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Uckersdorf

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Uckersdorf
Stadt Herborn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1047)&title=Uckersdorf 50° 42′ N, 8° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1047) 50° 41′ 48″ N, 8° 15′ 48″ O
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Höhe: 249 (246–303) m ü. NHN
Fläche: 5,53 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 1047 (31. Dez. 2024)<ref>Zahlen, Daten, Fakten • Stadt Herborn. Abgerufen am 7. März 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Eingemeindet nach: Burg
Postleitzahl: 35745
Vorwahl: 02772
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Uckersdorf ist ein Stadtteil von Herborn im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis.

Geografische Lage

Uckersdorf liegt nordwestlich der Kernstadt. Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 45. Durch das Dorf verläuft die Landstraße 3042. Im Ort mündet der Medenbach in den Ambach.

Geschichte

Ortsgeschichte

Am 9. September 1269 wird der Ort bekanntermaßen erstmals erwähnt.<ref>Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 26–27, Nr. 39.</ref> 1283 folgt die Ersterwähnung der Mühle.<ref name="OG" />

Die erste Kapelle in Fachwerk wurde im Jahr 1643 erbaut. Das Rat-, Schul- und Spritzenhaus kam 1826 dazu. Im Bergbau wurden kurzzeitig Schwerspat vereinzelt Roteisenstein und zur Zeit des Baus der Bundesautobahn 45 in den 1960er Jahren Diabas abgebaut. Von 1906 bis 1995 fuhr die Westerwaldquerbahn am Ortsrand vorbei.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Uckersdorf am 1. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Burg eingegliedert,<ref>Eingliederung der Gemeinden Amdorf und Uckersdorf in die Gemeinde Burg, Dillkreis vom 30. November 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 50, S. 2339, Punkt 2339 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,8 MB]).</ref> die ihrerseits am 1. Januar 1977 durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen mit der Stadt Herborn und mehreren anderen Gemeinden zur heutigen Stadt Herborn zusammengeschlossen wurde.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 21 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref> Für den Stadtteil Uckersdorf wurde, wie für die anderen nach Herborn eingegliederten Gemeinden, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung § 5. (PDF; 160 kB) In: Webauftritt. Stadt Herborn, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2019; abgerufen im Februar 2019.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Uckersdorf lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Uckersdorf: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
348
1840
  
355
1846
  
383
1852
  
390
1858
  
392
1864
  
393
1871
  
367
1875
  
358
1885
  
391
1895
  
403
1905
  
446
1910
  
462
1925
  
474
1939
  
576
1946
  
692
1950
  
696
1956
  
729
1961
  
788
1967
  
915
1970
  
1.085
1983
  
?
1997
  
1.189
1999
  
1.180
2003
  
1.132
2008
  
1.076
2011
  
1.038
2014
  
1.034
2018
  
1.056
2020
  
1.005
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: nach 1970 Stadt Herborn: Einwohnerzahlen<ref name="EWarchiv" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;.</ref>

Religionszugehörigkeit

• 1885: 386 evangelische (= 98,72 %), 2 katholische (= 0,51 %) und 3 (= 0,77 %) andere (= 0,77 %) Christen<ref name="lagis" />
• 1961: 737 evangelische (= 93,53 %) und 35 (= 4,44 %) katholische Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Uckersdorf gibt es einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Nach den Kommunalwahlen in Hessen 2016 ist Frank Deworetzki Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Uckersdorf im Internetauftritt der Stadt Herborn, abgerufen im Februar 2017.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Ort gibt es den Tierpark Herborn, einen Landschaftsgarten mit Nistplätzen, Volieren und Freigehegen für die verschiedensten Vogel- und Säugetierarten.

Kulturdenkmäler

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Uckersdorf und Evangelische Kirche (Uckersdorf).

Verkehr

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt der VLD Wetzlar mit den Buslinien 510/511 und 515 sicher. In Uckersdorf Mitte befindet sich die Umsteigehaltestelle zwischen Linie 510/511 und 515. Die Station Uckersdorf an der Westerwaldquerbahn (Herborn-Bahnhof Rennerod-Fehl-Ritzhausen-Westerburg-Wallmerod-Montabaur) ist ohne Schienenpersonennahverkehr (SPNV), da die Bahnstrecke stillgelegt und teilweise abgebaut wurde.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Uckersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Uckersdorf, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="OG"> Stadtteil Uckersdorf. In: Webauftritt. Stadt Herborn, abgerufen im Januar 2021. </ref> <ref name="EWarchiv"> Einwohnerzahlen der Stadt Herborn im Webarchiv: 1997, 1999; 2003; 2008–2014; 2018–2020 </ref> </references>

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