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Ebersbach (Döbeln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ebersbach
Stadt Döbeln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(533)&title=Ebersbach 51° 6′ N, 13° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(533) 51° 6′ 0″ N, 13° 6′ 50″ O
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Höhe: 218 m
Fläche: 5,41 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Ebersbach, Stadt Döbeln. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: 533 (9. Mai 2011)<ref>Freistaat Sachsen - Statistisches Landesamt Kleinräumiges Gemeindeblatt. (PDF; 983 KB) S. 5, abgerufen am 5. September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2011
Postleitzahl: 04720
Vorwahl: 03431

Ebersbach ist ein Ortsteil der Stadt Döbeln im sächsischen Landkreis Mittelsachsen und gleichzeitig der Name der Ortschaft Ebersbach. Die Ortschaft besteht aus den Ortsteilen Ebersbach selbst und den Ortsteilen Mannsdorf, Neudorf und Neugreußnig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 135 kB) § 1. In: Webauftritt. Stadt Döbeln, abgerufen im Februar 2026.</ref> Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Ebersbach war bis zur Eingemeindung nach Döbeln am 1. Juli 2011 eine eigenständige Gemeinde und zur Verwaltungsgemeinschaft Döbeln gehörig. Als noch eigenständige Gemeinde hatte Ebersbach am 31. Dezember 2010 1055 Einwohner.<ref>Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (PDF; 63 kB)</ref> Beim Zensus 2022 wurden für Ebersbach und Neudorf zusammen ca. 1070 Einwohner gezählt.<ref name="EZ2022">Ebersbach und Neudorf von Döbeln. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geographie

Ebersbach liegt südlich der Kernstadt Döbeln im Mittelsächsischen Hügelland, zwischen der Freiberger Mulde und der B169. Die Nachbarkommunen waren im Süden und Osten Niederstriegis, im Westen Ziegra-Knobelsdorf und im Norden Döbeln. Ehemalige Ortsteile der Gemeinde waren Ebersbach, Neugreußnig, Mannsdorf und Neudorf.

Geschichte

Es gibt eine Urkunde aus dem Jahr 1198, in der der Herrensitz eines Petrus de Eversbach genannt wird<ref>Karlheinz Blaschke (Hrsg.): Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen, Neuausgabe, Leipzig 2006, S. 198, ISBN 3-937209-15-8</ref>. Diese Urkunde könnte sich auf unser Dorf aber auch auf ein Ebersbach bei Großenhain beziehen. Der erste sichere urkundliche Nachweis für Ebersbach bei Döbeln ist aus dem Jahr 1309. In dieser Urkunde wird ein Heinricus de Eberspach genannt. Unsicher ist auch die Deutung des Namens. Er könnte auf Siedlung eines Eberhard zurückgehen, nicht ausschließen kann man aber die Bezeichnung Eber für ein männliches Schwein als Grundlage des Namens.<ref>Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, Berlin 2001, Band I, S. 226f, ISBN 3-05-003728-8</ref>

Am 1. Juli 2011 wurde Ebersbach nach Döbeln eingemeindet.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrieansiedlungen

  • Gewerbegebiet Ebersbach „An der B 169“
  • Busbetriebshof der REGIOBUS Mittelsachsen (ehemals Verkehrsgesellschaft Döbeln mbH)
  • Kelterei „Sachsenobst“ Neugreußnig (ehemals Kelterei Hirschberger)

Kommunale und kulturelle Einrichtungen

  • Kindertagesstätte „Zwergenstuebchen“ in Ebersbach
  • Schulmuseum im Gemeindehaus in Ebersbach

Verkehr

Durch Ebersbach führt die B 169. Die ehemalige Gemeinde ist auch über die A 14 Anschlüsse Döbeln-Nord und Döbeln-Ost (beide etwa 10 km entfernt) und die A 4 Anschluss Hainichen (etwa 20 km) zu erreichen.

Söhne und Töchter des Ortes

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Ebersbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 25. Heft: Amtshauptmannschaft Döbeln. C. C. Meinhold, Dresden 1903, S. 45.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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