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de Havilland DH.50

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De Havilland DH.50
de Havilland DH.50J Qantas
Typ Verkehrsflugzeug
Entwurfsland
Hersteller de Havilland Aircraft Company
Erstflug 30. Juli 1923
Stückzahl 38

Die de Havilland DH.50 war ein einmotoriger Doppeldecker des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company aus den 1920er Jahren. Lizenzversionen des für vier Passagiere ausgelegten Flugzeugs entstanden in Australien, Belgien und der Tschechoslowakei.

Geschichte

In den 1920er Jahren mussten die aus dem Ersten Weltkrieg stammenden Flugzeuge durch modernere Modelle ersetzt werden. De Havilland entwickelte daraufhin auf Basis der DH.9 ein Flugzeug mit einer für vier Fluggäste ausgelegten Kabine und einer offenen Pilotenkanzel für einen Piloten. Der Rumpf war mit Sperrholz beplankt.

Die erste DH.50 absolvierte ihren Jungfernflug am 30. Juli 1923 und konnte bereits wenige Tage später nach dem Flug von Kopenhagen nach Göteborg einen Preis für Zuverlässigkeit gewinnen.<ref>Sir Alan J. Cobham: A Time to Fly, London 1978, S. 60</ref> Von den 38 gebauten Exemplaren entstanden 17 bei de Havilland und die übrigen als Lizenzversionen bei anderen Herstellern. Es wurden mehrere unterschiedliche Motoren verwendet.

Datei:De Havilland DH.50J interior detail drawing L'Air January 15, 1926.png
Schnittzeichnung der von Alan Cobham für seinen Flug London–Kapstadt genutzten DH.50J G-BEFO (englische Beschriftung)

1924 gewann der Prototyp der DH.50 das King’s Cup Race. Mit dem zweiten Modell, das wegen seines Armstrong-Siddeley-Jaguar-Motors als DH.50J bezeichnet wurde, bewältigte Alan Cobham die über 25.000 Kilometer lange Strecke von London nach Kapstadt zwischen November 1925 und Februar 1926. Nach Umbau zu einem Schwimmerflugzeug flog er 1926 von Großbritannien nach Australien und wieder zurück.<ref>Sir Alan J. Cobham: A Time to Fly, London 1978, S. 85, 109</ref>

In Australien entstanden elf Lizenzbauten, davon vier 50A und drei 50J durch Qantas, drei 50A bei Western Australian Airlines und eine 50A durch die Larkin Aircraft Supply Company. Mit einem der bei Qantas gebauten Flugzeuge begann der Royal Flying Doctor Service seine Tätigkeit. Drei Exemplare baute die belgische Gesellschaft SABCA, sieben DH.50 entstanden in Prag durch Aero.

Versionen

DH.50
Ursprungsversion, 3 Exemplare
DH.50A
verbesserte Version, 32 Exemplare, darunter 18 Lizenzbauten
DH.50J
Version mit einem 287 kW starken Armstrong-Siddeley Jaguar-Sternmotor, drei Qantas-Lizenzbauten

Nutzer

Technische Daten

Kenngröße Daten
Besatzung 1
Passagiere 4
Länge 9,07 m
Spannweite 13,03 m
Höhe 3,35 m
Flügelfläche 40,32 m²
Leermasse 1022 kg
Startmasse 1769 kg
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Dienstgipfelhöhe 4450 m
Reichweite 612 km
Triebwerke ein 6-Zylinder-Reihenmotor Siddeley Puma mit 172 kW

Siehe auch

Weblinks

Commons: De Havilland DH.50 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Konstruktionsnummern:

DH.1 • DH.2 • DH.3 • DH.4/DH.4A • DH.5 • DH.6 • DH.9/DH.9A • DH.10 • DH.11 • DH.14 • DH.15 • DH.16 • DH.18 • DH.27 • DH.29 • DH.34 • DH.37 • DH.42 • DH.50 • DH.51 • DH.52 • DH.53 • DH.54 • DH.56 • DH.60 • DH.61 • DH.65 • DH.66 • DH.67 • DH.71 • DH.72 • DH.75 • DH.77 • DH.80 • DH.81 • DH.82 • DH.83 • DH.84 • DH.85 • DH.86 • DH.87 • DH.88 • DH.89 • DH.90 • DH.91 • DH.92 • DH.93 • DH.94 • DH.95 • DH.98 • DH.100 • DH.103 • DH.104 • DH.106 • DH.108 • DH.110 • DH.112 • DH.113 • DH.114 • DH.115 • DH.121 • DH.125

Namen:

Albatross • Amiens • Comet (1934) • Comet (1949) • Derby • Dominie • Don • Doncaster • Dormouse • Dove • Dragon • Dragonfly • Dragon Rapide • Express • Flamingo • Fox Moth • Gazelle • Giant Moth • Gipsy Moth • Hawk Moth • Hercules • Heron • Highclere • Hound • Hornet • Hornet Moth • Humming Bird • Hyena • Leopard Moth • Mosquito • Moth • Moth Major • Moth Minor • Okapi • Oxford • Puss Moth • Swallow Moth • Moth Trainer • Sea Vixen • Swallow • Swallow Moth • Tiger Moth (1927) • Tiger Moth (1931) • Trident • Vampire • Venom • Vampire NF • Vampire Trainer

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