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Deutsche Hochschule der Polizei

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Deutsche Hochschule der Polizei - Universität der Polizeien des Bundes und der Länder
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:DHPol Logo 2025.png
Gründung 1. März 2006
Trägerschaft staatlich
Ort Münster
Bundesland Nordrhein-WestfalenDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Präsident Günther Epple (komm.)<ref>Günther Epple übernimmt Leitung der Deutschen Hochschule der Polizei. Deutsche Hochschule der Polizei, abgerufen am 5. März 2026.</ref>
Studierende 476 (WS 2024/25)<ref>Centrum für Hochschulentwicklung: Hochschulen in Deutschland: Hochschulstandorte in Deutschland nach Anzahl der Studierenden, abgerufen am 5. Oktober 2025</ref>
Mitarbeiter 197 (2023)<ref name="DeStatis-1">Statistischer Bericht – Statistik des Hochschulpersonals 2023, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,29 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
davon Professoren 10 (2023)<ref name="DeStatis-1" />
Jahresetat 17,2 Mio. € (2025)<ref name="Landeshaushalt_NRW">Haushaltsplan NRW 2025 – Kapitel 03 130, Deutsche Hochschule der Polizei. (PDF; 111 KB) Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>
Website www.dhpol.de
Datei:2011-08-18 DHPol Eingang 01.jpg
Das Portal der DHPol

Die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol, früher: Polizei-Führungsakademie) mit Sitz in Münster-Hiltrup ist die einzige Universität der Polizeien des Bundes und der Länder. Sie hat Promotionsrecht.

Geschichte

Die Deutsche Hochschule der Polizei ist aus der Polizei-Führungsakademie hervorgegangen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Münster-Hiltrup die Zentral-Polizeischule für die britische Zone gegründet. Am 5. September 1945 fand im Beisein von Vertretern der alliierten Militärregierung die offizielle Eröffnung der Polizeischule im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Haus Spital statt.<ref>Peter Nitschke: Die deutsche Polizei und ihre Geschichte: Beiträge zu einem distanzierten Verhältnis. Verlag Deutsche Polizeiliteratur, 1996, ISBN 978-3-8011-0336-1, S. 194 (google.de [abgerufen am 13. Mai 2021]).</ref> Ab 1949 hieß sie Polizei-Institut Hiltrup, von 1973 bis 2005 Polizei-Führungsakademie.<ref>Landes-Polizeischule „Carl Severing“ Münster (Hrsg.): Die Geschichte der Polizeischule Münster (Westf.) 1920–1960. E. Sommer-Verlag, Ahlen 1961, S. 92.</ref><ref>Hans-Jürgen Lange, Jean-Claude Schenck: Polizei im kooperativen Staat: Verwaltungsreform und Neue Steuerung in der Sicherheitsverwaltung. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-95681-1 (google.de [abgerufen am 10. Mai 2021]).</ref>

Am 27. Januar 2005 verabschiedete der nordrhein-westfälische Landtag das Gesetz über die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPolG), das am 15. Februar 2005 in Kraft trat. Die Gründungsphase begann am 1. März 2006 und endete am 23. Oktober 2008. Träger der Hochschule sind die Innenministerien und -senate der Länder und des Bundes auf der Grundlage des Abkommens über die Deutsche Hochschule der Polizei von 1973 (mit späteren Änderungen, zuletzt 2006). Im Jahr 2013 erfolgte die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. Am 15. Dezember 2016 wurde die DHPol durch den einstimmigen Beschluss des Landtags ins nordrhein-westfälische Hochschulgesetz aufgenommen. Seit dem 10. Juli 2017 ist die DHPol Vollmitglied der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.<ref>Homepage der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW. Vgl. auch: Bodo Pieroth: Die Deutsche Hochschule der Polizei als wissenschaftliche Hochschule. Rechtsgutachterliche Stellungnahmen zu ihrer Verankerung (= Schriftenreihe der Deutschen Hochschule der Polizei, N.F., Bd. 18). Hochschulverlag / Deutsche Hochschule der Polizei, Münster 2022, ISBN 978-3-945856-20-8.</ref>

Mit einer Änderung ihrer Grundordnung vom 11. Dezember 2024<ref>Dritte Ordnung zur Änderung der Grundordnung. DHPol, abgerufen am 15. Juli 2025.</ref> hat die DHPol sich den Untertitel „Universität der Polizeien des Bundes und der Länder“ gegeben.

Struktur

Die Deutsche Hochschule der Polizei gliedert sich in drei Departments, denen die 17 Fachgebiete und eine Fachstelle zugeordnet sind. Zehn der Fachgebiete werden von Professoren geleitet (z. B. Andrea Fischbach, Markus Thiel, Rolf Ritsert, Antonio Vera), ehemals bzw. beurlaubt oder als Gastprofessorinnen und -professoren tätig waren Thomas Görgen, Jens Kersten, Dieter Kugelmann und Anja Schiemann. Die übrigen sechs Fachgebiete leiten Polizeibeamte, die für die Dauer ihrer Tätigkeit an der DHPol von den Länderpolizeien, der Bundespolizei oder dem Bundeskriminalamt an die Hochschule abgeordnet werden. Neben den Fachgebieten, die die Lehre im Masterstudiengang, die Forschung und Fortbildung verantworten, umfasst die DHPol die Hochschulleitung, Stabsstellen und die Hochschulverwaltung. Daneben arbeitet das PTI - Polizeitechnische Institut - unter der Leitung eines Universitätsprofessors.

Studium

Die Deutsche Hochschule der Polizei bietet zwei Masterstudiengänge an: Den Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ und ab April 2024 den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Governance and Democratic Resilience“.<ref>Das Studium auf dhpol.de</ref>

Der zweijährige Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ ist interdisziplinär angelegt und bereitet die Studierenden auf Tätigkeiten im höheren Polizeidienst vor. Er richtet sich an Angehörige der Polizeien des Bundes und der Länder, die in den höheren Polizeidienst aufsteigen möchten. Zulassungsvoraussetzung für ein Studium ist eine Einstellung bei einer der Polizeibehörden der Länder oder des Bundes, ein abgeschlossenes Hochschulstudium von mindestens sechs Semestern Dauer (Bachelor-Grad oder Diplom-Verwaltungswirt (FHöV)) oder der Aufstieg aus dem gehobenen Polizeidienst. Gemäß § 29 des Gesetzes über die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPolG) erfolgt die Auswahl der Studierenden durch den Bund und die Länder im Benehmen mit der Deutschen Hochschule der Polizei. Eine direkte Einschreibung in diesen Masterstudiengang der DHPol ist nicht möglich.

Das Masterstudium dauert zwei Jahre. Das erste Studienjahr wird nach einer einmonatigen Studieneingangsphase an der DHPol bei den Hochschulen bzw. Akademien der Länder bzw. an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung für die Bundesbeamten durchgeführt. Das zweite Jahr verbringen alle Studierenden an der Hochschule der Polizei in Münster.

Der akademische Hochschulgrad nach erfolgreich absolviertem Studium ist ein Master of Arts (MA).

Der Master „Public Governance and Democratic Resilience“<ref>Masterstudiengang Public Governance and Democractic Resilience. Abgerufen am 16. Oktober 2023.</ref> ist ein berufsbegleitender zweijähriger Weiterbildungsstudiengang. Das interdisziplinäre Studium richtet sich an Fach- und Führungskräfte aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie kommunaler Behörden. Der Masterstudiengang soll die Absolventinnen und Absolventen dafür qualifizieren, in ihren Organisationen auf aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen reagieren zu können und deren demokratische Resilienz zu erhöhen. Der Studiengang startet jeweils zum 15. April jeden Jahres, erstmals im April 2024.

Der akademische Hochschulgrad nach erfolgreich absolviertem Studium ist ein Master of Arts (M. A.).

Promotion

Die DHPol hat das Promotionsrecht und verleiht auf der Grundlage der Promotionsordnung<ref> https://www.dhpol.de/berichte_und_bekanntmachungen/PromO_29_01_24.pdf</ref> folgende akademische Grade

  • Doktor/-in der Rechtswissenschaften (Dr. iur.),
  • Doktor/-in der Philosophie (Dr. phil.),
  • Doktor/-in der Staats- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) und
  • Doktor/-in der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. publ.)

Weblinks

Commons: Deutsche Hochschule der Polizei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

RWTH Aachen • Universität Bielefeld • Ruhr-Universität Bochum • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn • Technische Universität Dortmund • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf • Universität Duisburg-Essen • Fernuniversität in Hagen • Universität zu Köln • Deutsche Sporthochschule Köln • Universität Münster • Universität Paderborn • Universität Siegen • Bergische Universität Wuppertal

Private Universitäten

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Kirchliche Hochschulen mit Habilitationsrecht

Theologische Fakultät Paderborn • Kirchliche Hochschule Wuppertal

Staatliche Hochschulen

Fachhochschule Aachen • Hochschule der Justiz Nordrhein-Westfalen • Hochschule Bielefeld • Hochschule Bochum • Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung • Fachhochschule Dortmund • Hochschule Düsseldorf • Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen • Deutsche Hochschule der Polizei • Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen • Hochschule Hamm-Lippstadt • Fachhochschule Südwestfalen • Hochschule Rhein-Waal • Technische Hochschule Köln • Hochschule Niederrhein • Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe • Hochschule Ruhr West • Fachhochschule Münster • Hochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Staatliche Kunst- und Musikhochschulen

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft • Hochschule für Musik Detmold • Kunstakademie Düsseldorf • Robert Schumann Hochschule Düsseldorf • Folkwang Universität der Künste • Hochschule der bildenden Künste Essen • Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten • Hochschule für Musik und Tanz Köln • Kunsthochschule für Medien Köln • Kunstakademie Münster • Musikhochschule Münster

Kirchliche und Private Hochschulen

Fachhochschule der Diakonie • Fachhochschule des Mittelstands • EBZ Business School • Evangelische Hochschule Bochum • Technische Hochschule Georg Agricola • Hochschule für Finanzwirtschaft & Management • International School of Management • Fliedner Fachhochschule Düsseldorf • IST-Hochschule für Management • FOM – Hochschule für Oekonomie und Management • CBS University of Applied Sciences • INU – Innovative University of Applied Sciences • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen • Kolping Hochschule für Gesundheit und Soziales • Rheinische Hochschule Köln • Kölner Hochschule für Katholische Theologie • Philosophisch-Theologische Hochschule Münster • Fachhochschule der Wirtschaft

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Deutsche Hochschule der Polizei | Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

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