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Hochschule Offenburg

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Hochschule Offenburg
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:HSO Logo Quer RGB positiv.svg
Gründung 1964
Trägerschaft staatlich
Ort Datei:DEU Offenburg COA.svg Offenburg (Sitz), Gengenbach
Bundesland Baden-WürttembergDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Rektor Stephan Trahasch
Studierende 3.579 (SoSe 2023)<ref name="studierende">Statistischer Bericht - Statistik der Studierenden - Sommersemester 2023, Tabelle 21311-07. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 20. April 2024.</ref>
Mitarbeiter 772 (2022)<ref name="mitarbeiter">Statistischer Bericht - Statistik des Hochschulpersonals 2022, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 20. April 2024.</ref>
davon Professoren 129 (2022)<ref name="mitarbeiter"/>
Netzwerke DFH<ref name="dfh" />
Website www.hs-offenburg.de
Datei:HochschuleOffenburg-D-Gebäude Juli2009.jpg
Hochschule Offenburg, Das Logo am D-Gebäude
Datei:D Building.jpg
Hochschule Offenburg, D-Gebäude im Oktober 2012
Datei:Luftaufnahme HS-Offenburg.jpg
Der Campus Offenburg aus der Vogelperspektive
Datei:Campus Gengenbach.jpg
Campus Gengenbach

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg mit Hauptsitz in Offenburg und Außenstelle in Gengenbach ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg. Sie ist Gründungsmitglied im 2022 errichteten Promotionsverband der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg.<ref>Gemeinsames Amtsblatt Baden-Württemberg (GABl.) Nr. 6 (2022) vom 29. Juni 2022, S. 419 ff.</ref>

Geschichte

Die Vorgängerinstitution Staatliche Ingenieurschule mit den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik wurde im Jahre 1964 gegründet. Ab 1971 hieß die Hochschule Fachhochschule Offenburg (FHO). 1978 wurde das Lehrangebot um wirtschaftliche Studiengänge erweitert, was den Campus Gengenbach initiierte. 1996 entstand die vierte Fakultät Medien und Informationswesen. 2000 wurde die Graduate School gegründet, die bis heute vier internationale Studiengänge betreut und koordiniert. Im Rahmen der Umstellung auf das Bachelor-/Master-Studiensystem (Bologna-Prozess) wurde die Fachhochschule Anfang 2005 zur Hochschule Offenburg umbenannt<ref name="ImageBroschuereHSO">@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-offenburg.deImagebroschüre der Hochschule Offenburg (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF-Datei, 3,4 MB)</ref>.

Standorte

Am Campus Offenburg sind die Fakultäten Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik (EMI), Maschinenbau und Verfahrenstechnik (M+V), sowie Medien (M) ansässig. In Offenburg sind es fünf Gebäude, von denen das neueste 2014 fertiggestellt wurde.<ref>Badische Zeitung. Die Hochschule wächst und wächst</ref> In ihnen sind mehr als 50 Labore eingerichtet.<ref name="ImageBroschuereHSO" />

In Gengenbach ist die Fakultät Wirtschaft (W), ehemals Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (B+W), im ehemaligen Benediktinerkloster Gengenbach und im 2013 eingeweihten Bildungscampus beheimatet.

Bevor der Medienneubau 2009 fertiggestellt wurde, gab es das AV-Studio der Hochschule in Ohlsbach.

Fakultäten und Studiengänge

In den vier Fakultäten der Hochschule Offenburg werden 24 Bachelor-Studiengänge und 23 Master-Studiengänge angeboten.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-offenburg.deÜbersicht der Studiengänge an der Hochschule Offenburg (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Die Studiengänge mit der zusätzlichen Bezeichnung „plus“ werden gemeinsam mit der PH Freiburg angeboten. In diesen Studiengängen werden seitens der Hochschule Offenburg die technischen, wirtschaftlichen und medienspezifischen Kenntnisse vermittelt. An der PH Freiburg werden zudem pädagogische Fähigkeiten vermittelt. Diese „plus“-Studiengänge qualifizieren für ein Masterstudium mit der Zusatzbezeichnung „Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen - Ingenieurpädagogik“. Dieser polyvalente Studiengang lässt dem Studierenden die Wahl, ob er später als Ingenieur, Forschungsingenieur oder Lehrer an berufsbildenden Schulen arbeiten möchte. 2010 wurde unter anderem der Studiengang „Medizintechnik“ neu eingeführt.<ref>[1]</ref>

Studiengang Fakultät Bachelor Master Bemerkung
Angewandte Informatik EMI -
Angewandte Künstliche Intelligenz EMI - -
Betriebswirtschaft W -
Biomechanik M+V - -
Biotechnologie M+V -
Biotechnology M+V - englisch
Communication and Media Engineering EMI - englisch
Dialogmarketing und E-Commerce W - -
Digital Health EMI -
Digitale Wirtschaft – Industrie 4.0 M+V - berufsbegleitend
Einstiegssemester startING - - Orientierung zu Ingenieur- und Informatikstudiengängen
Elektrotechnik/Informationstechnik EMI -
Elektrotechnik/Informationstechnik-3nat EMI - trinationaler Studiengang – findet in D, F, CH statt
Elektrotechnik/Informationstechnik PLUS Pädagogik EMI - mit Option auf Lehramt
Enterprise and IT Security M - englisch
Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen – Ingenieurpädagogik (Medientechnik/Wirtschaft) M - mit Option auf Lehramt
Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen – Ingenieurpädagogik (Elektrotechnik/Informationstechnik) EMI - mit Option auf Lehramt
Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen – Ingenieurpädagogik (Informatik/Wirtschaft) EMI - mit Option auf Lehramt
Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen – Ingenieurpädagogik (Mechatronik) EMI - mit Option auf Lehramt
Informatik EMI - -
International Business Consulting W - englisch
Logistik und Handel W - -
Maschinenbau M+V - -
Maschinenbau / Mechanical Engineering M+V - -
Master Applied Research M+V - -
Mechatronik und Autonome Systeme EMI - -
Mechatronik und Robotik EMI - -
Mechatronik PLUS Pädagogik EMI - mit Option auf Lehramt
medien und kommunikation M - -
Medien und Kommunikation M - -
mediengestaltung produktion film animation grafik interaktion M - -
Medientechnik / Wirtschaft PLUS Pädagogik M - mit Option auf Lehramt
Medizintechnik EMI -
Nachhaltige Energiesysteme M+V - -
Part-time General Management W - berufsbegleitend
Process Engineering M+V - englisch, binationaler Studiengang – findet in D und PL statt
Renewable Energy and Data Engineering M+V - englisch
Umwelttechnologie M+V - -
Unternehmens- und IT-Sicherheit M - -
Virtuelle Welten und Game Technologies M - -
Wirtschaftsinformatik W -
Wirtschaftsinformatik PLUS Pädagogik EMI - mit Option auf Lehramt
Wirtschaftsingenieurwesen W -
Wirtschaftspsychologie W - -

Studenten- und Forschungsprojekte

Datei:HochschuleOffenburg-Schluckspecht-Shell EcoMarathon07.jpg
Der Schluckspecht 3 beim Shell Eco Marathon 2007

Die Servicestelle für Forschung und Transfer an der Hochschule Offenburg ist Campus Research & Transfer (CRT). CRT koordiniert die verschiedenen anwendungsbezogenen Forschungs- und Transferprojekte der Hochschule.<ref>Seite des Instituts für Angewandte Forschung</ref>

Das wohl bekannteste Projekt der Hochschule ist der Schluckspecht. Ziel war es ein Fahrzeug zu bauen, das möglichst wenig Treibstoff verbraucht. Der Schluckspecht war 1998 der erste deutsche Teilnehmer am Shell Eco-Marathon. Er wurde in der folgenden Zeit mehrfach ausgezeichnet und gewann 2023 die Regional Championship mit dem Verbrennungsmotor.<ref>Die Historie des Team Schluckspecht auf ihrer Projektseite</ref> Ein weiteres Fahrzeugprojekt ist das Blackforest-Formula-Racing Team in Kooperation mit der DH BW Stuttgart Campus Horb (früher BA Horb). Das Team baut unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten einen Rennwagen in Eigenkonstruktion und nimmt regelmäßig an der Formula Student teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konstruktionswettberwerb Formula Student SAE Wettbewerb der Konstrukteure (Memento vom 26. Juli 2008 im Internet Archive) auf der Projektseite des Blackforest-Formula-Racing Teams unter www.bf-formula.de</ref>

Ein Studentenprojekt, das es 2003 in einige deutsche Kinos gebracht hat, ist der Animationsfilm Die Helden von Bern. Hier wird mit Hilfe von Lego-Figuren das Fußball-WM-Endspiel von 1954 nachgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetpräsenz von „Die Helden von Bern“ (Memento vom 17. Oktober 2008 im Internet Archive) auf www.wm54.de.vu</ref>

2008 wurde das Roboterfußball-Team magmaOffenburg gegründet, das seitdem erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben teilnimmt und jährlich die 3D-Simulationsliga auf der RoboCup German Open ausrichtet. magmaOffenburg war das erste Team in der RoboCup 3D-Simulationsliga, das die Programmiersprache Java verwendete und den Programmcode unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichte.<ref>http://robocup.hs-offenburg.de/ Projektseite des magmaOffenburg RoboCup Teams</ref>

Der im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Hochschule entstandene Mittellangfilm Am Tag die Sterne von Regisseur und Autor Simon Schneckenburger wurde 2017 auf mehreren Filmfestivals nominiert und gewann unter anderem den Deutschen Nachwuchsfilmpreis auf dem Up-and-coming Filmfestival.<ref>Film. Abgerufen am 15. Juli 2018.</ref>

Persönlichkeiten und Alumni

Ehrenbürger

  • Martin Herrenknecht, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG
  • Fritz-Peter Adam, Rektor
  • Helmut Rudigier, Rektor
  • Hans-Peter Behrens, Stadtwerke Baden-Baden, MdL
  • Jean-Louis Deiss vom Institut Professionel des Sciences et Technologies Straßburg
  • Piere Guéritey von Ecole des Ingenieurs ECAM Lyon
  • Wilhelm Peters vom Steinbeis-Transferzentrum Freiburg
  • Hermann Tuckermann, Professor

Weblinks

Commons: Hochschule Offenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="dfh">

Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: www.dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 4. Oktober 2019.</ref>

</references>

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

Freiburg • Heidelberg • Hohenheim • Karlsruhe • Konstanz • Mannheim • Stuttgart • Tübingen • Ulm

Private Universitäten

Friedrichshafen

Pädagogische Hochschulen

Freiburg • Heidelberg • Karlsruhe • Ludwigsburg • Schwäbisch Gmünd • Weingarten

Kunsthochschulen (inkl. Musikhochschulen)

Freiburg • Heidelberg • Karlsruhe (Musik, Bildende Künste, Gestaltung) • Ludwigsburg (Filmakademie, Darstellende Kunst) • Mannheim (Musik und Darstellende Kunst, Popakademie) • Rottenburg • Stuttgart (Musik und Darstellende Kunst, Bildenden Künste) • Trossingen • Tübingen

Staatliche (Fach-)Hochschulen

Aalen • Albstadt-Sigmaringen • Biberach • Esslingen • Furtwangen • Heilbronn • Karlsruhe • Kehl • Konstanz • Ludwigsburg • Mannheim (TH, HdBA) • Nürtingen-Geislingen • Offenburg • Pforzheim • Ravensburg-Weingarten • Reutlingen • Rottenburg • Schwäbisch Gmünd • Schwetzingen • Stuttgart (HfT, HdM) • Ulm • Villingen-Schwenningen

Kirchliche und Private (Fach-)Hochschulen

Freiburg (EH, KH) • Heidelberg (Fresenius, SRH, HfJS) • Karlsruhe • Liebenzell • Ludwigsburg • Mannheim • Reutlingen • Stuttgart (Freie HS, Merz Akademie, HfK+G)

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Heidenheim • Heilbronn • Karlsruhe • Lörrach • Mannheim • Mosbach • Ravensburg • Stuttgart • Villingen-Schwenningen

Private Fernhochschule

Backnang (EHiP) • Konstanz (AH) • Riedlingen (SRH) • Stuttgart (AKAD)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Koordinaten: 48° 27′ 32″ N, 7° 56′ 34″ O

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