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Zschackwitz

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Zschackwitz
Stadt Döbeln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(116)&title=Zschackwitz 51° 8′ N, 13° 9′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(116) 51° 7′ 35″ N, 13° 8′ 45″ O
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Höhe: 209 m ü. NHN
Fläche: 1,33 km²
Einwohner: 116 (9. Mai 2011)<ref>Freistaat Sachsen – Statistisches Landesamt – Kleinräumiges Gemeindeblatt. (PDF; 983 KB) S. 5, abgerufen am 5. September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. November 1932
Postleitzahl: 04720
Vorwahl: 03431
Lage von Zschackwitz in Sachsen

Zschackwitz ist ein Stadtteil der Stadt Döbeln im Landkreis Mittelsachsen. Er wurde am 1. November 1932 eingemeindet.

Geographie

Geographische Lage und Verkehr

Zschackwitz befindet sich am Ostrand der Döbelner Kernstadt. Der Amselbach trennt den Hauptort von der südlich gelegenen Kleingartensiedlung und dem Gewerbegebiet Döbeln-Ost. Über die Straße ist Zschackwitz nur durch eine nach Süden führende Stichstraße zur Bundesstraße 175 erreichbar.

Nachbarorte

Pommlitz Simselwitz
Döbeln-Ost Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Zschäschütz
Sörmitz

Geschichte

Datei:ZschackwitzSchule.JPG
Zschackwitzer Schule

Der östlich des Stadtzentrums liegende Bauernweiler wurde 1343 als Zchakuwitz urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf den altsorbischen Personennamen Čak zurück, bedeutet also Siedlung der Leute eines Čak.<ref>Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, Berlin 2001, Band II, S. 655 und 627, ISBN 3-05-003728-8</ref> Der Ort gehörte bis zur Reformation und der damit einhergehenden Säkularisation im 16. Jahrhundert zum Kloster Döbeln.<ref>Geschichte des Klosters Döbeln</ref> Anschließend unterstand Zschackwitz um 1696 der Grundherrschaft des Ritterguts Hermsdorf<ref>Das Rittergut Hermsdorf auf www.sachsens-schloesser.de</ref> und um 1764 dem Rittergut Mahlitzsch.<ref>Das Rittergut Mahlitzsch auf www.sachsens-schloesser.de</ref>

Um 1554 lag Zschackwitz im Amt Döbeln, welches im Jahr 1588 in das benachbarte Amt Leisnig integriert wurde. Seitdem gehörte der Ort bis 1856 zum Amtsbezirk Döbeln des kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amts Leisnig.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.</ref> Ab 1856 unterstand der Ort dem Gerichtsamt Döbeln und ab 1875 der Amtshauptmannschaft Döbeln.<ref>Die Amtshauptmannschaft Döbeln im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2022; abgerufen am 31. Juli 2025.</ref> Kirchlich ist Zschackwitz seit jeher nach Döbeln gepfarrt.

Zschackwitz wurde am 1. November 1932 nach Döbeln eingemeindet. Zu dieser Zeit hatte es etwa 200 Einwohner.<ref name="HOV">Zschackwitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam Zschackwitz als Ortsteil der Stadt Döbeln im Jahr 1952 zum Kreis Döbeln im Bezirk Leipzig, der 1990 als sächsischer Landkreis Döbeln fortgeführt wurde, bis er im Jahr 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging.

Kulturdenkmale

Das an der Dresdner Straße 30c in Zschackwitz stehende Schulgebäude ist eines der Döbelner Kulturdenkmale.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste der Stadt Döbeln, Stand 29.11.2013, Kurzfassung (Memento vom 30. Januar 2016 im Internet Archive) (PDF, S. 4; 62 KB)</ref>

Weblinks

Commons: Zschackwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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