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Falkenau (Löbichau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Falkenau
Gemeinde Löbichau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95)&title=Falkenau 50° 53′ N, 12° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95) 50° 53′ 22″ N, 12° 15′ 21″ O
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Höhe: 256 (246–266) m ü. NN
Fläche: 65,1 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Falkenau, Gemeinde Löbichau. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 95 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1922
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034496
Datei:1880 MTB Löb Falkenau.jpg
Karte
Lage- und Ausdehnung der Ortschaft um 1880
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Falkenau ist eine mit Löbichau verschmolzene Ortslage im thüringischen Landkreis Altenburger Land.

Geographische Lage

Falkenau befindet sich am westlichen Ortsrand der Kerngemeinde Löbichau im Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet und späteren Wismutbergbaugelände in der Nähe der Bundesstraße 7 und Bundesautobahn 4.

Angrenzende Orte

Angrenzende Orte sind im Nordosten Löbichau, im Osten Kleinstechau und im Südwesten Beerwalde.

Geschichte

Im Jahr 1336 fand die urkundliche Ersterwähnung statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 74</ref> Die Gemeinde weist 1445 nach und meint, 1225 wäre die Erwähnung des Ortsteils irgendwo erfolgt. 1445 besaß das Dorf fünf Bauernhöfe. 1806 und 1815 erfolgten Einquartierungen von Soldaten, die den Ort stark belasteten. In dem Ort existieren typische Altenburger Vierseitenhöfe. Nach der Kollektivierung der und dem Einzug der Wismut AG zu DDR-Zeiten werden die meisten Höfe nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.<ref>Gemeinde Löbichau: Falkenau. Abgerufen am 28. Juli 2017.</ref>

Falkenau gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S.83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Falkenau bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Gera. Zur gleichen Zeit erfolgte am 1. Oktober 1922 die Eingemeindung nach Löbichau.<ref>Falkenau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Falkenau als Ortsteil der Gemeinde Löbichau mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.

Weblinks

Commons: Falkenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Falkenau In: Webauftritt der Gemeinde Löbichau.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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