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Zinostatin

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Strukturformel
Datei:Zinostatin.svg
Neocarzinostatin-Chromophor
Allgemeines
Freiname Zinostatin (INN)
Andere Namen
  • Neocarzinostatin (WHO)
  • (4S,6R,11R,12R)-11-[(α-D-2,6-Didesoxy-2-methylaminogalakto-pyranosyl)oxy]-12-{[(2-hydroxy-7-methoxy-methylnaphth-1-yl)carbonyl]oxy}-4-[(4R)-2-oxo-1,3-dioxolan-4-yl]-5-oxatricyclo[8.3.0.04,6]tridec-9,13-dien-2,7-diin (zusammen mit dem Apoprotein, IUPAC)
Summenformel C35H33NO12
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 447545
ChemSpider 21106457
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Zytostatikum

Eigenschaften
Molare Masse
  • 659,64 g·mol−1 (Neocarzinostatin-Chromophor)
  • circa 10.700 g·mol−1 (Holo-Neocarzinostatin)
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

260 °C (Zersetzung)<ref name="MerckIndex">The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage. 2006, ISBN 0-911910-00-X, S. 1750.</ref>

Löslichkeit

löslich in Wasser<ref name="MerckIndex" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinostatin (auch: Neocarzinostatin) ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Endiin-Antibiotika mit antineoplastischer Wirkung. Verantwortlich für die Antitumor-Wirkung ist ein chromophorer Teil, der nicht-kovalent an ein aus 113 Aminosäuren bestehendes Apoprotein gebunden ist. Das Chromophor ist ohne die Bindung an das Peptid chemisch instabil. Das Peptid besteht aus einer einzigen Kette. Zinostatin wird aus Kulturen von Streptomyces carcinostaticus var. F-41 gewonnen.<ref name="PhSTL">Pharmazeutische Stoffliste, 12. Ausgabe 2001, Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker.</ref> Das Neocarzinostatin-Chromophor verursacht an der DNA Strangbrüche, bevorzugt an der Desoxyribose des Thymins.<ref name="roempp" />

Das Konjugat aus Zinostatin mit Styrol-Maleinsäure-Copolymer wurde bis 2009 in Japan zur Behandlung des Leberzellkarzinoms verwendet.

Einzelnachweise

<references />

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