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Walter Breisky

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Walter Breisky (* 8. Juli 1871 in Bern, Schweiz; † 25. September 1944 in Klosterneuburg, Niederösterreich) war ein österreichischer Beamter und Politiker.

Datei:Walter Breisky (1871–1944) 1927 © Georg Fayer (1892–1950) OeNB 10449491.jpg
Aufnahme von Georg Fayer (1927)

Leben

Walter Breisky war ein Sohn von August Breisky. Er studierte Rechtswissenschaften und begann 1895 seine Laufbahn im Staatsdienst als Konzeptsbeamter in der niederösterreichischen Statthalterei. 1905 wurde er Referent für den evangelischen Kultus im Unterrichtsministerium, ab 1907 war er im Pressedepartement des Ministerratspräsidiums tätig. 1919 wurde er Sektionschef.

Am 7. Juli 1920 wurde Breisky über die Parteiliste der Christlichsozialen Partei Österreichs (CS) als Staatssekretär (= Minister) für Inneres und Unterricht in die Staatsregierung Mayr I gewählt. Laut Ignaz Seipel sollte somit das der CS zustehende Ressort mit einem Fachmann ihres Vertrauens besetzt werden, der es aber als „unparteiischer Beamter“ zu führen habe. 1920 bis 1922 wurde er – formell als Vertreter der Christlichsozialen – mit dem Amt des Vizekanzlers und mit der Leitung von Innen- und Unterrichtsministerium betraut.<ref>Gernot Stimmer: Eliten in Österreich 1848–1970. Band 2 (= Ernst Bruckmüller, Klaus Poier, Gerhard Schnedl, Eva Schulev-Steindl [Hrsg.]: Studien zu Politik und Verwaltung. Band 57). Böhlau, Wien 1997, ISBN 978-3-205-98587-7, S. 808 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Er fungierte einen Tag lang, am 26./27. Jänner 1922, als Bundeskanzler und stand 1923–1931 als Präsident dem Bundesamt für Statistik vor.

1926 wurde er in den Vorstand der Paneuropa-Bewegung gewählt.<ref>Anita Prettenthaler-Ziegerhofer: Europäische Christdemokraten und die Paneuropa-Bewegung. In: Wolfram Kaiser, Michael Gehler, Helmut Wohnout (Hrsg.): Christdemokratie in Europa im 20. Jahrhundert (= Arbeitskreis Europäische Integration. Historische Forschungen. Veröffentlichungen. Band 4). Böhlau, Wien 2001, ISBN 978-3-205-99360-5, S. 585 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Walter Breisky wurde im September 1944 von der Gestapo vorübergehend festgenommen, nachdem ihn seine Haushälterin „wegen Abhörens des Feindsenders BBC“ denunziert hatte. Wieder in sein Haus in Klosterneuburg bei Wien zurückgekehrt, setzte er am nächsten Tag seinem Leben ein Ende.<ref>Kurzzeitkanzler: „Lasst Breisky und sein Team arbeiten.“; abgerufen am 8. November 2017.</ref> Er wurde auf dem Oberen Stadtfriedhof in Klosterneuburg bestattet.<ref>Felix Czeike (Hrsg.): Breisky Walter. In: Historisches Lexikon Wien. Band 1, Kremayr & Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4, S. 452 (Digitalisat).</ref>

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Walter Breisky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Erste Republik: Renner | Mayr | Schober | Breisky (interim.) | Schober | Seipel | Ramek | Seipel | Streeruwitz | Schober | Vaugoin | Ender | Buresch | Dollfuß | Schuschnigg | Seyß-Inquart (interim.)

Zweite Republik: Renner | Figl | Raab | Gorbach | Klaus | Kreisky | Sinowatz | Vranitzky | Klima | Schüssel | Gusenbauer | Faymann | Mitterlehner (interim.) | Kern | Kurz | Löger (einstw. BR) | Bierlein | Kurz | Schallenberg | Nehammer | Schallenberg (einstw. BR) | Stocker

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Michael Mayr | Ferdinand Hanusch / Eduard Heinl

Walter Breisky | Julius Deutsch | Wilhelm Ellenbogen | Otto Glöckel | Alfred Grünberger | Alois Haueis | Wilhelm Miklas | Karl Pesta | Richard Reisch | Josef Resch | Karl Renner | Julius Roller | Julius Tandler Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Michael Mayr | Walter Breisky

Egon Glanz | Ferdinand Grimm | Alfred Grünberger | Alois Haueis | Eduard Heinl | Rudolf Paltauf | Karl Pesta | Rudolf Ramek | Josef Resch | Carl Vaugoin Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Johann Schober | Walter Breisky

Alexander Angerer | Ferdinand Grimm | Alfred Grünberger | Alfred Gürtler | Leopold Hennet | Rudolf Paltauf | Franz Pauer | Walther Rodler | Carl Vaugoin | Leopold Waber | Josef Wächter Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Johann Schober | Walter Breisky

Alfred Grünberger | Alfred Gürtler | Leopold Hennet | Rudolf Paltauf | Franz Pauer | Walther Rodler | Josef Wächter Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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Unterrichtsminister – Erste Republik: Pacher | Renner | Eldersch | Breisky | Glanz | Breisky | Waber | Breisky | Schneider | Resch | Rintelen | Schmitz | Czermak | Schober | Srbik | Czermak | Rintelen | Schuschnigg | Pernter | Menghin

Unterrichtsminister – Zweite Republik: Fischer | Hurdes | Kolb | Drimmel | Piffl-Perčević | Mock | Gratz | Sinowatz | Zilk | Moritz | Hawlicek | Scholten | Busek | Gehrer | Schmied | Heinisch-Hosek | Hammerschmid | Faßmann | Rauskala

Wissenschaftsminister (1970–2000): Firnberg | Fischer | Tuppy | Busek | Scholten | Einem

Bildungsminister (2000–2007): Gehrer

Wissenschaftsminister (2007–2018): Hahn | Karl | Töchterle | Mitterlehner | Mahrer | Schramböck

Bildungsminister (seit 2018): Faßmann | Rauskala | Faßmann | Polaschek | Wiederkehr

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