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Barbara Kudrycka

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Barbara Kudrycka (2014)

Barbara Kudrycka (* 22. Januar 1956 in Kolno als Barbara Stelmaszyńska) ist eine Rechts- und Verwaltungswissenschaftlerin und polnische Politikerin (PO). Vom 16. November 2007 bis zum 27. November 2013 war sie Ministerin für Wissenschaft und Hochschulbildung in Polen in der Regierung von Donald Tusk. Sie gehörte von 2004 bis 2007 und 2014 bis 2019 dem Europaparlament an. Von 2011 bis 2014 war sie Abgeordnete des Sejm in der VII. Wahlperiode.

Leben und Beruf

Ihre Schulbildung absolvierte Kudrycka in Białystok. 1985 wurde sie promoviert und zehn Jahre später habilitierte sie sich mit der Arbeit „Dylematy urzędników administracji publicznej. Zagadnienia administracyjno-prawne“ für Rechtswissenschaft. 1998 bis 2007 war sie Rektorin der Wyższa Szkoła Administracji Publicznej in Białystok und ab Oktober 2002 leitete sie den Lehrstuhl für Verwaltungsrecht an der Rechtsfakultät der Universität Białystok. Sie spezialisierte sich auf Fragen der Ethik im öffentlichen Dienst.

Barbara Kudrycka war Präsidentin von NISPAcee – the Network of Institutes and Schools of Public Administration in Central and Eastern Europe und Aufsichtsratsmitglied von EGPA – the European Group of Public Administration, den beiden wichtigsten europäischen Gesellschaften für Verwaltungswissenschaft. Sie ist Mitglied von Transparency International Polska sowie von Amnesty International.

Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Politik

Von 1978 bis 1981 gehört Kudrycka der Polnischen Vereinigte Arbeiterpartei an. 1980 wurde sie Mitglied der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gazetaedukacja.pl, Barbara Kudrycka – Minister nauki i szkolnictwa, 14. Nov. 2007 (Memento vom 28. Februar 2008 im Internet Archive)</ref>

Bei der Europawahl 2004 wurde sie für die Platforma Obywatelska (PO), der sie im selben Jahr beigetreten war, in das Europäische Parlament gewählt.<ref>Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9577.</ref> Dort gehörte sie dem Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres und der Delegation für die Beziehungen zu Weißrussland an. Vom 1. Januar 2006 bis zum 14. Februar 2007 saß sie zudem im Nichtständigen Ausschuss zur behaupteten Nutzung europäischer Staaten durch die CIA für die Beförderung und das rechtswidrige Festhalten von Gefangenen.<ref>siehe dazu etwa Black site#Spekulationen über Geheimgefängnisse in Osteuropa oder Tepper Aviation</ref><ref>Website des Europäischen Parlaments, Barbara KUDRYCKA, abgerufen am 29. Dez. 2007</ref> Im November 2007 wurde sie zur Ministerin für Wissenschaft und Hochschulbildung im Kabinett Tusk I berufen. Sie leitete organisatorische Veränderungen im Hochschulwesen ein.<ref>„Reforma szkolnictwa wyższego“ auf www.nauka.gov.pl, abgerufen am 29. Juni 2025.</ref> Bei der Parlamentswahl 2011 wurde sie im Wahlkreis Białystok für die PO in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 29. Juni 2025.</ref> Im November 2013 schied sie aus dem Ministeramt aus. Bei der Europawahl 2014 kehrte sie wieder in das Europaparlament zurück.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 29. Juni 2025.</ref> Nachdem sie bei der Europawahl 2019 nicht erneut kandidiert hatte, schied sie aus dem Sejm aus.

Weblinks

Commons: Barbara Kudrycka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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