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Kleinstechau

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Kleinstechau
Gemeinde Löbichau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200)&title=Kleinstechau 50° 53′ N, 12° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200) 50° 53′ 19″ N, 12° 16′ 18″ O
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Höhe: 230 m ü. NN
Fläche: 2,48 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kleinstechau, Gemeinde Löbichau. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 200 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034496
Lage von Kleinstechau in Thüringen
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Kleinstechau ist ein Ortsteil der Gemeinde Löbichau im thüringischen Altenburger Land.

Geographische Lage

Kleinstechau liegt im Landschaftsschutzgebiet Sprottetal, etwa einen Kilometer östlich des Hauptortes Löbichau und etwa 15 Kilometer (Luftlinie) südwestlich der Kreisstadt Altenburg. Eine Zufahrtsstraße mündet etwa 300 m südlich der Ortslage in die B 7 (Abschnitt RonneburgSchmölln). Der Ort liegt an der Großensteiner Sprotte. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 230 m ü. NN.<ref name="TK10-5">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. LK Altenburg, LK Greiz, Kreisfreie Stadt Gera. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 5. Erfurt 1999.</ref>

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kleinstechau im Jahr 1291.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 147.</ref> Am 17. Januar 1291 wurden die Lehngüter von den Burggrafen Albert, Heinrich und Erkenbert von Starkenberg für 500 Mark an den Vogt von Plauen, Heinrich dem Älteren, verkauft. 1445 hatte Kleinstechau 10 besetzte Höfe. Im Jahre 1583 waren es fünf Bauernhöfe, 13 Baustätten mit dem Hirtenhaus und 90 Einwohner.

Kleinstechau gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Die Ortsflur umfasste 1885 etwa 250 ha. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Kleinstechau und das in seiner Flur liegende Tannenfeld bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Gera.

Am 1. Juli 1950 wurde die Gemeinde Kleinstechau mit dem Ortsteil Tannenfeld nach Löbichau eingemeindet.<ref>Kleinstechau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kleinstechau als Ortsteil der Gemeinde Löbichau mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.

Weblinks

Commons: Kleinstechau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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