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Tempura

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Datei:Tempura 02.jpg
Ebi tempura – frittierte Garnelen nach Tempura-Art<ref group="Fn.">Ebi tempura ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – dt. etwa „frittierte Garnelen nach Tempura-Art“ – sind in der Farbe der Panade heller gegenüber Ebi furai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) deren Panade meist dunkler erscheint (siehe Beispielbild)</ref><ref>Ebi Furai vs Tempura Ebi. Battle of the Best Japanese Fried Foods. In: gurunavi.com. Gurunavi, Inc., 1. März 2017, abgerufen am 12. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Unterschied zwischen „ebi tempura“ und „ebi furai“).</ref>

Tempura, auch Tenpura, (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Zubereitungsvariante frittierter Speisen in der japanischen Küche. Mit einem Teigmantel aus Mehl, Ei und Eiswasser versehen, werden diverse Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprossen und junge Blätter in heißem (140 bis 190 °C) Öl schnell ausgebacken.

Geschichte

Von der Nara-Zeit bis zur Heian-Zeit waren chinesische frittierte Gerichte mit einem Teig aus Reismehl ummantelt. Als im 16. Jahrhundert portugiesische Missionare in das Land kamen, brachten sie neben Rezepten auch den Weizen nach Japan. Da es jedoch schon vorher in Fett ausgebackene Gerichte gab, die nicht auf Weizenmehl beruhten, gibt es bis heute Verwechslungen der Begriffe.<ref name="harada">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)Washoku to Nihon bunka: Nihon ryōri no shakaishi. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tokio 2005, ISBN 4-09-387609-6, S. 140 ff. (japanisch)</ref><ref name="ego">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Fukuoka 2004, ISBN 4-902116-25-1, S. 134 ff. (japanisch)</ref>

Die Zubereitungsart und das Wort Tempura wurden daher vermutlich im 16. Jahrhundert von portugiesischen Jesuiten-Missionaren übernommen. Das Wort Tempura leitet sich vom lateinischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ab, was eine Andeutung auf die Fastenzeit ist, in der die katholische Kirche den Christen kein Fleisch erlaubte.<ref>David Farley: The truth about Japanese tempura. Food & Drink. BBC, 8. August 2017, abgerufen am 2. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zubereitung

Datei:Tempura-01.jpg
Ummanteln einer einzelnen Tempura-Zutat (hier Garnele) mit Tempura-Ausbackteig (durch Eintauchen in den dickflüssigen Teig)
Datei:TWTempuraRichy1-cropped.jpg
Frittieren von mit Tempura-Teig ummantelten Einzelzutaten

In Japan verwendet man für Tempura glutenarmes Weizenmehl oder spezielles Tempuramehl, dessen Hauptbestandteil Weizenmehl ist, dem daneben Reismehl, Stärke und Backpulver zugesetzt werden. Dieses Mehl wird im privaten Haushalt ebenso wie in der Gastronomie verwendet. In anderen Ländern ist es teils in asiatischen Lebensmittelgeschäften, teils im Feinkosthandel erhältlich. Besonders zum Ausbacken geeignet sind Meeresfrüchte wie Garnelen und Hummerkrabben sowie Kabeljau, andere weißfleischige Fischarten, Tintenfisch und Aal. Zu den bevorzugten Gemüsearten zählen Süßkartoffel, Lotuswurzeln, Aubergine, Schoten, Zwiebeln, Karotten, Paprika, Zucchini, Spargelspitzen, Seetang, Bambussprossen und Pilze. Auch Rind- und Schweinefleisch, regional auch Hühnchen, werden als Tempura verarbeitet. Außerhalb von Japan wird auch Obst (z. B. Banane) auf diese Weise zubereitet.

Im Allgemeinen mischt man 1 Ei mit 2 bis 3 Teilen kaltem Wasser und gibt zu dieser Menge die gleiche Menge an glutenarmem feinen Weizenmehl hinzu. Der Teig wird knuspriger, wenn man den Wasseranteil in Bezug zum Ei erhöht.

Ursprünglich waren Tempura Reste aus der Fett- beziehungsweise Frittierpfanne, in der kleine Teig- und Gemüsestücke nach dem Braten des Hauptfrittierguts abgeschöpft und als besonders krosse salzige Variante angeboten wurden.

Tempura ist im Gegensatz zu den sonstigen Gebräuchen der japanischen Küche sehr fetthaltig. Es wird als Hauptspeise verzehrt und auch als kombiniertes Gericht mit Soba, auf Reis (als „Tendon“) und anderen fettarmen Speisen. Tempura wird in der Regel mit Tentsuyu-Sauce bzw. mit einer aus Reiswein und Sojasauce zubereiteten Dip-Sauce, der geriebener Rettich und Ingwer zugefügt wird, sofort nach der Zubereitung verzehrt. Auch in Sushi hat Tempura Einzug gehalten und wird oft als warme Füllung verwendet. Außerhalb von Japan werden auch ganze Sushirollen als Tempura zubereitet.

In Italien gibt es eine sehr ähnliche Zubereitungsart, die als Fritto misto bezeichnet wird.

Galerie

Literatur

  • WDR (Hrsg.): ARD-Ratgeber Essen + Trinken. 1992 Oktober. Backen im Ofen und in der Friteuse: Tempura und Apfelstrudel. Walter Rau, Düsseldorf 1992, ISBN 3-7919-0466-3.

Weblinks

Commons: Tempura – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Tempura – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

Fußnote

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