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Vogelgrun

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Vogelgrun
Datei:Blason de la ville de Vogelgrun (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Ensisheim
Gemeindeverband Alsace Rhin Brisach
Koordinaten 48° 1′ N, 7° 34′ OKoordinaten: 48° 1′ N, 7° 34′ O
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Höhe 189–195 m
Fläche
Einwohner 628 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68600
INSEE-Code 68351
Website www.vogelgrun.fr
Datei:Vogelgrun, Vestige de l'ancienne église Saint-Alphonse.jpg
Kirchturmfassade als verbliebener Rest der alten St.-Alfons-Kirche

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Vogelgrun ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), elsässisch Vogelgrien) ist eine französische Gemeinde mit 628 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach an. Die Bewohner werden Vogelgrunois und Vogelgrunoises genannt.

Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Drei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig VOGELGRUN.] Conseil national des villes et villages fleuris, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geographie

Östliche Nachbargemeinde von Vogelgrun ist Breisach am Rhein. Dazwischen bildet der Rhein die Grenze zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Auf der französischen Seite verläuft der Rheinseitenkanal parallel zum natürlichen Strom. Auf der Höhe von Vogelgrün enthält der Kanal eine Staustufe mit einem Laufwasserkraftwerk. Über die Staumauer führt die Fernstraße ColmarFreiburg im Breisgau (D 415 in Frankreich, Bundesstraße 31 in Deutschland). Parallel zum Rhein verläuft die D52. Die beiden Straßen kreuzen sich nördlich des Dorfkerns. Die Gemarkung wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt, Wald findet sich vor allem auf dem zwischen Rheinseitenkanal und Rhein liegenden Bann. Die französischen Nachbargemeinden sind Biesheim, Geiswasser, Algolsheim und Volgelsheim.

Datei:Rhein 800.jpg
Rheinübergang bei Breisach / Vogelgrun; von vorne: Breisach, Rhein mit Kulturwehr, Rheinseitenkanal mit Schleuse und Kraftwerk, Ortsrand von Vogelgrun

Geschichte

Vogelgrun ist aufgrund der Lage in einem ehemaligen Mäander des Rheins und der damit vor der Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert bestehenden Überschwemmungsgefahr deutlich jünger als die Ortschaften der Umgebung. Der Bann gehörte lange zu Biesheim und wurde dann 1568 von Breisach erworben, das es 1756 an Graf Waldner von Freundstein verkaufte. Dieser trat es 1770 an Frankreich ab. 1805 wurde der Ort zur Gemeinde erhoben. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Vogelgrün als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Der Ortsname Vogelgrün leitet sich nicht von einem grünen Vogel ab, vielmehr weist der Namensteil „grün“ auf einen Rastplatz für Zugvögel am Rhein hin.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
Einwohner 144 155 397 420 415 519 589 639

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtige Erwerbszweige sind der Gartenbau und die Landwirtschaft. Im Zusammenhang mit dem Bau des Rheinseitenkanals entstand auf dem Gemeindegebiet das Wasserkraftwerk Vogelgrun der EDF mit einer Schleuse.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 945.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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