Zum Inhalt springen

Bundesautobahn 113

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. April 2026 um 13:49 Uhr durch imported>Feurio! (Die Anschlussstelle Grenzalle ist nur noch an die A113 und nicht mehr an die A100 angebunden. Quelle: https://karte.openstreetmap.de).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Infobox hochrangige Straße/styles.css" />

Bundesautobahn 113 in Deutschland
Bundesautobahn
 Datei:European Road 36 number DE.svg
Karte
Datei:Berlin BAB 113.svg
Verlauf der A 113

Vorlage:CoordinatesPageVorlage:SeitenKoordinaten
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Autobahndreieck Neukölln
(52° 27′ 50″ N, 13° 27′ 15″ O
 {{#coordinates:52,463958888889|13,454131944444|
dim=500 globe= name=Straßenbeginn A113 region=DE-BE type=building
  }})
Straßenende: Schönefelder Kreuz
(52° 19′ 9″ N, 13° 33′ 16″ O
 {{#coordinates:52,319166666667|13,554444444444|
dim=500 globe= name=Straßenende A113 region=DE-BB type=building
  }})
Gesamtlänge: 19 km

Bundesland:

Datei:Berlin A113 Ausfahrt Stubenrauchstraße.jpg
Neue Trasse in Höhe der AS Stubenrauchstraße
Straßenverlauf
Land Berlin
Vorlage:AB/Wartung/Leer ab hier 5-streifig
Datei:VBA-A.svg Verkehrsbeeinflussungsanlage Symbol: Down
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (1a)  Dreieck Neukölln 100
Datei:AB-AS-blau.svg (1b)  Grenzallee
Vorlage:AB/Wartung/Leer ab hier 6-streifig
Datei:AB-Brücke.svg (112 m)  Brücke Britzer Verbindungskanal
Datei:AB-AS-blau.svg (2)  Späthstraße
Datei:AB-AS-blau.svg (3)  Johannisthaler Chaussee
Datei:AB-AS-blau.svg (4)  Stubenrauchstraße
Datei:AB-AS-blau.svg (5)  Adlershof
Datei:AB-Brücke.svg (149 m)  Teltowkanalbrücke
Datei:AB-Tunnel.svg (904 m)  Tunnel Rudower Höhe
Datei:AB-Tunnel.svg (304 m)  Tunnel Altglienicke
Land Brandenburg
Datei:AB-AS-blau.svg (6)  Schönefeld-Nord (Nordteil)
Datei:AB-Brücke.svg (120 m)  Straßenbrücke Altglienicker Chaussee
Datei:AB-AS-blau.svg (7)  Schönefeld-Süd Symbol: FlugFlughafen (Nordteil)
Datei:AB-Brücke.svg (64 m)  Bahnbrücke
Datei:AB-AS-blau.svg (6)  Schönefeld-Nord (Südteil)
Datei:AB-Brücke.svg (70 m)  Straßenbrücke Am Seegraben
Datei:AB-AS-blau.svg (7)  Schönefeld-Süd Symbol: FlugFlughafen (Südteil) 96a
Datei:VBA-A.svg Verkehrsbeeinflussungsanlage Symbol: Up
Datei:AB-Brücke.svg Bahnstrecke Flughafen-Ostanbindung
Datei:AB-AS-blau.svg Business-Park Berlin
Datei:AB-AS-blau.svg (8)  Flughafen Berlin Brandenburg Symbol: FlugFlughafen
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (9)  Waltersdorfer Dreieck 117
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (10)  Schönefelder Kreuz (Straßenbrücke 50 m) 10 E 30 13 E 36 E 55

Die Bundesautobahn 113 (Abkürzung: BAB 113) – Kurzform: Autobahn 113 (Abkürzung: A 113) – ist eine deutsche Autobahn. Sie verbindet den Berliner Stadtring (A 100) mit dem Berliner Ring (A 10) im Südosten Berlins und bindet auch den Flughafen Berlin Brandenburg an die Berliner Innenstadt an. Sie wird in Verkehrsmeldungen häufig als Zubringer Schönefeld bezeichnet.

Verlauf

Die Autobahn beginnt am Dreieck Neukölln im Berliner Ortsteil Neukölln und verläuft südöstlich parallel zum Teltowkanal. Bei Adlershof überquert sie diesen und schwenkt südlich in Richtung Schönefeld zum Schönefelder Kreuz ab. Auf diesem Abschnitt mit naher Wohnbebauung liegen zwei Tunnel – die lange Unterquerung der Rudower Höhe sowie die kurze Unterquerung bei Altglienicke und die Überquerung des Berliner Eisenbahnaußenringes zwischen Rudow und Schönefeld. Schließlich erreicht sie im Süden am Schönefelder Kreuz den Berliner Ring und setzt sich als A 13 in Richtung Dresden fort. Um keine weitere Schneise in das Stadtbild zu schlagen, folgt ein Großteil der Strecke dem Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer.

Geschichte

Datei:2010 eröffnete Flughafen-Anschlussstelle der A113 des BER.jpg
Die 2010 eröffnete Flughafen-Anschlussstelle des BER

Der erste Abschnitt dieser Autobahn wurde am 6. Oktober 1962 in der DDR als Verbindung zwischen dem Dreieck Treptow und dem Autobahnkreuz Schönefeld eröffnet. Nach der deutschen Wiedervereinigung erhielt diese Strecke die Bezeichnung A 113. Im Jahr 1992 wurde eine umfangreiche Neuplanung begonnen. Ab dem neu zu errichtenden Waltersdorfer Dreieck wurde eine Trasse nach Berlin-Neukölln projektiert, um den Südosten Berlins beidseits der ehemaligen Berliner Mauer besser an das Autobahnnetz und das Umland anzubinden. Diese Trasse sollte der neue Streckenverlauf der A 113 werden.

Im Jahr 1997 wurde nach Abschluss der Planungen mit dem Bau begonnen. Am 14. Juli 2004 konnte der Abschnitt zwischen AD Neukölln und Späthstraße eröffnet werden. Der folgende Abschnitt bis zur Anschlussstelle (AS) Adlershof wurde am 1. September 2005 durch den damaligen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe für den Verkehr freigegeben. Der Abschnitt von der AS Adlershof bis zum Waltersdorfer Dreieck folgte schließlich am 23. Mai 2008. Für den Bau dieses Abschnitts wurde ab 2007 die damalige nördliche Start- und Landebahn des Flughafens Berlin-Schönefeld abgerissen.<ref>Nordbahn von Schönefeld wird abgerissen. In: tagesspiegel.de. 27. Dezember 2007, abgerufen am 3. Juni 2020.</ref>

Seit der Eröffnung des letzten Teilstücks der A 113 zwischen dem AD Neukölln und dem Schönefelder Kreuz wird der alte Abschnitt zwischen den Autobahndreiecken Treptow und Waltersdorf als A 117 geführt.

Am 1. September 2010 wurde die neue Flughafen-Anschlussstelle, die den Flughafen Berlin Brandenburg direkt an die Autobahn anbindet, für den Verkehr freigegeben.

Der auf dem Berliner Stadtgebiet befindliche Teil der A 113 wurde mit einer Betonfahrbahn versehen. Bereits im Jahr 2009 zeigten sich auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Adlershof Schädigungen durch die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (sogenannter Betonkrebs). In den Jahren 2016–2018 wurde die Fahrbahn in diesem Abschnitt saniert und dabei eine Asphaltdecke eingebaut.<ref>A 113 Berlin Straßen und Brücken für Berlin / Land Berlin. Abgerufen am 8. Januar 2019.</ref><ref>A 113 Berlin Straßen und Brücken für Berlin / Land Berlin. Abgerufen am 8. Januar 2019.</ref>

Streckenverlauf

  • 1960: AD Berlin-Treptow – AD Waltersdorf – AK Schönefeld
  • seit 14. Juli 2004: AD Neukölln – AS Späthstraße und AD Berlin-Treptow – AD Waltersdorf – AK Schönefeld
  • seit 1. September 2005: AD Neukölln – AS Adlershof und AD Berlin-Treptow – AD Waltersdorf – AK Schönefeld
  • seit 23. Mai 2008: AD Neukölln – AD Waltersdorf – AK Schönefeld, ehemaliges Teilstück AD Berlin-Treptow – AD Waltersdorf heißt seitdem A 117

Naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahmen

Als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme für die Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft durch den Bau der Autobahn wurde unter anderem ein Teil des Heidekampgrabens saniert. Mit Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro wurde dabei unter anderem als Bestandteil des überregionalen Berliner Mauerwegs ein großzügiger, gemeinsamer Fuß- und Radweg realisiert und der Graben vegetativ rekultiviert.<ref>Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Grünzug Heidekampgraben soll zum Spazieren und Verweilen einladen. Pressebox, 28. Januar 2005.</ref> Die Gestaltung erfolgte nach Plänen des Magdeburger Landschaftsarchitekturbüros Lohrer und Hochrein, das sich in einem Wettbewerb im Rahmen eines VOF-Verfahrens mit seinen Ideen durchgesetzt hatte.<ref>Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Neuer Grünzug auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Treptow. Pressebox, 21. Juni 2006.</ref>

Weblinks

Commons: Bundesautobahn 113 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Grundnetz

A 1 • A 2 • A 3 • A 4 • A 5 • A 6 • A 7 • A 8 • A 9 • A 10 • A 11 • A 12 • A 13 • A 14 • A 15 • A 17 • A 19 • A 20 • A 21 • A 23 • A 24 • A 25 • A 26 • A 27 • A 28 • A 29 • A 30 • A 31 • A 33 • A 36 • A 37 • A 38 • A 39 • A 40 • A 42 • A 43 • A 44 • A 45 • A 46 • A 48 • A 49 • A 52 • A 57 • A 59 • A 60 • A 61 • A 62 • A 63 • A 64 • A 65 • A 66 • A 67 • A 70 • A 71 • A 72 • A 73 • A 81 • A 92 • A 93 • A 94 • A 95 • A 96 • A 98 • A 99

Ergänzungsstrecken

A 64a • A 100 • A 103 • A 111 • A 113 • A 114 • A 115 • A 117 • A 143 • A 210 • A 215 • A 226 • A 255 • A 261 • A 270 • A 280 • A 281 • A 293 • A 352 • A 369 • A 391 • A 392 • A 445 • A 448 • A 480 • A 485 • A 516 • A 524 • A 535 • A 542 • A 544 • A 553 • A 555 • A 559 • A 560 • A 562 • A 565 • A 571 • A 573 • A 602 • A 620 • A 623 • A 643 • A 648 • A 650 • A 656 • A 659 • A 661 • A 671 • A 672 • A 831 • A 861 • A 864 • A 952 • A 980 • A 995

geplante Strecken

A 860

ehemalige Strecken
Umwidmung

A 53 • A 102 • A 104 • A 105 • A 205 • A 241 • A 250 • A 252 • A 253 • A 376 • A 388 • A 395 • A 430 • A 443 • A 480<templatestyles src="FN/styles.css" /> * • A 540 • A 580 • A 652 • A 680 • A 683 • A 722 • A 833 • A 862

verworfene
Planung

A 16 • A 18 • A 22 • A 32 • A 35 • A 36<templatestyles src="FN/styles.css" /> * • A 41 • A 47 • A 50 • A 51 • A 54 • A 55 • A 56 • A 69 • A 75 • A 77 • A 80 • A 82 • A 83 • A 84 • A 85 • A 86 • A 87 • A 88 • A 89 • A 90 • A 91 • A 106 • A 107 • A 140 • A 201 • A 227 • A 263 • A 282 • A 290 • A 314 • A 339 • A 432 • A 441 • A 451 • A 533 • A 545 • A 552 • A 558 • A 610 • A 621 • A 647 • A 653 • A 654 • A 655 • A 687 • A 713 • A 720 • A 731 • A 751 • A 752 • A 753 • A 828 • A 834 • A 840 • A 863 • A 863<templatestyles src="FN/styles.css" /> * • A 881 • A 895 • A 921 • A 922 • A 942 • A 944 • A 985 • A 990 • A 991 • A 992 • A 993 • A 994 • A 996 • A 997 • A 998 • A 999

<templatestyles src="FN/styles.css" />*frühere Planung: Nummer wurde später anders vergeben
Portal Straßen • WikiProjekt Straßen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende