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Theodoros Rousopoulos

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Theodoros Rousopoulos

Theodoros Rousopoulos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 13. September 1963 in Kyparissia; auch Roussopoulos) ist ein griechischer Politiker. Ab dem 22. Januar 2024 war er Vorsitzender der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Ausbildung und Akademische Karriere

Rousopoulos studierte Publizistik in Athen. Seine Studien ergänzte er an der Oxford Academy.

2015 schloss er sein Doktoratsstudium in Geschichte auf der University of Edinburgh mit einer Arbeit über Erzbischof Meletios Typaldos und seine Konflikte mit der griechischen Bruderschaft von Venedig im 17. Jahrhundert ab.<ref>Theodoros Roussopoulos: Identity disputes and politics at the end of the 17th century : the Archbishop Meletios Typaldos and his conflicting relations with the Greek Confraternity of Venice. 30. Juni 2015 (ed.ac.uk [abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref>

Von 1997 bis 1999 lehrte er als Lehrbeauftragter an der Universität Athen. Seit 2009 ist er Dozent an der Pepperdine University of California. Seit 2015 lehrt er Journalismus als außerordentlicher Professor an der Europäischen Universität Zypern.<ref>Theodoros Roussopoulos. In: European University Cyprus. Abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Journalistische Karriere

Von 1981 war Rousopoulos als Journalist in Athen tätig, zunächst bei den Zeitungen Eleftherotypia und Kyriatiki Eleftherotypia, dann als Mitbegründer des privaten Rundfunks (Mitglied der Programmkommission beim Radiosender „Athina 9,84“) sowie des privaten Fernsehens (politischer Redakteur und Chefredakteur bei „MEGA Channel“), Mitarbeiter der Zeitungen „Nea Mesimvrini“ und „Kathimerini tis Kyriakis“ und politischer Kommentator beim Fernsehsender „STAR“.

Politische Karriere

Im Jahre 2000 wurde Rousopoulos Pressesprecher der Partei Nea Dimokratia.

Rousopoulos war seit 10. März 2004 Staatsminister und Regierungssprecher<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben der Griechischen Botschaft Berlin (Memento vom 12. Juni 2008 im Internet Archive)</ref> im Kabinett Karamanlis I und galt als enger Vertrauter des Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis.

Am 23. Oktober 2008 trat Rousopoulos zurück, nachdem das griechische Parlament die Einsetzung eines Vorermittlungsausschusses beschlossen hatte, der unter anderem seine Rolle bei den umstrittenen Immobiliengeschäften mit dem Athos-Kloster Vatopedi untersuchen soll.<ref>„Staatsminister tritt nach Immobilienskandal zurück.“ In: Tagesspiegel. 23. Oktober 2008 (Online).</ref> Am 12. Juni 2009 unterrichtete er Ministerpräsident Kostas Karamanlis von seiner Entscheidung, bei der bevorstehenden Parlamentswahl keine Kandidatur für die Partei „Nea Dimokratia“ anzustreben.

Vom 30. September 2019 bis 23. Januar 2022 war Rousopoulos seitens der „Nea Dimokratia“ als Ersatzmitglied im Europarat und vom 24. Januar 2022 bis 21. Januar 2024 als Abgeordneter für Griechenland tätig. Er war in mehreren Ausschüssen Mitglied und führte von Januar 2002 bis Januar 2024 den Vorsitz im Ausschuss für Migration, Flüchtlinge und vertriebene Personen.<ref>Mr Theodoros ROUSOPOULOS (Greece, EPP/CD). In: Parlamentarische Versammlung des Europarats. Abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 22. Jänner 2024 wurde Rousopoulos zum Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarates gewählt<ref>Theodoros Rousopoulos elected PACE President - Portal - www.coe.int. Abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und wurde am 27. Jänner 2025 einstimmig wieder gewählt.<ref>Theodoros Rousopoulos, re-elected President, expresses support for Ukraine as his ‘primary commitment’ and for the people of Belarus - Portal - www.coe.int. In: Council of Europe. 27. Januar 2025, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Theodoros Rousopoulos, re-elected President, expresses support for Ukraine as his ‘primary commitment’ and for the people of Belarus - Portal - www.coe.int. In: Council of Europe. 27. Januar 2025, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aus Anlass der Aufhebung der Präsidentschaftswahl in Rumänien 2024 beauftragte Rousopoulos die Venedig-Kommission mit einem dringlichen Bericht über die Umstände, unter denen ein Verfassungsgericht Wahlen aufheben kann.<ref>Conditions and legal standards that could permit a constitutional court to invalidate elections: urgent Venice Commission report - Portal - www.coe.int. In: Europarat. 27. Januar 2025, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Januar 2026 folgte ihm Petra Bayr als Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats nach.<ref>SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr ist neue Europaratsversammlung-Vorsitzende. In: Kurier.at. 26. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Immobilienskandal

Rousopoulos stand im Mittelpunkt oppositioneller Angriffe in einem Skandal um umstrittene Immobilientransaktionen zwischen dem griechischen Staat und dem Athos-Kloster Vatopedi. Der See war dem Kloster angeblich vor fast 1000 Jahren von byzantinischen Kaisern vermacht worden. Obwohl die Besitzansprüche des Klosters streitig waren, wurden sie vom Staat anerkannt. Im Tausch gegen den See mit seiner gesamten Wasseroberfläche und allen Ufergrundstücken erhielt das Kloster 260 wertvolle Grundstücke in touristisch entwickelten Gebieten, auch im Olympiadorf in Athen, die es teilweise sogleich mit Gewinn weiterverkaufte. „Sie haben dem Staat den See – sprich «Luft» verkauft – und dafür wertvolle Büros, Grundstücke und Gebäude in Athen zum Austausch bekommen“ kritisierte die Opposition.<ref>Ermittlungen gegen Mönche vom Heiligen Berg Athos. In: Tagesanzeiger. 22. September 2008, abgerufen am 25. Februar 2025.</ref>

Der Schaden, der durch starke Überbewertung der vom Kloster beanspruchten Seegrundstücke und die starke Unterbewertung der staatlichen Tauschgrundstücke entstanden sei, wurde mit 100 Millionen Euro beziffert.<ref>Niels Kadritzke: Dubioser Deal mit Kloster: Griechischer Premier unter Druck. In: Die Tageszeitung: taz. 20. Oktober 2008, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 25. Februar 2025]).</ref> Der Immobilienskandal erschütterte die Regierung des Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis aufs Schwerste; er führte auch zum Rücktritt des in die Immobiliengeschäfte verwickelten Handelsmarineministers Giorgos Voulgarakis. Rousopoulos soll ein enger Freund des Vatopedi-Abtes Efraim<ref>Elisa Hübel: Der Abt des Athos-Klosters Vatopedi in Untersuchungshaft. Neue Zürcher Zeitung, 29. Dezember 2011, abgerufen am 17. November 2024.</ref> gewesen sein.

Im März 2017 sprach das Berufungsgericht für Strafsachen auf Antrag der Staatsanwaltschaft alle Angeklagten einstimmig frei, weil keinem der Beteiligten eine böse Absicht nachgewiesen werden konnte. Die Staatsanwältin hatte betont, dass die beiden Priester unerschütterlich davon überzeugt waren, dass das Seegrundstück dem Kloster gehört und niemanden berührt, während die in den Fall verwickelten Staatsbeamten im Wesentlichen die Entscheidungen der Regierung umsetzten.<ref>Αθώοι όλοι οι κατηγορούμενοι για το σκάνδαλο του Βατοπεδίου. Alle Angeklagten im Vatopedi-Skandal freigesprochen. In: THETOC. 21. März 2017, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privatleben

Rousopoulos ist mit der Journalistin Mara Zacharea verheiratet und hat zwei Kinder, Vassilis und Anna.

Weblinks

Commons: Theodoros Rousopoulos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Ministerpräsident: Kostas Karamanlis

Minister:
Minister für innere Angelegenheiten, öffentliche Verwaltung und Dezentralisierung: Prokopis Pavlopoulos ab 24. August 2007: Spyros Flogaitis
Minister für Wirtschaft und Finanzen: Georgios Alogoskoufis
Außenminister: Petros Molyviatis ab 15. Februar 2006: Dora Bakogianni
Verteidigungsminister: Spilios Spiliotopoulos ab 15. Februar 2006: Evangelos Vasilis Meimarakis
Minister für Entwicklung: Dimitris Sioufas | Minister für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten: Georgios Souflias
Ministerin für Nationale Bildung und Religiöse Angelegenheiten: Marietta Giannakou
Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit: Panagiotis Panagiotopoulos ab 15. Februar 2006: Savvas Tsitouridis ab 30. April 2007: Vasilis Manginas
Minister für Gesundheit und soziale Solidarität: Nikitas Kaklamanis ab 15. Februar 2006: Dimitris Avramopoulos
Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung: Savvas Tsitouridis ab 23. September 2004: Evangelos Basiakos
Justizminister: Anastasios Papaligouras
Kulturminister: Kostas Karamanlis ab 15. Februar 2006: GiorgosVoulgarakis
Minister für Verkehr und Kommunikation: Michail Georgios Liapis | Minister für die Ägäis und Insel-Politik: Aristotelis Pavlidis
Minister für Öffentliche Ordnung: Giorgos Voulgarakis ab 15. Februar 2006: Vyron Polydoras
Handelsmarineminister: Emmanouil Kefalogiannis
Minister für Makedonien und Thrakien:Nikolaos Tsiartsionis ab 15. Februar 2006: Georgios Kalantzis
Tourismusminister: ab 18. März 2004: Dimitris Avramopoulos ab 15. Februar 2006: Fani Palli-Petralia
Staatsminister und Regierungssprecher: Theodoros Rousopoulos ab 24. August 2007: Xenofon-Rodolfos Moronis

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Ministerpräsident: Kostas Karamanlis

Minister:
Minister für innere Angelegenheiten: Prokopis Pavlopoulos ab 11. September 2009: Spyros Flogaitis
Außenministerin: Dora Bakogianni
Verteidigungsminister: Vangelis Meimarakis | Minister für Wirtschaft und Finanzen: Georgios Alogoskoufis ab 8. Januar 2009: Ioannis Papathanasiou
Minister für Entwicklung: Christos Folias ab 8. Januar 2009: Kostis Chatzidakis
Minister für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten: Georgios Souflias
Ministerin für Bildung und Religiöse Angelegenheiten: Evripidis Stylianidis ab 8. Januar 2009: Aristoboulos Spiliotopoulos
Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit: Vasilis Manginas ab 17. Dezember 2007: Fani Palli-Petralia
Minister für Gesundheit und soziale Solidarität: Dimitris Avramopoulos
Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung: Alexandros Kondos ab 8. Januar 2009: Sotirios Chatzigakis
Justizminister: Sotirios Chatzigakis ab 8. Januar 2009: Nikos Dendias
Kulturminister: Michail–Giorgos Liapis ab 8. Januar 2009: Andonis Samaras
Minister für touristische Entwicklung: Aristoboulos Spiliotopoulos ab 8. Januar 2009: Konstantinos Markopoulos
Minister für Verkehr und Kommunikation: Konstantinos Chatzidakis ab 8. Januar 2009: Evripidis Stylianidis
Minister für die Handelsmarine, Ägäis und Insel-Politik: Giorgos Voulgarakis ab 13. September 2008: Anastasios Papaligouras
Ministerin für Makedonien und Thrakien:Margariti Tzimas ab 8. Januar 2009: Stavros Kalafatis
Staatsminister und Regierungssprecher: Theodoros Rousopoulos (bis 24. Oktober 2008)

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