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Hans-Peter Keitel

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Datei:Munich Security Conference 2010 - dett keitel 0218.jpg
Hans-Peter Keitel 2010 auf der Münchner Sicherheitskonferenz
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Hans-Peter Keitel (2011)

Hans-Peter Keitel (* 4. August 1947 in Kusel) ist ein deutscher Manager.

Leben

Hans-Peter Keitel studierte Bauingenieurwesen an der TH Stuttgart, außerdem Arbeits- und Wirtschaftswissenschaften an der TU München. Er wurde 1975<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf von Hans-Peter Keitel auf der Website des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (Memento vom 30. Mai 2011 im Internet Archive)</ref> an der Technischen Universität München promoviert mit dem Thema Entscheidungshilfen für die Planung unterirdischer Verkehrswege.

Nachdem er einige Jahre als Projektleiter und in leitenden Funktionen bei Lahmeyer International, einem technischen Beratungsunternehmen, im In- und Ausland tätig war, arbeitete er von 1988 bis 2007 bei Hochtief. Als Direktor beim Vorstand war er zuständig für das Auslandsgeschäft. 1990 bis 2007 war Keitel Mitglied des Vorstands von Hochtief, 1992 bis 2007 als dessen Vorsitzender. Danach wechselte er in den Aufsichtsrat. Im Jahr 1995 nahm er an der Bilderberg-Konferenz in Bürgenstock teil.<ref>Bilderberg-Protokoll 1995</ref>

Von 2005 bis Ende 2012 war er Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.<ref>bauindustrie.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinfo vom 11. Dezember 2012 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Juli 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bauindustrie.de. Keitels Nachfolger wurde Ulrich Grillo. Siehe auch FAZ.net 27. Juni 2012: Keitel gibt zum Jahreswechsel sein Amt ab</ref> Am 1. Januar 2009 wurde Keitel Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Er war einige Jahre Mitglied des internationalen Board der Beratungsfirma Hakluyt & Company.<ref>Bundesanzeiger Gerichtl. und sonst. Bekanntmachungen Ausgabe elektronisch vom 2. April 2008: Commerzbank AG</ref><ref>zeit.de 11. Januar 2013: Wie Michael Fuchs einen Schlapphut bekam</ref>

Keitel ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Er war zeitweise Mitglied ihres Senats.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitgliederliste auf acatech.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Juli 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acatech.de, aufgerufen 27. November 2008, zuletzt aufgerufen am 6. Juli 2019.</ref>

Im August 2010 war Keitel einer von 40 prominenten Unterzeichnern des Energiepolitischen Appells. Diese Lobbyinitiative der vier großen deutschen Stromkonzerne (E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe) forderte eine Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke. Der Bundestag verlängerte die Laufzeiten im Oktober 2010 tatsächlich; nach dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 revidierte er dies aber.

Keitel war auf Vorschlag der CDU Mitglied der 13. Bundesversammlung und der 14. Bundesversammlung und nahm am 23. Mai 2009 bzw. am 30. Juni 2010 an den Wahlen des deutschen Bundespräsidenten teil.

Er war von 2014 bis 2019 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Voith GmbH & Co. KGaA.<ref>Russwurm neuer Vorsitzender der Voith-Aufsichtsgremien. Voith Group, abgerufen am 17. Oktober 2019.</ref> Sein Nachfolger ist Siegfried Russwurm.

Ehrungen

Weblinks

Commons: Hans-Peter Keitel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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