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Samara (Hatulia)

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Samara
Daten
Fläche 12,71 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 623 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Marcelo Caetano Menezes
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Petalara 322
Railuli 241
Petalara (Osttimor)
Petalara (Osttimor)
Koordinaten: 8° 50′ S, 125° 18′ O
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Samara ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).

Geographie

Samara
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Gnutur 8° 50′ 50″ S, 125° 18′ 6″ O
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172 m
Petalara 8° 49′ 44″ S, 125° 18′ 17″ O
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278 m
Railuli 8° 49′ 37″ S, 125° 17′ 30″ O
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215 m
Name unbekannt 8° 49′ 22″ S, 125° 17′ 51″ O
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296 m

Samara liegt im Südwesten des Verwaltungsamts Hatulia. Nordwestlich liegen die Sucos Ailelo und Manusae, nordöstlich Hatolia Vila, südöstlich Coilate-Letelo und südlich Leimea-Craic. Im Westen grenzt Samara an das Verwaltungsamt Cailaco (Gemeinde Bobonaro) mit seinem Suco Purugua. Die Grenze bildet der Fluss Marobo, der zum System des Lóis gehört. In den Marobo münden alle Flüsse Samaras. An der Nordgrenze fließt der Fohola, durch den Norden des Sucos der Celere. Im Südosten fließt der Magolara, der in den Motur mündet, der Grenzfluss im Südosten, der wiederum in den Grenzfluss zu Leimea-Craic fließt, den Garai.<ref name="AtlasErmera">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Ermera (Memento vom 14. August 2022 im Internet Archive)</ref><ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> An der Südostecke des Sucos liegt der Hügel Foho Falau (312 m, !491.1417785625.3185925Lage

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   |name=Foho Falau
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  }}).<ref name="PV">PeakVisor: Foho Ailelo, abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref>

Samara hat eine Fläche von 12,71 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die zwei Aldeias Petalara und Railuli.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Petalara der Hauptort des Sucos liegt im Norden Samaras, nordwestlich befindet sich die kleine Siedlung Railuli und am Garai der Ort Gnutur. In Petalara befinden sich der Sitz des Sucos, die Kapelle Samara und die Grundschule Samara.<ref name="AtlasErmera" />

Einwohner

In Samara leben 623 Einwohner (2022), davon sind 319 Männer und 304 Frauen. Im Suco gibt es 114 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 94 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Fast 4 % sprechen Tetum Prasa und eine Minderheit Mambai.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Samara (tetum; PDF; 8,5 MB)</ref>

Geschichte

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Am 24. April 1976 eroberten die Indonesier Samara. Der Widerstand der FALINTIL wurde durch die Übermacht schnell gebrochen. 500 Einwohner Samaras wurden im Ort Ermera interniert, wo sie an Hunger litten.<ref name=CAVR7.3><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine (Memento vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)</ref>

2003 waren die damaligen Subdistrikte Atsabe und Hatulia Schauplatz von Überfällen und Scharmützeln, in die die Organisation Colimau 2000 verwickelt war. Eines der Zentren war Samara, wo Soldaten der FDTL von Colimau-2000-Mitgliedern eingekreist wurden. Die Soldaten schossen in die Luft, um sich zu verteidigen.<ref>ETAN, 23. Januar 2003</ref> 50 Personen, darunter 39 Colimau-2000-Mitglieder, wurden verhaftet, doch von den Gerichten wurden alle Verdächtige wieder freigelassen, da bei der Verhaftung rechtsstaatliche Vorgaben nicht erfüllt waren. Die Opfer in Samara und Atsabe protestierten dagegen schriftlich bei der Landesregierung.<ref name="Australian">The Australian: Four believed dead in more Timor violence, 16. November 2006, abgerufen am 6. Februar 2016.</ref>

Politik

1952 war Lelo Bere Chefe de Suco.<ref name="Belo">Carlos Filipe Ximenes Belo: Os antigos reinos de Timor-Leste (Reys de Lorosay e Reys de Lorotoba, Coronéis e Datos), S. 133, Baucau: Tipografia Diocesana Baucau 2011.</ref>

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Alexandrino de Jesus zum Chefe de Suco gewählt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2009 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2016 gewann Marcelo Caetano Menezes.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2023 wurde Marcelo Caetano Menezes wiedergewählt.<ref name="ER-HAT">Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO HATOLIA A, abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Samara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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