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Obersaasheim

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Obersaasheim
Datei:Blason de la ville d'Obersaasheim (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Ensisheim
Gemeindeverband Alsace Rhin Brisach
Koordinaten 47° 59′ N, 7° 33′ OKoordinaten: 47° 59′ N, 7° 33′ O
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Höhe 192–202 m
Fläche
Einwohner 1.060 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68600
INSEE-Code 68246
Website www.obersaasheim.fr
Datei:Obersaasheim, Mairie.jpg
Bürgermeisteramt (Mairie)

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Obersaasheim ist eine französische Gemeinde mit 1060 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé, zum Kanton Ensisheim und zum Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach. Die Bewohner werden Obersaasheimois und Obersaasheimoises genannt.

Geografie

Die Gemeinde Obersaasheim liegt in der Oberrheinebene, etwa vier Kilometer südwestlich von Breisach am Rhein.

Geschichte

In Dokumenten aus dem Jahr 768 wird die Siedlung unter dem Namen Saxones, auch Saxen en allemand genannt. Später war sie der Abtei von Münster in den Vogesen unterstellt. Spätere Namen waren Sachsen um 1316, Sachsheim um 1517 und Sassenheim um 1576. Im Jahr 1683 existierte schon der Name „Obersaasheim“. Die Dorfkirche wurde von 1772 bis 1777 und das Schul- und Gemeindehaus von 1835 bis 1838 errichtet.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Obersaasheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Colmar, Bezirk Oberelsaß). Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Dorfbewohner nach Südfrankreich ins Département Lot-et-Garonne evakuiert, wurden dann im Herbst 1940 zur Rückkehr ins Elsass aufgefordert. Am Ende des Krieges wurde der Ort am 4. Februar 1945 durch die erste französische Armee unter General de Lattre de Tassigny von der Naziherrschaft befreit.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 500<ref>Kreis Colmar. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2023; abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> 482 505 546 653 706 807 1017 1022

Bauwerke

Sankt Galluskirche: 1772 entstand an der Stelle der mittelalterlichen Kirche ein Neubau. Der alte Turm wurde beibehalten, aber 1868 durch den jetzigen Turm ersetzt. Dieser in historistischen Formen: übergiebeltes Stufengewände-Portal, Fensterrose. Innenraum barock. Deckengemälde von 1954.

Mairie/École: Spätklassizistischer Walmdachbau der Louis-Philippe-Zeit (1838). Eingang sich hinter dorischen Säulen und Pilastern öffnenden Loggia (Ähnlich der Mairie/École von Ballersdorf). Benachbart ein ehemaliges Wachhäuschen, Fassade ebenfalls mit Säulen geschmückt. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 943–944.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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