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Mirosław Drzewiecki

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Datei:Flickr - europeanpeoplesparty - EPP Congress Warsaw (1011).jpg
Mirosław Drzewiecki mit Donald Tusk

Mirosław Michał Drzewiecki (* 8. Juli 1956 in Łódź) ist ein polnischer Politiker (KLD, UW, PO). Von 1991 bis 1993 und von 1997 bis 2011 gehörte er dem Sejm in dessen I., III., IV., V. und VI. Wahlperiode an. Vom 16. November 2007 bis zum 5. Oktober 2009 war er Sport- und Tourismusminister der Republik Polen.

Leben und Beruf

Drzewiecki studierte Rechtswissenschaften an der Universität Łódź. 1989 gründete er eine Textilfirma, wurde Eigentümer einer Restaurantkette und zählt heute zu den reichsten Menschen Polens, mehrfach wurde er auf der Liste der reichsten Polen in der Wochenzeitschrift Wprost aufgeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. in wyborcza.pl, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>

Drzewiecki ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Politik

Drzewiecki begann seine politische Laufbahn nach der Wende 1989 im Kongres Liberalno-Demokratyczny (KLD) und der 1994 durch Fusion des KLD mit der Unia Demokratyczna gegründeten Unia Wolności (UW). 2001 wechselte er zur neu gegründeten Platforma Obywatelska (PO). Bei der ersten komplett freien Wahl 1991 wurde er für die KLD erstmals in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 434.</ref> Nachdem er 1993 mit der KLD an der neu eingeführten Sperrklausel gescheitert war,<ref>Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 610.</ref> gelang ihm bei der Parlamentswahl 1997 für die UW die Rückkehr in den Sejm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnis (Memento vom 1. Januar 2003 im Internet Archive) auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. Februar 2025.</ref> Bei den Wahlen 2001<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. Februar 2025.</ref> und 2005<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. Februar 2025.</ref> wurde er dann für die PO gewählt. Bei den Parlamentswahlen 2007 erhielt er zum fünften Mal ein Mandat für den Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 14. Februar 2025.</ref> 2005 wurde er zum sportpolitischen Sprecher der Sejm-Fraktion der PO ernannt und nach den gewonnenen Wahlen 2007 berief ihn Ministerpräsident Donald Tusk als Sportminister in seine Regierung. Zu seinen wichtigsten Aufgaben in der neuen Regierung zählten die Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft 2012, die in Polen und der Ukraine stattfand. Drzewiecki war außerdem Schatzmeister der PO von 2003 bis 2009. Am 5. Oktober 2009 trat er aufgrund seiner Verwicklung in eine politische Korruptionsaffäre im Zusammenhang mit der angeblich von ihm maßgeblich betriebenen Verhinderung der Einführung einer Kasinosteuer von seinem Ministeramt zurück.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.elo-forum.netMeldung über Rücktritt vom 5. Oktober 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>Drzewiecki podaje się do dymisji. Natychmiast bei wiadomosci.gazeta.pl, abgerufen am 3. Mai 2016.</ref> In der Folge kandidierte er 2011 nicht erneut für das Parlament.

Weblinks

Commons: Mirosław Drzewiecki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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