Zum Inhalt springen

Algolsheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Dezember 2025 um 12:21 Uhr durch imported>Hermann Wider (Geschichte).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Algolsheim
Datei:Blason de la ville d'Algolsheim (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Ensisheim
Gemeindeverband Alsace Rhin Brisach
Koordinaten 48° 0′ N, 7° 34′ OKoordinaten: 48° 0′ N, 7° 34′ O
 {{#coordinates:48,006111111111|7,5591666666667|primary
dim=20000 globe= name=Algolsheim region=FR-68 type=city
  }}
Höhe 190–199 m
Fläche
Einwohner 1.112 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68600
INSEE-Code 68001
Website www.algolsheim.fr
Datei:Algolsheim, Mairie.jpg
Bürgermeisteramt (Mairie)

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Algolsheim <templatestyles src="IPA/styles.css" />[al.ɡɔls.(h)ajm] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Algolsheim.wav"></phonos> (elsässisch: Algelse) ist eine französische Gemeinde mit 1112 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und zum Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach. Die Bewohner werden Algolsheimois und Algolsheimoises genannt.

Geographie

Die Gemeinde Algolsheim liegt zwei Kilometer südöstlich von Neuf-Brisach und drei Kilometer südwestlich der deutschen Stadt Breisach am Rhein. In Algolsheim wohnen viele Deutsche, die sich in den letzten Jahren hier niedergelassen haben und zu einem Anstieg der Einwohnerzahlen führten. Durch den Ort fließt der Thierlachgraben.

Nachbargemeinden sind im Norden Volgelsheim, im Osten Vogelgrun, im Südosten Geiswasser, im Süden Obersaasheim und im Westen Weckolsheim.

Geschichte

Im Gewann „Oberfeld“ und „Brunnenzug“ fanden sich Gräber aus der späten Bronzezeit. Zwischen Algolsheim und Vogelgrün entdeckte man römische Baureste, Keramik, Münzen und einen Mühlstein.

Algolsheim wurde 1192 das erste Mal unter dem Namen Altolvesheim erwähnt. Der Name der Gemeinde wechselte im Laufe der Geschichte: Altholvisherde hieß sie 1196, Arcolvesheim 1256, Altcolzheim 1302 und Altolzheim vom 14. Jahrhundert an.

Algolsheim gehörte zur Herrschaft Horburg, die 1324 von den Württembergern erworben wurde. Von 1324 bis zur Französischen Revolution stand der Ort unter dem Einfluss der Grafen und Herzöge von Württemberg, die die Reformation einführten. Während des Dreißigjährigen Krieges hatte das Dorf sehr zu leiden, 1638 wurde die Kirche niedergebrannt.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte Algolsheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet. Im September 1939 wurde die Bevölkerung nach Cancon im Département Lot-et-Garonne evakuiert, von wo sie im Sommer 1940 zurückkehrte. Am 6. Februar 1945 wurde die Gemeinde befreit, allerdings wurde sie während des Zweiten Weltkriegs stark zerstört.

Wappen

Wappenbeschreibung: „In Gold ein schwarzer Löwe unter einem blauen Sparren.“

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014 2021
Einwohner 309 312 404 495 671 982 1083 1153 1125
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Saint-Pierre-et-Saint-Paul aus dem 18. Jahrhundert
  • Ehemalige Protestantische Kirche aus dem 19. Jahrhundert, aufgrund ihres schlechten Zustands seit 1997 geschlossen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Gemeindepartnerschaft

Seit 2001 unterhält die Gemeinde eine Partnerschaft mit der Gemeinde Cancon im Département Lot-et-Garonne.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jumelage avec la ville d'Algolsheim.] Gemeinde Cancon, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 2. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 911.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Algolsheim | Ammerschwihr | Andolsheim | Appenwihr | Artzenheim | Aubure | Balgau | Baltzenheim | Beblenheim | Bennwihr | Bergheim | Biesheim | Bischwihr | Blodelsheim | Breitenbach-Haut-Rhin | Colmar | Dessenheim | Durrenentzen | Eguisheim | Eschbach-au-Val | Fessenheim | Fortschwihr | Fréland | Geiswasser | Griesbach-au-Val | Grussenheim | Guémar | Gunsbach | Heiteren | Herrlisheim-près-Colmar | Hettenschlag | Hirtzfelden | Hohrod | Horbourg-Wihr | Houssen | Hunawihr | Husseren-les-Châteaux | Illhaeusern | Ingersheim | Jebsheim | Katzenthal | Kaysersberg Vignoble | Kunheim | Labaroche | Lapoutroie | Le Bonhomme | Lièpvre | Logelheim | Luttenbach-près-Munster | Metzeral | Mittelwihr | Mittlach | Muhlbach-sur-Munster | Munchhouse | Munster | Muntzenheim | Nambsheim | Neuf-Brisach | Niedermorschwihr | Obermorschwihr | Obersaasheim | Orbey | Ostheim | Porte du Ried | Ribeauvillé | Riquewihr | Rodern | Roggenhouse | Rombach-le-Franc | Rorschwihr | Rumersheim-le-Haut | Rustenhart | Sainte-Croix-aux-Mines | Sainte-Croix-en-Plaine | Sainte-Marie-aux-Mines | Saint-Hippolyte | Sondernach | Soultzbach-les-Bains | Soultzeren | Stosswihr | Sundhoffen | Thannenkirch | Turckheim | Urschenheim | Vœgtlinshoffen | Vogelgrun | Volgelsheim | Walbach | Wasserbourg | Weckolsheim | Wettolsheim | Wickerschwihr | Widensolen | Wihr-au-Val | Wintzenheim | Wolfgantzen | Zellenberg | Zimmerbach Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein