei:Ko-구매자는 판매자에게 제품 대금으로 20달러를 지급하여야 한다.ogg
Sprachbeispiel:
구매자는 판매자에게 제품 대금으로 20달러를 지급하여야 한다.
gumaejaneun panmaejaege jepum daegeumeuro isip dalleoreul ($20) jigeuphayeoya handa.
[kuːmɛd͡ʑaːnɯn pʰænɯlɛd͡ʑaːe ɯːpʰɯt͡ɯm tæɡɯmɯro 20dalɯɾɯɾɯd͡ʑiɡɯɦaːjoːda]

In der neuesten Geschichte gab es – bedingt durch die Teilung der Koreanischen Halbinsel – sprachpolitisch getrennte Entwicklungen in beiden Teilen. In Südkorea orientiert sich die Standardsprache in Aussprache und Rechtschreibung eher am Dialekt der Hauptstadt Seoul, in Nordkorea wurde sie dem um Pjöngjang gesprochenen Dialekt angepasst. Die Unterschiede zwischen den koreanischen Dialekten sind vergleichsweise gering, so dass Koreanisch (mit Ausnahme des auf der Insel Jeju-do gesprochenen Dialekts) auf der ganzen Halbinsel gleich gut verstanden wird. Das Fortbestehen der staatlichen Teilung hat aber zu unterschiedlichen Entwicklungen in Nord- und Südkorea geführt. In Südkorea sind viele Begriffe als Lehnwörter wie <templatestyles src="IPA/styles.css" />njusɯ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „News“ aus der (amerikanisch-)englischen Sprache übernommen oder aus englischen Wörtern neugebildet worden (Konglish). In Nordkorea hingegen wird bei Wortneubildungen oft auf den koreanischen Kernwortschatz zurückgegriffen. Oft fällt es Flüchtlingen aus Nordkorea anfangs schwer, die vielen englischen Lehnwörter zu verstehen und anzuwenden.

Geografische Verteilung

Datei:Idioma coreano.png
Der koreanische Sprachraum
Vorlage:Farbe Amtssprache
Vorlage:Farbe sprachliche Minderheiten in Russland und der VR China
Datei:Korean dialect zones (National Atlas of Korea) de.svg
Dialekte nach dem Koreanischen Nationalatlas

Außerhalb der Koreanischen Halbinsel wird Koreanisch auch noch in Nordostchina in der Grenzregion zu Nordkorea gesprochen. Die koreanische Minderheit in Japan („Zainichi“) ist hauptsächlich in der Region Osaka beheimatet, in der auch das Tsuruhashi Koreatown liegt. Sie ist in die Mindan und die Chongryon organisiert und führt unter anderem auch ein privates koreanischsprachiges Schulsystem.

Es leben ebenfalls viele Korjo-Saram in Zentralasien, Nachkommen der koreanischen Minderheit an der russischen Pazifikküste, die durch die UdSSR massenweise zwangsdeportiert wurden.

Offizieller Status

Koreanisch ist Amtssprache in Nord- und Südkorea sowie in dem Autonomen Bezirk Yanbian in China.

In Südkorea wird die Sprache vom Nationalen Koreanischen Sprachinstitut (Gungnip gugeowon, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), in Nordkorea vom Institut für Sprachwissenschaft der Akademie der Sozialwissenschaften (Sahoe gwahagwon eohak yeonguso, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) reguliert.

Dialekte und Soziolekte

Koreanisch hat verschiedene Dialekte, die umgangssprachlich Satoori ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) saturi) genannt werden. Die Standardsprache des Nordens ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) munhwaŏ) beruht auf dem Dialekt um Pjöngjang, die des Südens ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) pyojuneo) auf dem Dialekt um Seoul. Die beiden sind jedoch sehr ähnlich, und auch sonst sind die Unterschiede zwischen den Dialekten recht gering; eine Ausnahme ist die Jeju-Sprache, die sich stark von den übrigen Varietäten unterscheidet und für Sprecher anderer Dialekte im Allgemeinen nicht verständlich ist.

Koreanisch als Fremdsprache

Durch die steigende Popularität der zeitgenössischen südkoreanischen Popkultur, wie K-Pop und koreanische Fernsehdramen, wurde Koreanisch als Fremdsprache in den 2010er Jahren immer beliebter.<ref>Claire Lee: Global popularity of Korean language surges. In: The Korea Herald. 22. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Dezember 2023; abgerufen am 9. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Matt Pickles: K-pop drives boom in Korean language lessons. In: BBC. 11. Juli 2018, abgerufen am 24. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Koreanisch-Sprachprüfung Test of Proficiency in Korean (TOPIK) existiert seit 1997 und wurde seither von mehr als einer Million Menschen absolviert. 2012 nahmen mehr als 150.000 Nicht-Muttersprachler am TOPIK teil.<ref name="koreatimes">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Korean language test-takers pass 1 mil.] The Korea Times, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei der Übersetzung in und aus dem Koreanischen kommt es für gewöhnlich zur Beonyeoktu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), was sich als ungefähr als „Übersetzungssprache“ verstehen lässt. Beonyeoktu hat die Eigenschaft, Sätze und Phrasen wiederzugeben, die als solches im Koreanischen nicht vorkommen.

Phonetik und Phonologie

Konsonanten

bilabial alveolar palatoalveolar velar glottal
Plosive und
Affrikaten
einfach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />p~<templatestyles src="IPA/styles.css" />b {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />t~<templatestyles src="IPA/styles.css" />d {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕ~<templatestyles src="IPA/styles.css" />d͡ʑ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />k~<templatestyles src="IPA/styles.css" />g
gespannt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕ͈ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />
aspiriert {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕʰ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />
Frikative einfach {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />s~<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɕ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />h
gespannt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />
Nasale {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />m {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />n {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ŋ
Flap {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾ~<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɭ
lateraler Approximant

Beispiele für die Konsonanten:

Phonem Beispiel deutsche Übersetzung
<templatestyles src="IPA/styles.css" />p {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[paɭ] „Fuß“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[p͈aɭɭɛ] „Wäsche“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[pʰaɭ] „Arm“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />m {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[maɭ] „Pferd“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />t {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[taɭ] „Mond“ / „Monat“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[t͈aɭ] „Tochter“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[tʰaɭ] „Maske“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />n {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[naɭ] „Tag“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[t͡ɕada] „schlafen“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕ͈ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[t͡ɕ͈ada] „salzig“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕʰ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[t͡ɕʰada] „kicken“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />k {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[kada] „gehen“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[k͈aɭda] „beziehen“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[kʰaɭ] „Messer“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ŋ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[paŋ] „Zimmer“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />s {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[saɭ] „Fleisch“
<templatestyles src="IPA/styles.css" /> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[s͈aɭ] „Reis“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[paɾam] „Wind“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />l {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[aɭ] „Ei“
<templatestyles src="IPA/styles.css" />h {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɸwa] „Ärger“

Die genaue Artikulationsweise der gespannten Konsonanten <templatestyles src="IPA/styles.css" />/p͈, t͈, k͈, t͡ɕ, s͈/ ist umstritten. Bei der Aussprache werden die Stimmlippen gespannt, der Druck unter den Stimmlippen ist erhöht und der Kehlkopf wird gesenkt.

Das Zeichen <templatestyles src="IPA/styles.css" />͈ (zwei kurze senkrechte Striche) wird hier für die gespannten Konsonanten verwendet. Offiziell wird es in der zur Beschreibung von Sprachstörungen erweiterten IPA zur Bezeichnung einer Fortis-Aussprache gebraucht, in der Fachliteratur wird das Zeichen jedoch auch für „faucalized phonation“ („hohle“ oder „gähnende“ Phonation) verwendet. Manchmal wird in der Literatur auch ein Apostroph (<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʼ) eingefügt, doch dieses Zeichen ist eigentlich der Darstellung ejektiver Konsonanten vorbehalten.

Vokale

Einfache Vokale

Im Koreanischen gibt es acht verschiedene Vokalqualitäten und eine Unterscheidung zwischen langen und kurzen Vokalen.

Bei älteren Sprechern hört man noch die Vokale <templatestyles src="IPA/styles.css" />/wø/ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />/wy/, die von den meisten Sprechern heute als <templatestyles src="IPA/styles.css" />[we] bzw. <templatestyles src="IPA/styles.css" />[wi] realisiert werden. Die unterschiedlichen Vokallängen scheinen ebenfalls langsam zu verschwinden. Jüngere Sprecher in Seoul unterscheiden oft nicht mehr oder nur unbewusst zwischen <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠e⁠/​ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠ɛ⁠/​.

In der koreanischen Schrift wird der Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen heute nicht mehr wiedergegeben.

Beispiele für die Vokale:

Phonem Beispiel Deutsch Phonem Beispiel Deutsch
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />i 시장 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɕid͡ʑaŋ] „Hunger“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 시장 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɕiːd͡ʑaŋ] „Markt“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />e 베개 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[peɡɛ] „Kissen“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 베다 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈpeːda] „schneiden“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɛ 태양 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[tʰɛjaŋ] „Sonne“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɛː 태도 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈtʰɛːdo] „Benehmen“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />a 말 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈmaɭ] „Pferd“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 말 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈmaːɭ] „Sprache“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />o 보리 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[poɾi] „Gerste“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 보수 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈpoːsu] „Lohn“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />u 구리 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[kuɾi] „Kupfer“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 수박 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈsuːbak] „Wassermelone“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ʌ 벌 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈpʌɭ] „Strafe“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ʌː 벌 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈpʌːɭ] „Biene“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯ 얼음 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈʌːɾɯn] „Eis“ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯː 음식 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɯːmɕik] „Essen“

Diphthonge und Halbvokale

Diphthonge werden mit <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠j⁠/​ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠w⁠/​ gebildet. Die einzelnen Diphthonge mit Beispielen:

Diphthong Beispiel Deutsch Diphthong Beispiel Deutsch Diphthong Beispiel Deutsch
      위 <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɥi 뒤 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[tɥi] „Hinterseite“ 의 <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɰi 의사 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɰisa] „Arzt“
예 <templatestyles src="IPA/styles.css" />je 예산 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈjeːsan] „Budget“ 웨 <templatestyles src="IPA/styles.css" />we 궤도 <templatestyles src="IPA/styles.css" />['kwe:do] „Schiene“      
얘 <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 얘기 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈjɛːgi] „Gespräch“ 왜 <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 왜 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[wɛ] „warum“      
야 <templatestyles src="IPA/styles.css" />ja 야구 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈjaːgu] „Baseball“ 와 <templatestyles src="IPA/styles.css" />wa 과일 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[kwaːiɭ] „Obst“      
요 <templatestyles src="IPA/styles.css" />jo 교사 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈkjoːsa] „Lehrer“            
유 <templatestyles src="IPA/styles.css" />ju 유리 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[juɾi] „Glas“            
여 <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 여기 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[jʌːgi] „hier“ 워 <templatestyles src="IPA/styles.css" /> 뭐 <templatestyles src="IPA/styles.css" />[mwʌ] „was“      

Quelle: Handbook of the International Phonetic Association

Phonologie

<templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠s⁠/​ wird vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠j⁠]​ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠i⁠]​ zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɕ⁠]​ palatalisiert. Dieses tritt auch bei den anderen Frikativen und Affrikaten auf. Am Wortende wird /s/ zu /t/.

<templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠h⁠/​ wird vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠o⁠]​ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠u⁠]​ zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɸ⁠]​, vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠j⁠]​ und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠i⁠]​ zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ç⁠]​, und vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɯ⁠]​ zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠x⁠]​.

<templatestyles src="IPA/styles.css" />/p, t, t͡ɕ, k/ werden zwischen Vokalen bzw. zwischen Vokal und stimmhaftem Konsonant zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />[b, d, d͡ʑ, g].

<templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠l⁠/​ wird zwischen Vokalen zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɾ⁠]​, am Silbenende zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɭ⁠]​ oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɭ⁠]​.

In der südkoreanischen Standard-Aussprache entfällt <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠l⁠/​ am Wortanfang vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠j⁠]​ und wird sonst am Wortanfang zu <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠n⁠]​; die entsprechenden Wörter werden in Südkorea auch in Hangeul so geschrieben. In der nordkoreanischen Standard-Aussprache findet diese Veränderung nicht statt, d. h., es wird am Wortanfang immer als <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ɾ⁠]​ ausgesprochen. Beispiele:

  • Nordkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾodoŋ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Südkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />nodoŋ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Arbeit“)
  • Nordkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾjʌk̚s͈a {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Südkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />jʌk̚s͈a {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Geschichte“)

In der südkoreanischen Standard-Aussprache entfällt <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠n⁠]​ am Wortanfang vor <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠j⁠]​; die entsprechenden Wörter werden in Südkorea auch in Hangeul so geschrieben. In der nordkoreanischen Standard-Aussprache findet diese Veränderung nicht statt. Beispiel:

  • Nordkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />njʌd͡ʑa {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); Südkorea: <templatestyles src="IPA/styles.css" />jʌd͡ʑa {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Frau“)

Am Wortende kommen nur sieben Konsonanten vor: <templatestyles src="IPA/styles.css" />[p̚, m, t̚, n, ɭ, k̚] und <templatestyles src="IPA/styles.css" />​[⁠ŋ⁠]​. Alle Obstruenten (Plosive, Affrikaten, Frikative) werden am Wortende zu nicht gelösten Plosiven <templatestyles src="IPA/styles.css" />[p̚, t̚, k̚].

Vor Nasallauten werden die Plosive <templatestyles src="IPA/styles.css" />/p, t, k/ ebenfalls zu Nasallauten <templatestyles src="IPA/styles.css" />[m, n, ŋ].

Vokalharmonie

Ursprünglich hatte das Koreanische eine ausgeprägte Vokalharmonie, doch im modernen Koreanischen sind davon nur noch Reste erhalten.

Grammatik

Die koreanische Sprache ist eine agglutinierende Sprache. Bedeutungseinheiten wie beispielsweise Zeit oder Kasus werden an die Verben (als Suffixe) und Nomen (Postpositionen) angehängt. Besonderheiten des Koreanischen sind die reich ausgeprägten Regeln zu den Formen (Morphologie) der Verben und die Höflichkeitsformen. Sowohl Verb als auch Nomen können innerhalb des Satzes in ihrer Beziehung zum Aussagegehalt und zum Stellenwert durch morphologische Mittel bestimmt werden. Es wird oft vermieden, Sätze in der zweiten Person zu formulieren. Stattdessen wird der Name des Gegenübers, oder besser noch der Titel oder die Verwandtschaftsbezeichnung verwendet und in der dritten Person formuliert.

Semantik

Beziehungen der Sprecher

Die koreanische Sprache ist sehr exakt, wenn es darum geht, die Beziehung der Sprecher auszudrücken. Diese hängt nicht nur davon ab, wie nahe sich die Sprecher stehen, sondern auch von der gesellschaftlichen Stellung, die sich wiederum aus der beruflichen Position oder dem Alter herleitet.

Es existieren mehrere Arten von Höflichkeitsformen (siehe unten), und es existieren wesentlich mehr Verwandtschaftsbezeichnungen und Titel als im heutigen Deutschen. So gibt es allein drei Wörter für Bruder. Der ältere Bruder einer männlichen Bezugsperson wird {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (hyeong) genannt, der einer weiblichen Bezugsperson heißt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (oppa). Für jüngere Geschwister wird meist das geschlechtsneutrale {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dongsaeng) verwendet, welches mittels einer weiteren Silbe explizit männlich (oder weiblich) gemacht werden kann, falls man das ausdrücken möchte.

Es ist sehr unüblich, eine höhergestellte Person ausschließlich mit dem Namen anzusprechen; hier wird stattdessen der Titel oder die Verwandtschaftsbezeichnung eingesetzt. Wenn dies auf mehrere Personen zutreffen kann, so wird bei beruflichen Titeln zusätzlich der Familienname genannt, bei Verwandtschaftsbezeichnungen eher Wörter wie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (keun) „groß“ oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (jageun) „klein“, etwa {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (keuneonni) (älteste Schwester). Nach unten können durchaus auch nur Namen verwendet werden, teilweise werden aber auch hier Titel verwendet. So sprechen manche Eltern das erste Kind mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (cheotjjae adeul) „erster Sohn“ bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (cheotjjae ddal) „erste Tochter“ an, um diese Tatsache hervorzuheben.

Die Titel werden jedoch nicht immer in ihrem wörtlichen Sinn verwendet. So reden sich beispielsweise Freunde wie Geschwister an, auch die Eltern des Ehepartners können teilweise wie die eigenen Eltern angesprochen werden. Alte Menschen werden, soweit kein beruflicher Titel angebracht scheint, generell als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (harabeoji) „Großvater“ bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (halmeoni) „Großmutter“ bezeichnet, selbst wenn man diese gar nicht kennt.

Morphologie

Verben

Vorlage:Hinweisbaustein

Das Verb ist das wichtigste Element der koreanischen Sprache. Sätze können nur aus dem Verb ohne Personalpronomen bestehen. Die Verben gliedern sich in zwei Hauptgruppen: Prozessverben, die Vorgänge oder Tätigkeiten beschreiben (z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌk̚t͈a „essen“, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />kamsahada „danken“), und Verben, die Eigenschaften oder Zustände bezeichnen („qualitative Verben“) und damit funktionell den Adjektiven des Deutschen oft nahekommen, z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />s͈ada „preiswert (sein)“, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />k͈amatʰa „schwarz (sein)“. Außerhalb dieser beiden Hauptgruppen stehen die existenziellen Verben {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />it̚t͈a „vorhanden sein“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />ʌp̚t͈a „nicht vorhanden sein“ sowie die Verben {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ida „sein“ (Kopula) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />anida „nicht sein“.

In koreanischen Nachschlagewerken stehen koreanische Verben als Lemma mit ihrem Stamm und dem Suffix -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />da. Diese Zitierform ist eigentlich ein Satzmodus und bezeichnet einen Aussagesatz in neutral-formellen Gebrauchssituationen.

Aus dem Stamm wird die Konverbalform (auch „erweiterter Stamm“) gebildet, die Basis für weitere Verbformen, die sich an sie anschließen können, etwa die Vergangenheitsform.

Beispiel für das Verb {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌk̚t͈a „essen“:

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌk̚ Verbstamm
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌk̚t͈a neutrale Aussageform (Stamm + -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />da)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌɡʌ Konverbalform (Stamm + -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʌ)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />mʌɡʌtt͈a Vergangenheitsform (Konverbalform + Vergangenheitsform -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" /> + Endung -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />da), „gegessen haben“

Honorativsystem

Das koreanische System der Höflichkeitsstufen (Honorativ) ist ausgesprochen komplex. Das koreanische Verb stellt durch verschiedene Formen den sozialen Kontext der Kommunikation dar. Dabei nehmen die Höflichkeitsformen bewertende Stellung bezüglich des Verhältnisses des Sprechers zum Gesprächspartner (z. B. Honorativ I und II) oder zum Subjekt des Satzes (z. B. Honorativinfix {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɕi-). Anders als beim deutschen „Sie“ ist es bei der Wahl der Höflichkeitsform im Prinzip nicht von Bedeutung, wie nah oder fremd man dem Angesprochenen gegenüber ist. So hätte z. B. auch der ältere Bruder Anspruch auf eine höfliche Ansprache. Im Unterschied zum Deutschen ist es durchaus üblich, dass beide Gesprächspartner unterschiedliche Höflichkeitsstufen benutzen. Parallel mit den Umwälzungen in der Sozialstruktur kommt es auch bei den sprachlichen Höflichkeitsformen zu Nivellierungen und Umbewertungen.

Eine Einteilung der Sprechstufen ist in der Literatur nicht einheitlich geregelt. Die verschiedenen Höflichkeitsformen können zum Teil auch zusammen verwendet werden. Am häufigsten begegnet man in der heutigen gesprochenen Sprache zwei wichtigen Sprechstufen, die als Honorativ I und Honorativ II bezeichnet werden und beide von der Höflichkeit in etwa dem deutschen „Sie“ entsprechen. Sie sollen beispielhaft für das koreanische Honorativsystem vorgestellt werden.

Honorativ I

Diese Form wird durch die Konverbalform des Verbes und das Suffix -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />jo gebildet. Ursprünglich allein im Seouler Dialekt benutzt, wurde diese Honorativform lange Zeit hauptsächlich von Frauen verwendet. Heutzutage ist sie aber in Nord- und Südkorea bei beiden Geschlechtern gleichermaßen verbreitet. Benutzt wird sie meistens (aber nicht ausschließlich) gegenüber Fremden gleicher oder niedrigerer sozialer Rangstufe, aber auch unter befreundeten Erwachsenen. Normalerweise werden Höflichkeitssilben nur an Verben gehängt, eine Ausnahme ist jedoch das Honorativ I, bei dem die Partikel {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auch an andere Worte angefügt wird, beispielsweise {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („ich auch“) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („gleich“/„später“).

Honorativ II

Diese Form wird durch den Verbstamm und das Suffix -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />mnida nach Vokalen oder -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />sɯmnida nach Konsonanten (bzw. -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />(ɯ)mnik͈a in Fragesätzen) gebildet. Sie wird meistens (aber nicht ausschließlich) benutzt gegenüber Älteren, Menschen mit deutlich höherem sozialen Rang oder bei formellen Anlässen, besonders wenn mehrere Personen angesprochen werden. Auch Nachrichtensprecher im Fernsehen benutzen diese Sprechstufe.

Honorativaffix -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɕi-

Die meisten Verben können zusätzlich zur benutzten Honorativform noch mit dem Affix -{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɕi- versehen werden. Zum Einsatz kommen kann dieses zum Beispiel, wenn dem Subjekt des Satzes eine höhere soziale Rangordnung über die beiden Gesprächspartner zugewiesen wird. Ebenso kann so in Zusammenhang mit Honorativ I oder II eine besonders höfliche direkte Anrede gebildet werden.

Anrede in der Konverbalform

Auch die Anrede in der Konverbalform ist grundsätzlich möglich, die von der Höflichkeit etwa einer Stufe unterhalb des deutschen „du“ entspricht. Gegenüber kleinen Kindern oder sehr engen Freunden und einigen Familienangehörigen ist sie die Norm, gegenüber den meisten Erwachsenen wird sie so gut wie nie eingesetzt, es sei denn, der Sprecher möchte gern einen Streit anfangen.

Grußformel

Als Beispiel soll die in Nord- und Südkorea übliche Begrüßung in verschiedenen Honorativformen vorgestellt werden:

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />annjʌŋ Nur akzeptabel gegenüber kleinen Kindern und sehr engen Freunden
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />annjʌŋhasejo (?) Honorativ I + Honorativaffix: In Südkorea übliche Begrüßung normaler Höflichkeit, gilt in Nordkorea gegenüber Fremden als nicht höflich genug. „Mögen Sie Frieden haben!“ oder „Haben Sie Frieden?“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />annjʌŋhaɕimnik͈a? Honorativ II + Honorativaffix: In Nordkorea übliche Begrüßung normaler Höflichkeit, in Südkorea nur in Situationen gebraucht, die größere Höflichkeit erfordern. „Haben Sie Frieden?“

Nomen

In koreanischen Sätzen werden Subjekt oder Objekt oft weggelassen, wenn der Hörer weiß, was gemeint ist. Auf den Satz „Heinz hat sich ein neues Auto gekauft.“ kann die Frage nach dem Zeitpunkt übersetzt „Wann gekauft?“ lauten. Dies ist anders als im Deutschen, das mindestens „Wann hat er es gekauft?“ erfordert, ein vollständiger Satz. Auch Sexus, Numerus und Kasus werden meist nicht genauer definiert. Auf die Frage „Was hast du gestern gemacht?“ könnte man beispielsweise mit „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ („<templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕʰinɡuɾaŋ noɭɭʌ kas͈ʌjo“) antworten, ich bin mit einem oder mehreren Freunden ausgegangen, was deren Anzahl und Geschlecht offen lässt. Auch das Subjekt Ich kommt hier nicht vor; der gleiche Satz wäre auch eine Antwort auf die Frage „Was hat dein Bruder gemacht?“

Bei Bedarf können Genus, Numerus und Kasus als Postposition angehängt werden. Eine unvollständige Liste der möglichen Postpositionen zeigt die folgende Tabelle.

nach Konsonant nach Vokal Verwendung
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />i {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɡa (neutraler Nominativ)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯn {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />nɯn (markiert Satzthema)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />k͈esʌ (Honorativ-Nominativ)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯj bzw. -<templatestyles src="IPA/styles.css" />e (Genitiv)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />t<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 (alter Genitiv, nur noch in einigen zusammengesetzten Wörtern)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />eɡe „(jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />hantʰe „(jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Menschen u. Ä. anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />k͈e „(jemandem)“ (Honorativ-Dativ; nur auf Menschen u. Ä. anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />eɡesʌ „von (jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />hantʰesʌ „von (jemandem)“ (neutraler Dativ; nur auf Menschen u. Ä. anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯl {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾɯl (Akkusativ)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />eɡe (Richtungsangabe: Bewegung, z. B. zu jemandem gehen; nur auf Belebtes einschl. Menschen anzuwenden)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />e (Richtungsangabe: Bewegung, z. B. irgendwohin gehen; nur auf Unbelebtes anzuwenden)
(Ortsangabe: Stillstand, z. B. irgendwo sein)
(Zeitpunkt)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />esʌ (Ortsangabe: Aktivität, z. B. irgendwo spielen)
„von“ (Herkunft, z. B. irgendwoher kommen)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />butʰʌ „seit; ab; von“ (Zeit- oder Ortsangaben)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾobutʰʌ „ab, von“ (nur Ortsangaben)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />k͈ad͡ʑi „bis“ (Zeit- oder Ortsangaben)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɡwa {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />wa „und“ (Aufzählung)
„mit (jemandem) zusammen“ (oft zusammen mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />haɡo mit -<templatestyles src="IPA/styles.css" />(ɡ)wa; weniger formell
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />iɾaŋ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾaŋ mit -<templatestyles src="IPA/styles.css" />(g)wa; informell
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />t͡ɕʰʌɾʌm „wie“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɡwa kat- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />wa kat- „wie“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />gwa taɾɯ- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />wa taɾɯ- „anders als; im Gegensatz zu“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />boda „als“ (+ Komparativ)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɯɾo {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɾo „nach“ (Richtung); „mit“ (Instrumental)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />dɯɭ (Plural)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />do „auch“
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) -<templatestyles src="IPA/styles.css" />man „nur“

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
1 
verstärkt den folgenden Konsonanten

Es gibt kein grammatisches Geschlecht (Genus); ob es sich um männliche oder weibliche Menschen oder Tiere handelt, kann durch Präfixe ausgedrückt werden:

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />nam- männlich
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />(n)jʌ- weiblich
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />su- männlich (bei Tieren)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />am- weiblich (bei Tieren)

Wortschatz

Datei:KoreanischeHomophone.png
Beispiel für ein Homophon in der koreanischen Sprache. Zuoberst die Hangeulschreibung, darunter die verschiedenen Bedeutungen mit ihren Hanja.

Neben „rein koreanischen“ Wörtern besteht ein großer Teil des koreanischen Wortschatzes (40–60 %) aus sogenannten Sino-koreanischen Wörtern, die sich aus Hanja-Schriftzeichen (Klassisches Chinesisch) zusammensetzen. Der Großteil davon sind Fachbegriffe. Die Zeichen sind über die Zeit hinweg entliehen worden.

Für die meisten Begriffe besteht nebeneinander ein ursprünglich koreanisches Wort und eine sino-koreanische Form.

In jüngerer Zeit wurden in Südkorea Lehnwörter aus dem Englischen übernommen (beispielsweise {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />kʰʌmpʰjutʰʌ für Computer). Dabei mussten diese teilweise der koreanischen Phonologie angepasst werden, etwa bei {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />waipɯ ← „wife“. Während der japanischen Kolonialherrschaft wurden Bemühungen gemacht, die koreanische Sprache auszulöschen und Koreaner als solches vollständig zu assimilieren. Dabei wurde ebenfalls versucht, den einheimischen koreanischen Wortschatz durch japanisches Vokabular zu ersetzen; unter anderem gelangten die meisten aus dem chinesischen abgeleiteten Begriffe in die gesprochene Sprache als japanische Fremdwörter.

Einige wurden doch übernommen, so das Wort für Schule 학교 hak̚kjo (japanisch: 学校, gakkō) und Zeitung 신문 ɕinmun (japanisch: 新聞, shinbun). In der Nachkriegszeit wurde in beiden Koreas versucht, ältere koreanische Begriffe wiederzubeleben und Lehnwörter durch einheimische Äquivalenten zu ersetzen, so {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />pent͈o (← japanisch bentō) in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />toɕiɾak.

Ein Grund für solche Veränderungen sind vom Gebrauch japanischer Wörter hervorgerufene schmerzhafte Erinnerungen an die damalige Zeit.

Selten, aber doch vorhanden sind auch Lehnwörter aus dem Deutschen. Mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />hopʰɯ (Anpassung des Wortes „Hof“ an die koreanische Phonologie, in der der f-Laut fehlt) wird in Nord- und Südkorea eine Kneipe bezeichnet, in der Getränke im westlichen Stil, insbesondere Bier, ausgeschenkt werden, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />aɾɯbaitɯ (← japanisch arubaito ← deutsch „Arbeit“) bedeutet wie im Japanischen „Aushilfs- oder Studentenjob“ und mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />tak̚sɯhuntʰɯ („Dachshund“) ist der Dackel gemeint.

Schrift

Datei:The oldest Korean dictionary.jpg
Koreanisches Wörterbuch (1920)

Die koreanische Sprache wird seit dem 15. Jahrhundert mit Hilfe des damals entwickelten Alphabets Hangeul geschrieben. Idu wurde früher verwendet, um das Koreanische zu transkribieren, wurde jedoch aufgrund seiner unhandlichen Beziehung zur koreanischen Sprache durch Hangeul ersetzt. Für Hanja-Begriffe wird heute ausschließlich die Eumdok-Lesung (음독, 音讀) verwendet. In modernen Texten werden Hanja-Begriffe in der Regel in Hangeul geschrieben. Das koreanische Alphabet wird in der Populärliteratur oft als weltweit wissenschaftlichste Schrift bezeichnet.<ref></ref><ref>Joshua Snyder (Redakteur): “The Korean Alphabet is the Most Scientific in the World.” In: The Postech Times. 10. Januar 2018, abgerufen am 9. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>A Guide to Korean – Korean characters. In: BBC. Abgerufen am 24. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Joe Cock: A linguist explains why Korean is the best written language. In: Business Insider. 28. Juni 2016, abgerufen am 24. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Schriftzeichen beziehen sich durch ihre Form auf die artikulatorischen Merkmale der Sprache, ihr Inventar bildet das Phonemsystem auf eine direkt verständliche Weise ab und das Arrangement der Schriftzeichen in rechteckigen Blöcken entspricht weitgehend den Silben der Sprache. Die Wortstruktur orientiert sich an der koreanischen Vokalharmonie.

Die Verwendung chinesischer Schriftzeichen erfolgt manchmal bei Eigennamen und in wissenschaftlichen Texten, um bei Homophonen die genaue Bedeutung zu klären. In der Regel ist dies jedoch nicht notwendig, da die Bedeutung meist aus dem Kontext ersichtlich ist – außer bei Texten in anderen Sprachen. In einigen großen südkoreanischen Zeitungen werden chinesische Schriftzeichen verwendet, allerdings nur für einen kleinen Teil der sino-koreanischen Wörter. Die meisten Zeitschriften verwenden jedoch kaum chinesische Schriftzeichen. Viele Texte geben die chinesischen Zeichen oder die Schreibweise eines Begriffs mit dem koreanischen Alphabet in Klammern hinter der jeweils anderen Schreibung an. In Nordkorea wurden chinesische Schriftzeichen abgeschafft und werden kaum noch verwendet.

Transkriptionen

Verbreitete Romanisierungen, also Schreibung mit dem lateinischen Schriftsystem, sind die revidierte, die McCune-Reischauer- und die Yale-Romanisierung.

Die McCune-Reischauer-Transkription wurde 1939 veröffentlicht. Eine Variante der McCune-Reischauer-Transkription ist die offizielle Romanisierung Nordkoreas, eine andere war einige Jahre lang die offizielle Romanisierung Südkoreas.

Die Revidierte Romanisierung wurde erst im Jahr 2000 in Südkorea als offizielle Transkription eingeführt.

In wissenschaftlichen Publikationen wird weiterhin fast ausschließlich die McCune-Reischauer-Transkription verwendet. Sie wird unter anderem von den ALA-LC-, APA-, Chicago-Manual-of-Style-, MLA- und NLM-Zitierregeln sowie von fast allen wissenschaftlichen Fachzeitschriften (auch in Südkorea) vorgeschrieben.<ref></ref>

Sprachbeispiel

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Datei:Universal Declaration of Human Rights - kkn - lsj - Art1.ogg
Modeun Ingan-eun Tae-eonal ttaebuteo Jayuroumyeo Geu Jon-eomgwa Gwonrie Iss-eo Dongdeunghada. Ingan-eun Cheonbujeog-euro Iseong-gwa Yangsim-eul Bu-yeobad-ass-eumyeo Seoro Hyungje-ae-ui Jeongsin-euro Haengdongha-yeo-yahanda.
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Siehe auch

Literatur (Auswahl deutsch- und englischsprachiger Literatur)

Linguistische Gesamtdarstellungen

  • Lee, Ik-seop, Sang-oag Lee, Wan Chae, Die Koreanische Sprache: Einführung in die koreanische Linguistik, Schenefeld: EB-Verlag, 2005, 400 S., ISBN 3-936912-41-6.
  • Lee, Ik-seop, S. Robert Ramsey, The Korean Language, Albany: State Univ. of New York Press 2001, 374 S., ISBN 0-7914-4831-2. Neuaufl. 2006: ISBN 0-8048-3771-6.
  • Lee, Ik-sop, Sang-oak Lee, Wan Chae, Die koreanische Sprache: Eine sprachwissenschaftliche Einführung, übers. Kyoung-in Choe, Wilfried Herrmann, Regensburg: Hetzer 2017, 3. Aufl. 415 S., ISBN 3-9811287-4-5.
  • Sohn, Ho-Min, Korean, New York: Routledge 1994, 584 S., ISBN 0-415-00318-0.
  • Sohn, Ho-Min, The Korean Language, Cambridge: Cambridge Univ. Press 2001, 445 S., ISBN 0-521-36943-6.

Geschichte

  • Ki-Moon Lee: Geschichte der koreanischen Sprache, dt. Übers. hrsg. Bruno Lewin, Wiesbaden: 1977, 326 S., ISBN 3-88226-003-3.

Studien zu Einzelaspekten der koreanischen Sprache

  • Brochlos, Holmer, Untersuchungen zur Rektion koreanischer Verben, Berlin 1986, 153, 119 Bl. (Diss. A Humboldt-Univ.).
  • Eckardt, Andre, Studien zur koreanischen Sprache, Heidelberg: Groos 1965, 226 S.
  • Kim, Kun-Hwan, Kontrastive Analyse Koreanisch/Deutsch im Bereich der Morphosyntax und insbesondere der Semantik, Bonn: 1982, 328 S. (Diss. Univ. Bonn 1981).
  • Lewin, Bruno, Morphologie des koreanischen Verbs, Wiesbaden: Harrassowitz, 1970, 256 S.
  • O-Rauch, Sang-Yi, Bereiche verbaler und nonverbaler Kommunikation im Koreanischen und im Deutschen, Tönning: Der Andere Verl. 2004, 255 S. (Diss. Univ. Bonn).
  • Park, Jin-Gil, Probleme der kontrastiven deutschen und koreanischen Grammatik: Unter bes. Berücksichtigung d. Wortstellung, Frankfurt am Main 1981, 248 S. (Europ. Hochschulschriften, Reihe 21, Bd. 12; Diss. Univ. München, 1980).
  • Park, Yong-Sam, Zur strukturellen Semantik des Adjektivs im heutigen Deutsch und Koreanisch: Eine kontrastive klassematische Untersuchung, Tübingen 1982, 233 S. (Diss. Univ. Tübingen 1982).

Genetische Verwandtschaft mit anderen Sprachen und Sprachfamilien

  • Kim, Boo-kyom, Gehört die koreanische Sprache zu den altaischen Sprachen?, Starnberg/See: Schraml 1959, 109 S. (Diss. Univ. München, 1959).
  • Eckardt, Andre, Koreanisch und Indogermanisch: Untersuchungen über d. Zugehörigkeit d. Koreanischen zur indogerman. Sprachfamilie, Heidelberg: Groos 1966, 240 S.
  • Miller, Roy Andrew, Languages and history: Japanese, Korean and Altaic, Oslo: Inst. for Comp. Research in Human Culture / Bangkok: White Orchid Press 1996, 244 S., ISBN 974-8299-69-4.
  • Riley, Barbara E., Aspects of the Genetic Relationship of the Korean and Japanese Languages, University of Hawaii, 2003. (Ph.D. Thesis).
  • Robbeets, Martine Irma, Is Japanese Related to Korean, Tungusic, Mongolic and Turkic?, Wiesbaden: Harrassowitz 2005, 975 S. (Turcologica, Bd. 64) ISBN 978-3-447-05247-4. (Diss. Univ. Leiden, 2003).

Grammatiken

  • Ahn, Jean-myung, Koreanische Grammatik im Gebrauch, Seoul: Darakwon 2016, ISBN 978-89-277-3157-3.
  • Brochlos, Holmer, Kurzgrammatik der koreanischen Sprache: Grundlagen für Koreanisch als Fremdsprache, Stuttgart: Schmetterling 2017, 148 S., ISBN 3-89657-402-7.
  • Eckardt, Andreas, Koreanische Konversations-Grammatik mit Lesestücken und Gesprächen, Heidelberg: Groos 1923, 422 S. [erste koreanische Grammatik in Deutsch].
  • Eckardt, Andreas, Schlüssel zur Koreanischen Konversations-Grammatik, Heidelberg: Groos 1923, 204 S.
  • Eckardt, Andre, Grammatik der koreanischen Sprache, Heidelberg: Groos 1962, 244 S.; 5. Aufl. 1984, 201 S.
  • Huwe, Albrecht, Kurze systematische Grammatik der koreanischen Sprache = Haeg sim han gug eo mun beob, Bergisch Gladbach: Ferger 2014, 90 S., ISBN 3-931219-51-8.
  • Kuh, Kih-Seong, Neue Grammatik der koreanischen Sprache, Bonn-Bad Godesberg: Kessler 1988, 245 S.
  • Martin, Samuel E., A Reference Grammar of Korean: A Complete Guide to the Grammar and History of the Korean Language, Rutland, Vt.: Tuttle 1993, 1032 S., ISBN 0-8048-1887-8.
  • Pultr, Alois, Lehrbuch der koreanischen Sprache, übers. aus d. Tschechischen Otto Bilek, hrsg. Heinrich Junker, Berlin: Dt. Verl. der Wiss. 1958, 345 S. / Halle (Saale): VEB Niemeyer 1960, 345 S.
  • Ramstedt, Gustaf John, A Korean grammar, Helsinki: Finno-Ugrian Society 1939/1997, 200 S. (Mémoires de la Société Finno-Ougrienne, Bd. 82).
  • Roth, Lucius, Grammatik der koreanischen Sprache, Tokwon/Korea: Abtei St. Benedikt 1936, 562 S.
  • O-Rauch, Sang-Yi, Praktische Grammatik der koreanischen Sprache, Hamburg: Buske 2017, 382 S., ISBN 978-3-87548-709-1. / 2. Aufl. 2020, ISBN 978-3-96769-025-5.

Lehrbücher

  • Beckers-Kim, Young-Ja, Koreanisch für Anfänger = Ki cho han gug eo, Stedesdorf: Peperkorn 2005, 3. Aufl. 282 S., ISBN 978-3-929181-58-6 (mit 2 Sprach-CDs). [Vermittelt die südkorean. Standardsprache].
  • Eckardt, Andre, Übungsbuch der koreanischen Sprache: Studienausg. Heidelberg: Groos 1983, 3. Aufl. 200 S.
  • Herrmann, Wilfried, Lehrbuch der modernen koreanischen Sprache, Hamburg: Buske 1994, 714 S., ISBN 3-87548-063-5. [nordkoreanischer Standard mit Hinweisen auf südkoreanische Abweichungen].
  • Hoppmann, Dorothea, Einführung in die koreanische Sprache, Hamburg: Buske 2007, ISBN 3-87548-339-1. [auf der Grundlage des gleichnamigen, von Bruno Lewin und Tschong Dae Kim verfassten Lehrbuchs, inkl. 1 Sprach-CD].
  • Lewin, Bruno, Tschong Dae Kim, Einführung in die koreanische Sprache, Heilbronn: Vorspann-Werbung Scherer 1974, 328 S. / Hamburg: Buske 1997, 4. Aufl. ISBN 3-87548-153-4.
  • Kim-Juquel, Inseon, Koreanisch ohne Mühe = Han gug eo: Lehrbuch und Tonaufnahmen, übers. aus d. Französischen Daniel Krasa, Susanne Gagneur, Köln : ASSiMiL 2021. 569 S., ISBN 978-3-89625-077-3.
  • Kong, Ik Hyon, Learn Korean on your own = Honjasŏ paeulsu innŭn chosŏnmal (혼자서 배울수 있는 조선말), P’yŏngyang: Minju Chosŏnsa 1995. (4 Bände mit 4 Kassetten/CD).
  • Kong, Ik Hyon, Let’s learn Korean = Chosŏnmal paeunŭn ch’aek (조선말 배우는 책), P’yŏngyang: Foreign Languages Books Publishing House 1989. 444 S.
  • O-Rauch, Sang-Yi, Soyeon Moon, Grammatikübungsbuch Koreanisch, Hamburg: Buske 2018, 3. durchges. Aufl., 200 S.
  • Oh, Seung-eun, Koreanisch leicht gemacht für Anfänger: Mit MP3 Download und Booklet mit wichtigen Redewendungen, Regensburg 2016, 2. aktual. Aufl. 288 S., ISBN 978-89-277-3279-2. [geeignet für Selbststudium].

Weblinks

Wiktionary: Koreanisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks: Koreanisch – Lern- und Lehrmaterialien

Allgemein

Wörterbuch

Einzelnachweise

<references />

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