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PDE-4-Hemmer

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Phosphodiesterase-4-Hemmer (auch Phosphodiesterase-IV-Hemmer, PDE-4-Hemmer) sind Hemmstoffe, die das Enzym Phosphodiesterase IV hemmen. Die Phosphodiesterase IV baut den second Messenger cAMP ab. PDE-4-Hemmer erhöhen daher die Konzentration von cAMP im Zytosol. Das Enzym kommt unter anderem in der Lunge und im Gehirn vor.

Eigenschaften

PDE-4-Hemmer wirken entzündungshemmend und wurden unter anderem in den Anwendungsgebieten Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma bronchiale, Depression und Multiple Sklerose untersucht. Der Prototyp der Phosphodiesterase-4-Hemmer ist Rolipram. Rolipram bindet eine Aminosäure-Sequenz im katalytischen Zentrum der carboxyterminalen Proteindomäne der PDE-4 und wirkt dadurch kompetitiv hemmend. In Zellen des Zentralnervensystems liegt die PDE-4 in einer Proteinfaltungsform mit hoher Bindungsaffinität für Rolipram vor, während die PDE in verschiedenen Immunzellen eine niedrigere Bindungsaffinität zu Rolipram aufweist.<ref>John E. Souness, Miriam Griffin, Christopher Maslen, Karen Ebsworth, Lisa C. Scott: Evidence that cyclic AMP phosphodiesterase inhibitors suppress TNFα generation from human monocytes by interacting with a ‘low-affinity’ phosphodiesterase 4 conformer. In: British Journal of Pharmacology. Band 118, Nr. 3, Juni 1996, S. 649–658, doi:10.1111/j.1476-5381.1996.tb15450.x, PMID 8762090, PMC 1909726 (freier Volltext).</ref>

Beispiele

Bislang wurden drei Wirkstoffe als Arzneimittel zugelassen: Roflumilast (Daxas), Apremilast (Otezla) und Difamilast (Moizerto).

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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