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Achim Rohde

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Achim Rohde, ca. 1985

Achim Rohde (* 22. Mai 1936 in Düsseldorf<ref name="Landtag">Achim Rohde beim Landtag Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 16. September 2013.</ref><ref name="munzinger.de">Achim Rohde im Munzinger-Archiv, abgerufen am 1. Februar 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref><ref name="ngz">FDP will Koalition fortsetzen auf ngz-online.de, abgerufen am 16. September 2013.</ref>; † 12. Juli 2021<ref name=":0">Christoph Kleinau: Nachruf auf Achim Rohde aus Neuss: Ein Kämpfer für die liberale Sache. 13. Juli 2021, abgerufen am 13. Juli 2021.</ref>) war ein deutscher Politiker (FDP), Rechtsanwalt und Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur am Düsseldorfer Görres-Gymnasium studierte Rohde von 1956 bis 1961 Staats- und Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn und München und wurde im Jahr 1967 zum Dr. jur. promoviert.<ref name="munzinger.de"/> Danach war er unter anderem in verschiedenen Ministerien auf Landes- und Bundesebene tätig.<ref name="Landtag" /> Von 1975 bis 1983 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf, von 1984 bis 1985 Unternehmensberater.<ref name="Landtag" />

Rohde, der 1961 in die FDP eingetreten war,<ref name="munzinger.de" /> war von Mai 1985 bis Mai 1995 Abgeordneter des zehnten und elften Landtags von Nordrhein-Westfalen. Er zog jeweils als Spitzenkandidat der FDP NRW in den Landtag ein. Während dieser Zeit war er auch Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.landtag.nrw.de (Memento vom 26. Mai 2019 im Internet Archive).</ref> sowie Mitglied des FDP-Landesvorstandes und des FDP-Bundesvorstandes. 1985 bis 1990 wurde NRW allein von der SPD regiert (Kabinett Rau III).

1995 gründete er mit Alexander von Stahl und Heiner Kappel die „Liberale Offensive in der FDP“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stahl will den starken Staat (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), berliner-zeitung.de, 10. März 1997, abgerufen am 20. März 2015.</ref> und war 1996/97 einer der Gründer des nationalliberal-rechtskonservativen Publizisten-Netzwerks Stimme der Mehrheit.<ref>Stimme der Mehrheit?, heise.de, 13. November 2003, abgerufen am 20. März 2015.</ref>

Von 1999 bis 2014 gehörte er dem Rat der Stadt Neuss an, in dem er stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion war.<ref name="Landtag" />

Rohde erhielt im Jahr 2002 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzbiographie auf der Website der Bezirksregierung Düsseldorf (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Er lebte im Neusser Stadtteil Gnadental. Achim Rohde starb 85-jährig.<ref name=":0" />

Schriften

  • Kriminalität in der Bundeswehr. Verstöße gegen das Wehrstrafgesetz. Dissertation, Rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Bonn, 10. März 1967.

Weblinks

Commons: Achim Rohde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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