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Daniel Hope (Violinist)

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Daniel Hope (2016)

Daniel Hope (* 17. August 1973 in Durban, Südafrika) ist ein irisch-deutscher Violinist, der in England aufgewachsen ist. Er wurde unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Yehudi Menuhin und als Mitglied des Beaux Arts Trios bekannt, aber auch als Initiator musikalischer Projekte, Moderator in Fernseh- und Hörfunksendungen und als Autor mehrerer Bücher. Seit 2016 leitet er das Zürcher Kammerorchester.

Leben

Herkunft und Ausbildung

Daniel Hope ist der zweite Sohn des Schriftstellers Christopher Hope und der Musikmanagerin Eleanor Klein-Hope. Christopher Hopes Großvater mütterlicherseits war aus Irland nach Südafrika gekommen, um auf der Seite der Briten am Zweiten Burenkrieg teilzunehmen.<ref name="bbc.com irisch">Nuala McCann: Daniel Hope: Irish roots ‘lifeline’ for Proms violinist. BBC News, 9. September 2017.</ref> Die jüdischen Eltern von Eleanor Hope hatten in Berlin gelebt und waren vor den Nationalsozialisten ins Exil nach Südafrika geflohen.<ref name="programmkino.de" /> Hopes Ururgroßvater, der Fabrikant Julius Valentin, ist auf dem Luisenfriedhof III im Berliner Westend begraben.<ref>Ein Spaziergang mit Daniel Hope durch die City West. Abgerufen am 8. Januar 2021.</ref>

Die Familie Hope zog Anfang 1974, als Daniel sechs Monate alt war, von Südafrika nach Paris und später nach London.<ref>Gregor Gysi & Daniel Hope. Abgerufen am 9. Februar 2023.</ref><ref name="Guardian 2007">Kate Connolly: Dear Daniel, that was enchanting. In: The Guardian, 27. September 2007.</ref> 1975 wurde Eleanor Hope die persönliche Assistentin von Yehudi Menuhin, der der Familie Hope umgehend zu einem Haus in Highgate verhalf. Wenig später wurde Eleanor Hope Menuhins Managerin, von 1980 bis 1996 war sie außerdem die Leiterin des Menuhin Festivals in Gstaad in der Schweiz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eleanor Hope (Memento vom 26. Januar 2021 im Internet Archive) uni-mozarteum.at</ref> Daniel Hope spielte als Kind mit den Enkelkindern Menuhins und erlebte Besuche von berühmten Musikern bei Menuhin mit.<ref name="programmkino.de">Daniel Hope – Der Klang des Lebens. Filmkritik auf programmkino.de</ref>

Daniel Hope sagte schon als Dreijähriger, er wolle Geiger werden. Mit vier Jahren begann er das Violinspiel. Als er sechs Jahre alt war, brachte sein Vater ihn in der Yehudi Menuhin School unter. Daniel sagte gleich, er könne es kaum erwarten, das Violinkonzert von Beethoven zu spielen.<ref name="My son" /> Als Achtjähriger übte Daniel heimlich das Violinkonzert von Mendelssohn in einer Toilette des Internats, obwohl von ihm zu dieser Zeit erwartet wurde, nur einen einzelnen Satz aus einem Bach-Konzert zu lernen. Der Schulleiter erteilte ihm eine Rüge,<ref name="Guardian 2007" /> und der Vater wurde zu einem klärenden Gespräch in die Schule gebeten. Daniel wurde daraufhin an die Highgate School in London versetzt und bekam etwa acht Jahre lang privaten Geigenunterricht.<ref name="My son">Christopher Hope: My son, the violinist. In: The Guardian, 8. August 2009.</ref> Anschließend studierte er am Royal College of Music,<ref name="Homepage Bio"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biography (Memento vom 7. August 2020 im Internet Archive) danielhope.com</ref> unter anderem bei Grigori Schislin und an der Musikhochschule Lübeck.<ref name="welt.de 28.07.2018" /> In der offiziellen Biografie werden Zakhar Bron, Itzhak Rashkovsky und Felix Andrievsky als seine Violinlehrer genannt.<ref name="Homepage Bio" />

Da er in England aufwuchs, wird Daniel Hope oft als britischer Geiger bezeichnet<ref>Daniel Hope im Munzinger-Archiv, abgerufen am 5. Februar 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> – oder wegen seines Geburtsorts als „südafrikanisch-britischer“ Geiger.<ref>vgl. Irene Binal: Leidenschaft für Live-Musik: Der Geiger und Schriftsteller Daniel Hope. Porträt auf deutschlandfunkkultur.de, 22. September 2009.</ref> Die Zeit schrieb im Jahr 2009, er sei ein „südafrikanisch-britischer Geiger mit verworrenen irisch-deutsch-kosmopolitischen Wurzeln“.<ref name="zeit.de 2009">Volker Schmidt: Der Geiger Daniel Hope zeit.de, 11. November 2009.</ref> Hope hatte die längste Zeit nur einen irischen Pass. Die nach England einreisende Familie hatte mit der Beschaffung irischer Pässe den Vorteil nutzen wollen, dass man damit „als Ausländer ein längeres Aufenthaltsrecht in Großbritannien“ hatte, wie Hope erklärt.<ref name="bbc.com irisch" /><ref>Jens Voskamp: Ernste Musik ist eine lustige Sache. Gespräch mit Daniel Hope. In: Nürnberger Nachrichten, 17. März 2011.</ref> Seit 2017 ist er auch im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft.<ref>Julia Gaß: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geiger Daniel Hope präsentiert eine vielseitige Residenz. (Memento vom 29. Februar 2020 im Internet Archive) In: Ruhr Nachrichten, 6. September 2017.</ref> Er selbst gibt seitdem „irisch-deutsch“ als seine Nationalität an.<ref>Vgl. Auskunft von Daniel Hope im spielerischen „Verhör“, 6. März 2018, 0:22 bis 0:24 (Episode der Serie Das Verhör auf br-klassik.de).</ref>

Sein älterer Bruder, Jasper Hope, war von 2016 bis 2019 CEO der neuen Dubai Opera.<ref>Aarti Nagraj: Jasper Hope leaves role as CEO of Dubai Opera. gulfbusiness.com, 14. Oktober 2019.</ref>

Laufbahn als Geiger

Datei:Mikkelin konserttitalo.jpg
Kulturzentrum in Mikkeli, Finnland: Hier gab Daniel Hope 1989 sein Debüt

Sein Debüt gab Daniel Hope im Alter von 15 Jahren in Finnland: Am 24. Januar 1989 spielte er im neuen Konzertsaal von Mikkeli mit der Jyväskylä Sinfonia unter William Boughton das Violinkonzert von Mendelssohn.<ref>Facebook-Nachricht von Daniel Hope vom 27. Dezember 2019 anlässlich seines 30-jährigen Bühnenjubiläums.</ref> Seine Eltern und sein Bruder erlebten das Konzert im Publikum mit.<ref name="My son" /> Kurz darauf begann eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Yehudi Menuhin; zuvor hatte Hope nur ein paar wenige Unterrichtsstunden bei Menuhin genossen. In den folgenden elf Jahren traten Menuhin als Dirigent und Hope als Solist bei mehr als 60 gemeinsamen Konzerten auf.<ref name="Guardian 2007" /> Auch bei Menuhins letztem Konzert, das am 7. März 1999 in der Tonhalle Düsseldorf stattfand, fünf Tage vor Menuhins Tod, war Hope der Solist.<ref>Facebook-Nachricht von Daniel Hope vom 7. März 2019 zum 20. Jahrestag von Menuhins letztem Konzert.</ref>

Im April 2002 wurde Daniel Hope das jüngste Mitglied in der Geschichte des Beaux Arts Trios, mit dem er einige Konzerte gab und 2005 den 50. Geburtstag des Ensembles feierte. Der Boston Globe bezeichnete die Formation als „stärkste in der Geschichte des Trios“. Nach über 400 Konzerten in seiner letzten Formation zog sich das Trio im September 2008 aus dem Konzertleben zurück.

Seit 2007 ist Daniel Hope beim Klassik-Label Deutsche Grammophon unter Vertrag.

Am 27. Januar 2010 spielte er aus Anlass des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag in Anwesenheit des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres das Stück Kaddish von Maurice Ravel. Dies war der erste Auftritt eines Geigers im Deutschen Bundestag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel Hope at the German Parliament. (Memento vom 4. April 2016 im Internet Archive) danielhope.com, 3. März 2010.</ref>

In seinen Konzerten setzt sich Daniel Hope für zeitgenössische Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts ein. Er nahm u. a. die Violinkonzerte von Alban Berg, Benjamin Britten und Dmitri Schostakowitsch auf, entdeckte eine frühe Violinsonate von Alfred Schnittke und spielte Uraufführungen.

2019 hat Hope mit dem Zürcher Kammerorchester die Filmmusik für den Spielfilm Zwingli eingespielt. Die von ihm gespielte Solovioline symbolisiert dabei den scharfen Verstand des Reformators.<ref>Urs Bühler: Diese Geschwister bringen Bilder zum Klingen – und nun messen sie sich mit Hollywoodgrössen. In: Neue Zürcher Zeitung, 18. Oktober 2019.</ref>

Seit 2011<ref name="Cicero Geigen" /> spielt Hope die Violine „Ex-Lipiński“ aus der Werkstatt von Guarneri del Gesù von 1742,<ref>Bartolomeo Giuseppe Guarneri ‘del Gesù’, Cremona, c. 1742, the ‘Lipinski’, tarisio.com</ref> die ihm von einer anonymen Familie zur Verfügung gestellt wird.<ref name="Homepage Bio" /> Eine Geige von Januarius Gagliano aus Neapel, die 1769 gebaut wurde,<ref name="Cicero Geigen">Daniel Hope: Die Barock-Geige, die mich führte. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cicero (Memento vom 15. Oktober 2020 im Internet Archive), 15. Oktober 2011.</ref> gehört ihm selbst. Hope erwarb dieses Instrument, dessen Wert im Jahr 2007 auf 250.000 Pfund geschätzt wurde,<ref name="Guardian 2007" /> von Yehudi Menuhin. Außerdem besitzt er eine E-Geige.<ref name="bz-berlin.de 2020" />

Funktionen als musikalischer Leiter

Datei:Interior of the Frauenkirche, Dresden 05.jpg
Daniel Hope (Oben, Erster von Links) 2021 mit dem Zürcher Kammerorchester in der Dresdner Frauenkirche

Am 27. September 2016 trat Daniel Hope sein Amt als Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters an.<ref>Julia Spinola: Eine Heimkehr nach Zürich. In: Neue Zürcher Zeitung, 10. September 2016, S. 26.</ref> Seit September 2017 leitet er auch das New Century Chamber Orchestra in San Francisco (USA).<ref>About us, Website des New Century Chamber Orchestra</ref>

Von 2004 bis 2019 war Hope Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals in Savannah (Georgia) in den USA.<ref>Megan Westberg: Daniel Hope Steps Down at Savannah Music Festival. stringsmagazine.com, 5. März 2019.</ref> Seit 2015 kuratiert und leitet er das Lübeck-Musikfest im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Lübeck-Musikfest mit Daniel Hope (Memento vom 19. Juli 2020 im Internet Archive) shmf.de</ref> das bis 2017 unter dem Titel Familienstücke lief.<ref name="welt.de 28.07.2018">Sören Ingwersen: Der Star von der Trave. In: Die Welt, 28. Juli 2018.</ref>

Hope war künstlerischer Leiter des Festspielfrühlings Rügen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern des Jahres 2020,<ref>Künstlerischer Leiter Daniel Hope bringt hochkarätige Künstler auf die Insel Rügen. Pressemitteilung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, 2020.</ref> jedoch fiel das Frühlingsfestival wegen der Corona-Pandemie aus. Er übernahm daraufhin die Leitung des Festspielfrühlings Rügen 2022.<ref>Armida Quartett leitet den Festspielfrühling Rügen 2021 – Daniel Hope übernimmt die Leitung für 2022. Pressemitteilung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, 2020.</ref><ref>Künstlerische Leitung Festspielfrühling Rügen 2022: Daniel Hope. Grußwort von Daniel Hope auf YouTube, März 2020 (1:07 Min.).</ref>

Seit 2019 ist Hope Artistic Director der Dresdner Frauenkirche. Seine Aufgabe ist die musikalische Vermittlung der Botschaft des Gotteshauses. Dafür kuratiert er knapp 50 Konzerte pro Jahr.<ref>Artistic Director Daniel Hope. Stiftung Frauenkirche Dresden, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. September 2020; abgerufen am 9. Januar 2020.</ref>

Projekte

Hope konzipierte und realisierte eine Reihe von musikalischen Projekten mit einer großen thematischen Bandbreite, bei denen er Brücken zwischen verschiedenen Musikstilen und künstlerischen Welten baute:

Weitere Tätigkeiten

Hope ist Autor von vier Büchern, die im Rowohlt Verlag erschienen sind. Sein erstes Buch Familienstücke (2007), das er zusammen mit der Berliner Autorin Susanne Schädlich geschrieben hat, wurde ein Bestseller in Deutschland. Darin beschreibt er die Suche nach seinen Urgroßeltern in Berlin. Im September 2009 erschien sein zweites Buch, ein Konzertführer mit dem Titel Wann darf ich klatschen?. Weitere Bücher folgten 2011 und 2015 (siehe unten). Außerdem schrieb er Kolumnen für die Zeitschriften Crescendo (2008–2010, 2013–2014) und Cicero (2010–2014).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Crescendo-Kolumnen (Memento vom 5. April 2020 im Internet Archive) und <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cicero-Kolumnen (Memento vom 15. Oktober 2020 im Internet Archive) auf der Website von Daniel Hope.</ref>

Hope engagierte sich für Musik, die im Konzentrationslager Theresienstadt geschrieben wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Music from Theresienstadt (Memento vom 29. Oktober 2015 im Internet Archive) danielhope.com, 3. November 2009.</ref> 2008 organisierte er unter dem Motto „Tu was!“ ein Benefizkonzert in Berlin, das am 70. Jahrestag der Reichspogromnacht im ehemaligen Flughafen Tempelhof stattfand, mit Beteiligung von Künstlern wie Sol Gabetta, Thomas Quasthoff, Till Brönner, Max Raabe und Klaus Maria Brandauer.<ref>Volker Tarnow: Klassikstars engagieren sich gegen das Vergessen. In: Die Welt, 28. Oktober 2008.</ref> Ein zweites Konzert seiner „Tu was!“-Initiative fand im August 2010 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt, diesmal als Aufruf zum Handeln gegen den Klimawandel.<ref>Thomas Quasthoff engagiert sich für den Klimaschutz deutschegrammophon.com, 11. August 2010</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel Hope’s „Tu was!“ project on climate change. (Memento vom 4. April 2016 im Internet Archive) danielhope.com, 15. September 2010.</ref> 2013 beteiligte Hope sich an einer Veranstaltung unter dem Motto „Tausend Stimmen für die Vielfalt“, die am 10. November vor dem Brandenburger Tor stattfand.<ref>Tausend Stimmen für die Vielfalt – Daniel Hope am Brandenburger Tor 2013. klassikakzente.de</ref><ref>Wir bedanken uns für tausende Stimmen gegen das Vergessen unserevielfalt.de</ref> Ferner unterstützt er Live Music Now.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Live Music Now – A music charity supported by Daniel. (Memento vom 7. August 2020 im Internet Archive) danielhope.com</ref>

Während der Abschiedstournee des Beaux Arts Trio in Nordamerika im Frühjahr 2008 produzierte Hope einen Audio-Blog mit Hintergrundberichten über das Trio. Weitere von ihm gestaltete Hörbeiträge liefen im Deutschlandfunk und in BBC-Radioprogrammen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel’s radio shows. (Memento vom 7. August 2020 im Internet Archive) danielhope.com</ref> 2011 wirkte er beim TV-Sender ZDFkultur als Moderator einer Musik-Talkshow mit dem Titel … with Hope!. Seine ersten Gäste waren Sting und die Pianistin Hélène Grimaud.<ref>Sting und Pianistin Hélène Grimaud bei „… with Hope!“: Musik-Talk-Show mit dem Violinisten Daniel Hope in ZDFkultur. Pressemitteilung des ZDF auf presseportal.de, 17. Mai 2011.</ref> 2014 war er Moderator in der Sendung Arte Lounge.<ref>Arte Lounge mit Daniel Hope. klassikakzente.de</ref> Beim Hörfunk-Sender WDR 3 moderiert er seit 2016 wöchentlich die Autorensendung WDR 3 persönlich mit Daniel Hope.<ref>Stargeiger Daniel Hope moderiert weiter bei WDR 3. radioszene.de, 5. Januar 2017.</ref><ref>WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope. wdr.de</ref>

Seit 2020 ist Hope Präsident des Beethoven-Hauses in Bonn.<ref name="Homepage Bio" /> Zu Beginn des Jahres 2020 wurde er zum Mitglied des Hochschulrates der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen.<ref>Daniel Hope wird Mitglied des Hochschulrates der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Pressemitteilung der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, 23. Dezember 2019.</ref> 2024 wurde er auf den Menahem Pressler Chair in Chamber Music in Detroit (USA) berufen.

Während der COVID-19-Pandemie spielte Hope u. a. zusammen mit Christoph Israel seit März 2020 die Konzertreihe Hope@Home live für den Sender Arte auf Arte Concert aus seinem Berliner Wohnzimmer, bei deren Episoden Musiker und Schauspieler zu Gast waren. Mitte Mai begann die Ausstrahlung des Spin-Offs Hope@Home – on tour!, mit Konzerten am Freitag, Samstag und Sonntag. Ende des Jahres folgte die Formatfortsetzung Hope@Home – Next Generation, mit Beginn Februar 2021 weitere 27 Episoden als Formatfortsetzung mit dem Titel Europe@Home.

Privates

Daniel Hope ist in zweiter Ehe mit der aus Berlin stammenden Malerin Silvana Kaiser Hope verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.<ref name="bz-berlin.de 2020" /> Hope spricht Englisch, Deutsch und Französisch.<ref>Gregor Gysi & Daniel Hope. Abgerufen am 14. Februar 2023.</ref> Seit Mai 2024 lebt Hope mit seiner Familie in Zürich.

Auf die Frage „Welchen Glauben haben Sie?“ antwortete er in einem Interview: „Ich bin südafrikanisch-irischer Katholik mit protestantischer sowie jüdischer Verschmelzung! Zu meiner Familie mütterlicherseits gehörte der erste Rabbiner von Potsdam.“<ref name="bz-berlin.de 2020">Bettina Göcmener: Daniel Hope: „In Berlin war ich nach einem Tag wirklich Berliner“. In: B.Z., 12. April 2020.</ref>

Diskografie (Auswahl)

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Auszeichnungen

Schriften

  • 2007: Mit Susanne Schädlich: Familienstücke: eine Spurensuche. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-498-06391-7.
  • 2009: Wann darf ich klatschen? Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-498-00665-5.
  • 2011: Toi, toi, toi! Pannen und Katastrophen in der Musik. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-498-03013-1.
  • 2015: Sounds of Hollywood – Wie europäische Emigranten die amerikanische Filmmusik erfanden. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-498-03023-0.

Filme

Weblinks

Commons: Daniel Hope – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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