Zum Inhalt springen

Aleksander Grad

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Dezember 2025 um 16:02 Uhr durch ~2025-39401-75 (Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Aleksander Grad 2010.jpg
Aleksander Grad (2010)

Aleksander Grad (* 1. Mai 1962 in Łosiniec<ref name="sejm-VI" />) ist ein polnischer Politiker (Ruch Stu, SKL, PO). 2007 bis 2011 war er Minister für Staatsvermögen Polens. Er gehörte von 2001 bis 2012 gehörte dem Sejm in der IV., V., VI. und VII. Wahlperiode an.

Leben und Beruf

Aleksander Grad studierte 1981 bis 1987 an der Berg- und Hüttenakademie Krakau, welche er mit einem Magister als Ingenieur abschloss. 1988/89 arbeitete er bei der Gesellschaft für geodätische und kartografische Dienste. Anschließend war er bis 1997 als Privatunternehmer tätig. Im Februar 1999 wurde er Berater der Weltbank.

Von 2012 bis 2016 war er in hervorgehobenen Positionen bei den Energieunternehmen Polska Grupa Energetyczna, Towarowa Giełda Energii (Strombörse in Warschau), Tauron Polska Energia und Zespół Elektrowni Pątnów-Adamów-Konin tätig.<ref>Aleksander Grad szefem „jądrowych” spółek PGE vom 9. Juli 2012 auf http://www.forbes.pl/ (polnisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nowy zarząd TAURONA wybrany (Memento vom 22. März 2014 im Internet Archive) vom 17. März 2014 auf http://media.tauron-pe.pl/ (polnisch)</ref><ref>Aleksander Grad został prezesem ZE PAK vom 11. Februar 2016 auf http://energetyka.wnp.pl/ (polnisch)</ref><ref>Aleksander Grad zrezygnował z funkcji prezesa ZE PAK vom 18. Juni 2016 auf http://energetyka.wnp.pl/ (polnisch)</ref>

Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Sein Cousin Mariusz Grad war ebenfalls Abgeordneter des Sejm.

Politik

1990 wurde Grad in den Rat der Gemeinde Pleśna gewählt. Hier war er bis 1994 stellvertretender Gemeindevorsteher und vor allem für die technische Infrastruktur zuständig. Von 1997 bis 1998 war er Woiwode der Woiwodschaft Tarnów. Von 1997 bis 2000 engagierte er sich in der Ruch Stu, in der er Mitglied des politischen Rates war. Anschließend wurde er Mitglied der Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe. Im Juni 1999 wurde er Unterstaatssekretär des polnischen Gesundheitsministeriums. Im Jahr 2001 trat er in die Platforma Obywatelska (PO) ein und wurde im Oktober 2001 für diese Abgeordneter im Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref> 2004 bis 2006 war er in der Woiwodschaft Kleinpolen Vorsitzender der PO. Auch nach den Parlamentswahlen 2005 zog er wieder für die PO ins polnische Parlament.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref> Nach den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 wurde er am 16. November 2007 zum Staatsschatzminister.<ref name="Biografia" /> Bei den Parlamentswahlen 2011 konnte er mit 23.671 Stimmen im Wahlkreis Tarnów erneut einen Sitz im Sejm erlangen.<ref name="wybory2011" /> Am 18. November 2011 wurde er als Minister von Mikołaj Budzanowski abgelöst. Im Juni 2012 legte er sein Mandat nieder.

Ehrungen

Einzelnachweise

Commons: Aleksander Grad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

<references> <ref name="Biografia"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Aleksander Grad, Biografia (Memento vom 11. Dezember 2011 im Internet Archive) </ref> <ref name="sejm-VI"> Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Aleksander Grad, abgerufen am 18. November 2011 </ref> <ref name="wybory2011"> Website der staatlichen Wahlkommission, Wybory 2011 - Wyniki wyborów, 14. Oktober 2011 </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein