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Samira Makhmalbaf

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 18:29 Uhr durch imported>GrantHuskerdu (Ergänzungen und Korrekturen. Übrigens exemplarisch, dass hier über eine der bedeutendsten Filmemacherinnen, wie es im Text heisst, als "Samira" geschrieben wird. Es würde auf diese Weise sicher nicht über "Mohsen", "Federico" oder "Quentin" geschrieben.).
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Datei:Samira Makhmalbaf, BBC Persian - Aug 28, 2020.jpg
Samira Makhmalbaf, 2020

Samira Makhmalbaf oder Samira Machmalbaf (persisch سميرا مخملباف {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />sæmiːˈrɔː mæxmælˈbɔːf]; <phonos file="Samira-makhmalbaf-2024.ogg">anhören</phonos>/?; * 15. Februar 1980 in Teheran, Iran) ist eine iranische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Leben und Werk

Samira Makhmalbaf, eine Tochter des iranischen Autorenfilmers Mohsen Makhmalbaf, nutzte als Jugendliche die Chance, an einer iranischen Privatschule Film zu studieren und währenddessen zwei Kurzfilme, Desert und Art Schools, zu verwirklichen. Mit 17 Jahren arbeitete sie als Regieassistentin bei ihrem Vater an dessen Film Die Stille, der 1998 herauskam. Praktisch im selben Jahr drehte sie den ersten eigenen Langfilm, Der Apfel. Dieser wurde weltweit auf mehr als hundert Filmfestivals eingeladen und fand in mehr als 30 Ländern auch einen Verleih, so dass er in den Kinos gezeigt wurde. Er nahm bei den Filmfestspielen Cannes 1998 in der Reihe Un Certain Regard teil.

2000 war Makhmalbaf als bisher jüngste Wettbewerbsteilnehmerin aller Zeiten mit Schwarze Tafeln (auch: Die schwarze Tafel) wiederum in Cannes vertreten und wurde von der Jury prämiert. Zwischendurch beteiligte sie sich an einem Gemeinschaftswerk, dem Film 11′09″01 – September 11 (11 Regisseure, 11 Filme, 11 Minuten, 9 Sekunden + 1 Frame!) gemeinsam mit international bekannten Filmemachern wie Claude Lelouch, Youssef Chahine, Idrissa Ouédraogo, Ken Loach, Alejandro González Iñárritu, Amos Gitai, Mira Nair, Sean Penn, Shōhei Imamura.

Im Jahr 2003 gewann Makhmalbaf in Cannes mit Fünf Uhr am Nachmittag den Spezialpreis der Jury. Diesen ebenso poetischen wie realistischen Spielfilm über eine Familie in Afghanistan nach dem Ende der Schreckensherrschaft der Taliban realisierte sie ausschließlich mit Laiendarstellern. Die Erfahrungen, etwa die Schwierigkeit, Menschen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen, nahm Makhmalbafs jüngere Schwester Hana zum Anlass, um in einer Art filmischer Reflexion einen Dokumentarfilm über diesen Prozess zu drehen.

Sowohl für Schwarze Tafeln als auch für Fünf Uhr am Nachmittag schrieb Samira Makhmalbaf auch selbst das Drehbuch.

Für ihren letzten Film Two-legged Horse, für den ihr Vater das Drehbuch verfasste, erhielten die Makhmalbafs im Iran, wie für die meisten Drehbücher in den Jahren zuvor, keine Drehgenehmigung. Deshalb wich man 2007 für den Dreh ins benachbarte Afghanistan aus. Dort wurde der Set während der Dreharbeiten Ziel eines Granatenanschlags. Mehrere Teammitglieder wurden verletzt, das titelgebende Pferd starb an den Folgen des Anschlags. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 80 Prozent des Films abgedreht. Kurzfristig überlegte die Crew, den Film in Tadschikistan fertig zu stellen. Die Dreharbeiten konnten schließlich unter widrigen Umständen abgeschlossen werden, der Film wurde u.a. beim Filmfestival in Toronto 2008 gezeigt. Auch im Fall vonTwo-legged Horse dokumentierte Hana Makhmalbaf die Arbeit ihrer Schwester.

Seit 1998 war Samira Makhmalbaf auf zahlreichen renommierten Filmfestivals der Welt zumeist als jüngstes Jurymitglied tätig, darunter Cannes, Venedig, Berlin, Locarno.<ref>Samira. In: Makhmalbaf Film House. Abgerufen am 9. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2004 wählte sie der Guardian unter die 40 besten Regisseure der Welt. Richard Brody, Filmkritiker des "New Yorker" titelte 2020 "The Wunderkind Iranian Director Who Stopped Making Films".

Filmografie

  • 1998: Der Apfel (Sib)
  • 2000: Schwarze Tafeln (Takhté siah)
  • 2002: 11'09''01 – September 11, Einzelfilm Iran
  • 2003: Fünf Uhr am Nachmittag (Panj é asr)
  • 2008: Two-legged Horse (Asbe du-pa)

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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