Philosophisch-Theologische Hochschule Münster
| CTS Hochschule Münster | |
|---|---|
| Gründung | 1971 |
| Trägerschaft | Trägerverein Campus für Theologie und Spiritualität Berlin e. V. |
| Ort | Münster |
| Bundesland | Datei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen |
| Land | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Rektor | Ludger Ägidius Schulte OFMCap |
| Studierende | 7 (WS 2024/25)<ref>Centrum für Hochschulentwicklung: Hochschulen in Deutschland: Hochschulstandorte in Deutschland nach Anzahl der Studierenden, abgerufen am 5. Oktober 2025</ref> |
| Website | www.cts-hochschule.de |
Die CTS Hochschule Münster (bis April 2026 Philosophisch-Theologische Hochschule) ist eine von acht Hochschulen in der westfälischen Stadt Münster und steht unter der Trägerschaft des Trägervereins Campus für Theologie und Spiritualität Berlin e. V. Ihr Schwerpunkt ist die Theologie der Spiritualität. Mit sieben Studenten (im Wintersemester 2021/22) zählt sie zu den kleinsten Hochschulen in Deutschland.
Geschichte
Die Hochschule ist seit 1998 die Nachfolgerin der am 19. Oktober 1971 gegründeten Philosophisch-Theologischen Hochschule der Franziskaner und Kapuziner Münster. Diese war anfangs das gemeinsame Studium der deutschen Franziskanerprovinzen, der Wiener und Schweizer Franziskanerprovinz sowie der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz zur wissenschaftlichen Ausbildung des Ordensnachwuchses, die sich dann auch für Studierende öffnete, die nicht einem der Orden angehörten. Am 2. November 1983 erhielt sie von der römischen Kongregation für das Katholische Bildungswesen das Recht, den Diplomstudiengang Katholische Theologie einzuführen und den Titel „Diplom-Theologe“ zu verleihen; ihre staatliche Anerkennung erfolgte durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen am 21. September 1983. Nach dem Ausstieg der Franziskaner im Jahr 1998 verblieb die Hochschule in alleiniger Trägerschaft der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz,<ref>Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Werl 1999, S. 621–641.</ref> seit 2011 der Deutschen Kapuzinerprovinz. 2026 übernahm der Trägerverein Campus für Theologie und Spiritualität Berlin die Trägerschaft<ref>Umbenennung – CTS Hochschule Münster (vormals PTH Münster). Abgerufen am 15. April 2026.</ref>. Bis 2026 war der CTS Hochschule das Institut IUNCTUS – Kompetenzzentrum für christliche Spiritualität angegliedert, das aus der Zusammenlegung des 1978 Instituts für Spiritualität, das 1978 gegründet und der Hochschule angegliedert worden war<ref>Dieter Berg (Hrsg.): Spuren franziskanischer Geschichte. Werl 1999, S. 615.</ref>, mit dem Institut für Kirche, Management und Spiritualität hervorgegangen ist.
Standort der Hochschule war von 2004 bis zum 1. Februar 2020 die Harenbergsche Villa des ehemaligen jüdischen Getreidehändlers Max Cohnen aus den 1920er-Jahren am Hohenzollernring. Aufgrund der Konzentration und Umstrukturierung der akademischen Aktivitäten der Hochschule zu einem Graduiertenkolleg für Theologie der Spiritualität fällte die Hochschulleitung gemeinsam mit dem Träger, der Deutschen Kapuzinerprovinz, den Entschluss, den Betrieb der Hochschule vom Hohenzollernring in die Kapuzinerstraße in die direkte Nachbarschaft des Kapuzinerklosters zu verlagern.<ref>pth-muenster.de: Geschichte.</ref>
Studiengänge
Die CTS Hochschule als Graduiertenkolleg für Theologie der Spiritualität bietet für bereits graduierte Theologen ein qualifiziertes akademisches Weiterbildungsangebot im Bereich der Theologie der Spiritualität an. Alle Angebote des Kollegs reflektieren auf theologischer Ebene geistliche Traditionen, spirituelle Erfahrungen, Prozesse und geistliche Praxis in einer postsäkularen Welt. Im Sinne einer theologisch begründeten Unterscheidung der Geister ermöglicht das Studium am Graduiertenkolleg eine Differenzierung von Glaubenshaltungen.<ref>pht-muenster.de: Lizentiatsordnung (10. Juli 2018).</ref>
Für graduierte Theologen mit kirchlichem Abschluss, Diplom oder Magister Theologiae bietet die Hochschule einen Graduiertenkurs als viersemestriges (zweijähriges) Studium an, das zum Abschluss des Lizenziats in Katholischer Theologie führt. Bei diesem Abschluss handelt es sich um eine weltkirchlich anerkannte Lehrbefugnis in Theologie und Spiritualität an Ordenshochschulen, Priesterseminaren, kirchlichen Bildungshäusern und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Der Graduiertenkurs beschäftigt sich nicht allein mit dem christlichen Glauben und seiner mystischen Tradition, sondern tritt auch in Dialog mit anderen Religionen und spirituellen Wegen. Die Absolventen des Kurses sind zur Lehre und theoretischen Auseinandersetzung mit der Theologie der Spiritualität befähigt.
Optional können einzelne thematische Module des Studiengangs individuell ausgewählt und mit diversen Zertifikaten abgeschlossen werden. Voraussetzung hierfür sind Kenntnisse in Theologie auf Bachelor-Niveau oder das Staatsexamen.
Über den Graduiertenkurs hinaus über eine Kooperation mit der Päpstlichen Universität Antonianum der Abschluss eines Doktors der Theologie im Fach Theologie der Spiritualität erlangt werden.<ref>pth-muenster.de: Promotionsstudiengang.</ref>
Weblinks
- Website der Hochschule
- Literatur von und über Philosophisch-Theologische Hochschule Münster im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
<references />
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Deutsche Hochschule der Polizei | FOM – Hochschule für Oekonomie und Management – Hochschulzentrum Münster | Fachhochschule Münster | Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen – Abteilung Münster | Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung – Abteilung Finanzen | Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen – Abteilung Münster | Kunstakademie Münster | Philosophisch-Theologische Hochschule Münster | Universität Münster
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