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Hettenschlag

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Hettenschlag
Datei:Blason de la ville d'Hettenschlag (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Gemeindeverband Alsace Rhin Brisach
Koordinaten 48° 0′ N, 7° 27′ OKoordinaten: 48° 0′ N, 7° 27′ O
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Höhe 194–202 m
Fläche
Einwohner 357 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68600
INSEE-Code 68136

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Hettenschlag ist eine französische Gemeinde mit 357 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und ist Mitglied des Gemeindeverbands Alsace Rhin Brisach.

Geografie

Die Gemeinde Hettenschlag liegt in der Oberrheinebene zwischen Rhein und Ill, zwölf Kilometer südöstlich von Colmar und 13 Kilometer südwestlich von Breisach am Rhein. Das Vorlage:Metadaten Fläche FR km² große Gemeindegebiet wird hauptsächlich durch Ackerflächen geprägt (Fluren Mittel-, Unter- und Oberfeld, Bickartzug und Gemeindezugle). Im Südosten des Gemeindeareals hat Hettenschlag einen Anteil von 18 ha an einem größeren zusammenhängenden Waldgebiet (Forêt communale d’Hettenschlag).

Nachbargemeinden sind Appenwihr im Norden, Wolfgantzen im Nordosten, Weckolsheim im Osten, Dessenheim im Südosten, Sainte-Croix-en-Plaine im Süden und Westen sowie Logelheim im Nordwesten.

Geschichte

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes, als Hettanerloh 792, bezeugt, dass er Besitz der Abtei Murbach war. Die Ortsnamenendung -loh (=Wald) deutet auf eine Rodesiedlung hin. Es wird angenommen, dass Hettenschlag im Laufe des 15. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Erst um 1800 entstanden an gleicher Stelle acht neue Bauernhöfe. 1801 hatte der Ortsname noch die Schreibweise Hertenschlag.<ref>Ortsname auf cassini.ehess.fr</ref>

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die kleine Kirche der Darstellung der Jungfrau Maria (L’église de la Présentation de la Vierge) errichtet.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Hettenschlag als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Einwohner in den Südwesten Frankreichs evakuiert. Nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 war eine Rückkehr möglich. Die Befreiung von der Naziherrschaft erfolgte Ende Januar Anfang Februar 1945 durch die 1. französische Armee unter General de Lattre de Tassigny.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021
Einwohner 209<ref>Kreis Colmar. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 2023; abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> 209 197 200 207 223 246 323 335 335

In den Jahren 1800 und 1806 wurden mit 77 Bewohnern die bisher niedrigsten Einwohnerzahlen ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess<ref>Hettenschlag auf cassini.ehess</ref> und INSEE<ref>Hettenschlag auf INSEE</ref>.

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Gemeinde sind 18 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Viehzucht).<ref>Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)</ref>

Durch die Gemeinde Hettenschlag führt die Fernstraße D 13 von Sundhoffen nach Dessenheim. Sechs Kilometer westlich von Hettenschlag besteht ein Anschluss an die Autoroute A 35 von Straßburg nach Basel. Der acht Kilometer entfernte Bahnhof Volgelsheim liegt an der Bahnstrecke Freiburg–Colmar.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 925.

Belege

<references />

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Algolsheim | Ammerschwihr | Andolsheim | Appenwihr | Artzenheim | Aubure | Balgau | Baltzenheim | Beblenheim | Bennwihr | Bergheim | Biesheim | Bischwihr | Blodelsheim | Breitenbach-Haut-Rhin | Colmar | Dessenheim | Durrenentzen | Eguisheim | Eschbach-au-Val | Fessenheim | Fortschwihr | Fréland | Geiswasser | Griesbach-au-Val | Grussenheim | Guémar | Gunsbach | Heiteren | Herrlisheim-près-Colmar | Hettenschlag | Hirtzfelden | Hohrod | Horbourg-Wihr | Houssen | Hunawihr | Husseren-les-Châteaux | Illhaeusern | Ingersheim | Jebsheim | Katzenthal | Kaysersberg Vignoble | Kunheim | Labaroche | Lapoutroie | Le Bonhomme | Lièpvre | Logelheim | Luttenbach-près-Munster | Metzeral | Mittelwihr | Mittlach | Muhlbach-sur-Munster | Munchhouse | Munster | Muntzenheim | Nambsheim | Neuf-Brisach | Niedermorschwihr | Obermorschwihr | Obersaasheim | Orbey | Ostheim | Porte du Ried | Ribeauvillé | Riquewihr | Rodern | Roggenhouse | Rombach-le-Franc | Rorschwihr | Rumersheim-le-Haut | Rustenhart | Sainte-Croix-aux-Mines | Sainte-Croix-en-Plaine | Sainte-Marie-aux-Mines | Saint-Hippolyte | Sondernach | Soultzbach-les-Bains | Soultzeren | Stosswihr | Sundhoffen | Thannenkirch | Turckheim | Urschenheim | Vœgtlinshoffen | Vogelgrun | Volgelsheim | Walbach | Wasserbourg | Weckolsheim | Wettolsheim | Wickerschwihr | Widensolen | Wihr-au-Val | Wintzenheim | Wolfgantzen | Zellenberg | Zimmerbach Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein