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Degtjarsk

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Stadt
Degtjarsk
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Degtyarsk (Sverdlovsk oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Degtyarsk (Sverdlovsk oblast).png
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Degtjarsk
Bürgermeister Waleri Trofimow
Gegründet 1914
Stadt seit 1954
Fläche 19 km²
Bevölkerung 15.522 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 817 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 370 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34397
Postleitzahl 623270–623272
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 484 503
Website www.degtyarsk.ru
Geographische Lage
Koordinaten 56° 42′ N, 60° 6′ OKoordinaten: 56° 42′ 0″ N, 60° 6′ 0″ O
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Degtjarsk (Europäisches Russland)
Degtjarsk (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Degtjarsk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit 15.522 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt im Mittleren Ural, etwa 65 Kilometer westlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg an mehreren kleineren linken Zuflüssen der Tschussowaja, eines linken Nebenflusses der Kama, unweit des Woltschicha-Stausees („Jekaterinburger Meer“).

Degtjarsk bildet einen eigenständigen Stadtkreis.

Die Stadt liegt an einer bei Rewda von der Eisenbahnstrecke Kasan – Jekaterinburg abzweigenden Stichstrecke (nur Güterverkehr).

Geschichte

An Stelle der heutigen Stadt entstand bereits im 18. Jahrhundert eine Köhlersiedlung, in der Holzkohle für die Hochöfen im nahen Rewda hergestellt wurde, sowie als Nebenprodukt Teer (russisch djogot, daher der erstmals 1904 belegte Ortsname Degtjarka).

1914 begann die Ausbeutung einer hier entdeckten Kupfererzlagerstätte. Mehrere Schächte wurden abgeteuft und eine Bergarbeitersiedlung entstand, die besonders in den 1920er und 1930er Jahren schnell wuchs.

In Degtjarsk befanden sich die beiden Kriegsgefangenenlager 313 und 476 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.<ref>Maschke-Kommission: Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> Am 18. November 1954 erhielt der Ort unter dem heutigen Namen Stadtrecht.

Am 1. Mai 1960 wurde beim nahen Swerdlowsk ein amerikanisches Spionageflugzeug U-2 mit dem Piloten Gary Powers abgeschossen. Erst viel später wurde bekannt, dass eine der abgefeuerten Flugabwehrraketen versehentlich einen sowjetischen Abfangjäger MiG-19 traf, der bei Degtjarsk abstürzte. Für dessen dabei ums Leben gekommenen Piloten Sergei Safronow wurde 2005 nahe der Stadt ein Denkmal errichtet und eine Straße nach ihm benannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel (Memento vom 26. September 2006 im Internet Archive) in Trud, 20. September 2006 (russisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meldung (Memento vom 19. Dezember 2007 im Internet Archive) von ITAR-TASS Ural, 14. Dezember 2007 (russisch).</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 19.279
1959 27.430
1970 21.976
1979 20.101
1989 18.394
2002 15.869
2010 15.522

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Neben dem stadtbildbestimmenden Kupferbergbau gibt es Betriebe des Gerätebaus (für die chemische Industrie und Buntmetallurgie, Medizintechnik).

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Degtjarsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Verwaltungszentrum: Jekaterinburg
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Weitere Rajonzentren

Baikalowo | Turinskaja Sloboda | Tabory

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Teil eines Geschlossenen administrativ-territorialen Gebildes (SATO)
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