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Woltershausen

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Woltershausen
Gemeinde Lamspringe
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(341)&title=Woltershausen 51° 58′ N, 9° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(341) 51° 58′ 21″ N, 9° 57′ 17″ O
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Höhe: 268 m ü. NHN
Fläche: 16,38 km²<ref name="destatis2015" />
Einwohner: 341 (30. Juni 2023)<ref>Einwohnerzahl der Ortschaften. In: Webauftritt. Tourist-Info der Gemeinde Lamspringe, abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. November 2016
Postleitzahl: 31195
Vorwahl: 05183
Lage von Woltershausen in Niedersachsen
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Woltershausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Lamspringe im niedersächsischen Landkreis Hildesheim.

Geografie

Lage

Woltershausen liegt südsüdwestlich von Bad Salzdetfurth westlich des Gemeindesitzes Lamspringe. Der Ortsteil befindet sich östlich des Sackwalds bzw. nordöstlich des Ahrensbergs (374 m ü. NHN) im westlichen Einzugsgebiet der Riehe bzw. im südlichen der Innerste.

Ortsteilgliederung

  • Hornsen
  • Woltershausen (Hauptortsteil)

Geschichte

Woltershausen wurde 1141 erstmals urkundlich erwähnt. Pächter der Domäne Hornsen war seit November 1928 der spätere nationalsozialistische Minister Herbert Backe.<ref name="Lehmann" />

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurden die Gemeinden Graste, Netze und Woltershausen-Hornsen in die neue Gemeinde Woltershausen eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

Die Gemeinden Woltershausen, Harbarnsen, Lamspringe, Neuhof und Sehlem der aufgelösten Samtgemeinde Lamspringe wurden am 1. November 2016 zur neuen Gemeinde Lamspringe vereinigt.<ref name="Neubildung" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1910 0535 ¹ <ref name="Gemeindeverzeichnis" />
1925 451 <ref name="Rademacher" />
1933 502 <ref name="Rademacher" />
1939 474 <ref name="Rademacher" />
1950 934 <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" />
1956 757 <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" />
1973 591 <ref name="destatis1973" />
1975 1034 ² <ref name="destatis" />
Jahr Einwohner Quelle
1980 946 ² <ref name="destatis" />
1985 921 ² <ref name="destatis" />
1990 935 ² <ref name="destatis" />
1995 942 ² <ref name="destatis" />
2000 906 ² <ref name="destatis" />
2005 939 ² <ref name="destatis" />
2010 854 ² <ref name="destatis" />
2015 817 ² <ref name="destatis2015" />

¹ den Gutsbezirk Hornsen (= 70 Einwohner) mit einberechnet
² jeweils zum 31. Dezember

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Politik

Gemeinderat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird der Ortsteil Woltershausen vom Rat der Gemeinde Lamspringe vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ortsvorsteher

Der Ortsvorsteher von Woltershausen ist Andreas Wöllm.<ref name="Ortsvorsteher" />

Wappen

Der Gemeinde wurde das Kommunalwappen am 22. November 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 2. Juli 1939.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Woltershausen]] Blasonierung: „In Rot auf galoppierendem Schimmel ein silberner, bärtiger Mann, bekleidet mit silbernem Mantel und flatterndem Sturmkragen darauf, silbernem Sturmhut und silbernen Bundschuhen.“<ref name="Wappen">Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld. Neubindung. Lax GmbH & Co. KG, Hildesheim 1998 (Digitalisat des Textteils der Erstauflage von 1940 [PDF; 10,0 MB; abgerufen am 11. Juni 2019]).</ref>
Wappenbegründung: Oberhalb des Dorfes Woltershausen führt über den Sackwald und die Siebenberge von Winzenburg nach Hildesheim der Rennstieg. Auf diesem uralten Wege treibt besonders in den Nächten des Herbstes „Hödeke“ sein Wesen, den die Sage vielfach einen diabolischen Zwerg nennt. In Wirklichkeit zeigen aber viele Züge des reichen Sagenstoffes den Wodanreiter an, und „Hödeke“, der anderenorts hierzulande als wilder Jäger unter dem Namen „Hoike“ sein Wesen treibt, bedeutet: der Hüter oder auch Beschützer. So erkor sich mit Recht die Gemeinde Woltershausen den jedem Dorfeinwohner vertrauten Wodansreiter als Wappensymbol.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

Hödeken Kapelle, die aus dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr hervorgegangen ist.

Bauwerke

In Woltershausen steht die evangelische St. Marienkirche.

Sport

Der 1910 gegründete TSV Woltershausen konnte 2019 erstmals seit 2008 wieder eine Fußballmannschaft aufstellen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet ein Dorfabend mit vielen Auftritten der örtlichen Bevölkerung statt. In allen geraden Jahren feiert die Dorfjugend im Wechsel mit dem Nachbarort Irmenseul das sog. Pfingstbier, im Jahr 2012 wurde das 150-jährige Bestehen dieser Tradition gefeiert.

Verkehr

Woltershausen ist über Kreisstraßen mit der Bundesstraße 243 an das Straßennetz angeschlossen. Die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg verläuft durch das Gemeindegebiet. Hierzu gehört der Riesbergtunnel.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="destatis">

Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 25. Juni 2020.

</ref> <ref name="destatis1973">

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 29, Landkreis Alfeld (Leine) (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat (Memento vom 7. August 2019 im Internet Archive) [abgerufen am 25. Juni 2020]).

</ref> <ref name="destatis2015">

Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl. (XLS; 4,4 MB) Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1765. In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 2015, abgerufen am 26. Juni 2019.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Alfeld. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2022; abgerufen am 25. Juni 2020.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Lehmann">

Joachim Lehmann: Herbert Backe – Technokrat und Agrarideologe. In: Ronald Smelser, Enrico Syring, Rainer Zitelmann (Hrsg.): Die braune Elite. Band 2. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-80122-9, S. 3.

</ref> <ref name="Neubildung">

Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Lamspringe, Landkreis Hildesheim. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 19/2015. Hannover 12. November 2015, S. 305, S. 7 (Digitalisat [PDF; 464 kB; abgerufen am 5. Juli 2019]).

</ref> <ref name="Ortsvorsteher">

Ortsvorsteher Woltershausen, Hornsen. In: Webseite Gemeinde Lamspringe. Abgerufen am 26. Juni 2019.

</ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Graste | Harbarnsen | Irmenseul | Flecken Lamspringe (mit Glashütte, Rolfshagen und Ziegelhütte) | Netze | Neuhof (mit Ammenhausen und Wöllersheim) | Sehlem (mit Evensen) | Woltershausen (mit Hornsen))

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein