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Tunnel Nollinger Berg

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861 Tunnel Nollinger Berg
861 Tunnel Nollinger Berg
861 Tunnel Nollinger Berg
Südportale des Tunnels Nollinger Berg
Nutzung Straßentunnel
Verkehrsverbindung Bundesautobahn 861
Ort Rheinfelden
Länge 1268 m
Anzahl der Röhren 2
Fahrzeuge pro Tag 20.000
Bau
Bauherr Bundesrepublik Deutschland
Land Baden-Württemberg
Fertigstellung 16. Dezember 2002
Lagekarte
Koordinaten
Süd-Portale 47° 34′ 17,9″ N, 7° 45′ 39,8″ O
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Nord-Portal 47° 34′ 57,7″ N, 7° 45′ 35,8″ O
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Der Tunnel Nollinger Berg ist ein 1268 Meter langer Straßentunnel und bildet ein Teilstück der A 861. Im Durchschnitt verkehren 20.000 Fahrzeuge täglich durch den Tunnel, davon etwa 12 % Lastkraftwagen.<ref name="ADAC-Test 2007" /> Die Baukosten des Tunnels beliefen sich auf 30,6 Mio. Euro. Auf die beiden Südportale des Tunnels führt die Engelseebrücke.

Der in Nord-Süd-Richtung verlaufene Tunnel führt durch den gleichnamigen Berg in Nollingen, einem Stadtteil von Rheinfelden (Baden), und überwindet von Süden nach Norden eine Steigung von 3,85 %. Der Tunnel besteht aus einer Ost- und einer Weströhre, die in einem Abstand von 30 Metern parallel zueinander verlaufen. Nördlich vom Tunnel liegt das Autobahndreieck Hochrhein, das zur A 98 führt. Die Tunnelröhren verlaufen in einer leichten Querneigung von 3 %. Aufgrund unterschiedlicher geologischer und hydrologischer Verhältnisse erfolgte der bergmännische Vortrieb in Anlehnung an die sogenannte Neue Österreichische Tunnelbaumethode als gemischter Bagger- und Sprengvortrieb.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tunnel Nollinger Berg: Technische Informationen (PDF) (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Tunnel Nollinger Berg - Thyssen Schachtbau GmbH</ref> Der Tunnel wurde als Arbeitsgemeinschaft vieler Unternehmen gebaut; federführend war das Bauunternehmen Max Bögl aus Bayern.

Ursprünglich sollte der Tunnel nur aus der am 16. Dezember 2002 fertiggestellten Oströhre bestehen. Aufgrund der schweren Brandunfälle im Gotthard-, Mont-Blanc- und Tauerntunnel wurde beschlossen, für den Gegenverkehr eine zweite Röhre zu bauen, um damit das Unfallrisiko zu minimieren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Antrag und Stellungnahme des Landesministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg (Memento vom 5. September 2003 im Internet Archive) (pdf; 16 kB)</ref> Im Sommer 2005 wurde die Weströhre fertiggestellt. Die betriebs- und sicherheitstechnischen Ausstattungen machen den Tunnel zu einem der modernsten und sichersten Deutschlands. Der ADAC verlieh dem Tunnel das Prädikat „sehr gut“.<ref name="ADAC-Test 2007"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ADAC-Bewertung des Tunnels Nollinger Berg (Memento vom 2. Mai 2008 im Internet Archive) (pdf)</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />