Gulangyu
| Gulangyu
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Südchinesisches Meer | |||||
| Geographische Lage | 24° 26′ 51″ N, 118° 3′ 45″ O
{{#coordinates:24,447618|118,062451|primary
|
dim=1414 | globe= | name=Gulangyu | region=CN-FJ | type=isle
}} |
|
| ||||||
| Fläche | 2 km² | |||||
Die Insel Gulangyu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Kulangsu ist Teil des Stadtbezirks Siming der bezirksfreien Stadt Xiamen in der chinesischen Provinz Fujian. Der Name bedeutet wörtlich Trommelwellen-Insel, was auf die Geräuschentwicklung der Wellen an den Riffen im Südwesten der Insel schließen lässt. Die Insel lebt fast zur Gänze von Ausflüglern vom Festland. Es gibt mehrere Parks und Sehenswürdigkeiten. Die Insel wurde 2017 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.
Geschichte
Das knapp zwei Quadratkilometer große Eiland war in seiner Geschichte von vielen Kolonialmächten besetzt, die alle ihre Spuren, vornehmlich architektonische, auf der Insel hinterließen.
Im Jahr 1945 wurde Gulangyu einer der ersten vier Stadtbezirke von Xiamen. Im Mai 2003 wurde es jedoch dem Stadtbezirk Siming, welcher auf der Xiamen-Insel liegt, angeschlossen und bildet nun administrativ das Straßenviertel Gulangyu (鼓浪屿街道), eine Verwaltungseinheit auf Gemeindeebene.
Administrative Gliederung
Das Straßenviertel Gulangyu setzt sich aus zwei Einwohnergemeinschaften zusammen. Diese sind:
Verkehr
Die Insel ist über keine Brücke mit dem Festland verbunden, sondern lediglich durch eine kurze Fahrt mit der Fähre zu erreichen. Daneben ist die Insel verbrennungsmotorfrei, um den Bewohnern der Millionenstadt Xiamen als Urlaubsort dienen zu können. Die Insel wird von E-Caddies, die als kleinere Busse für den Touristentransport und Müllwagen fungieren, befahren.
Kultur
Neben dem offiziellen Namen ist Gulangyu auch in ganz China als Klavierinsel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bekannt, denn hier gibt es die größte Klavierdichte pro Kopf in ganz China. Die Insel Gulangyu verfügt auch über das einzige Klaviermuseum Chinas.
Parks
Der Haoyue-Park (皓月公园 Hàoyùe Gongyuan) wurde gebaut, um den chinesischen Nationalhelden Zheng Chenggong zu verehren. Er steht auch in Form einer 16 Meter hohen Granitstatue im Haoyue-Park.
Der Shuzhuang-Park (菽庄花园) wurde im Stil eines klassischen chinesischen Gartens im Jahr 1913 errichtet, er beherbergte die Privatvilla eines reichen taiwanischen Geschäftsmanns und wurde nach der Errichtung der Volksrepublik in einen öffentlichen Park umgewandelt.
Weltkulturerbe
| Kulangsu: eine historische internationale Siedlung | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg
| |
[[Datei:Datei:Gulangyu.jpg|300x300px|zentriert|alt=]] | |
| Historische Häuser in Gulangyu | |
| Vertragsstaat(en): | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China |
| Typ: | Kultur |
| Kriterien: | (ii)(iv)
|
| Fläche: | 316,2 ha |
| Pufferzone: | 886 ha |
| Referenz-Nr.: | 1541
|
| UNESCO-Region: | Asien und Pazifik |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 2017 (Sitzung 41) |
Im Juli 2017 wurde Gulangyu unter der Bezeichnung Kulangsu: eine historische internationale Siedlung aufgrund eines Beschlusses der 41. Sitzung des Welterbekomitees als Kulturerbestätte in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.<ref>Decision : 41 COM 8B.16. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 8. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Eintragung erfolgte aufgrund der Kriterien (ii) und (iv).
In seiner Executive summary führt das Welterbekomitee dabei an:
- Kulangsu sei ein Fenster des internationalen Austausches zwischen der traditionellen chinesischen Kultur, der Kultur Fujians und etlichen ausländischen Kulturen, welcher sich in der Architektur widerspiegeln würde,
- Sie sei ein Zeignis für die Modernisierung Chinas, auch beeinflusst durch Migration von Chinesen ins Ausland und zurück,
- Sie habe eine gut erhaltene Insel-Landschaft, welche die Errungenschaften der Moderne in China zeige anhand der organischen urbanen Raumstruktur, modischer Architektur, Gärten unterschiedlicher Stile und öffentliche Einrichtungen auf der Höhe der damaligen Zeit.<ref>Kulangsu, a Historic International Settlement. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 1. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
Einzelnachweise
<references />
Kulturerbe: Chinesische Mauer (1987) | Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing (Verbotene Stadt) und Shenyang (1987) | Mogao-Grotten (1987) | Mausoleum Qin Shihuangdis (1987) | Fundstätte des Peking-Menschen in Zhoukoudian (1987) | Sommerresidenz und Acht Äußere Tempel bei Chengde (1994) | Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu (1994) | Daoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang (1994) | Potala-Palast (1994), Jokhang-Tempel (2000) und Norbulingka-Palast (2001) | Nationalpark Lu Shan (1996) | Altstadt von Lijiang (1997) | Altstadt von Pingyao (1997) | Klassische Gärten von Suzhou (1997) | Sommerpalast Yiheyuan (1998) | Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking (1998) | Felsskulpturen von Dazu (1999) | Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan (2000) | Dörfer Xidi und Hongcun (2000) | Longmen-Grotten (2000) | Kaiserliche Grabstätten der Ming- und Qing-Dynastien (2000) | Yungang-Grotten (2001) | Hauptstädte und Grabmäler des antiken Königreichs Koguryo (2004) | Historisches Zentrum von Macau (2005) | Yinxu (2006) | Diaolou-Türme und Dörfer in Kaiping (2007) | Tulou-Lehmrundbauten in Fujian (2008) | Wutai Shan (2009) | Historische Stätten von Dengfeng „Zentrum von Himmel und Erde“ in Dengfeng (2010) | Kulturlandschaft Westsee bei Hangzhou (2011) | Fundstätte von Xanadu (2012) | Reisterrassen der Hani am Roten Fluss (2013) | Seidenstraßen: das Straßennetzwerk des Chang'an-Tianshan-Korridors (2014) | Kaiserkanal (2014) | Tusi-Stätten (2015) | Felszeichnungen am Huashan und am Fluss Zuo Jiang (2016) | Kulangsu: eine historische internationale Siedlung (2017) | Archäologische Ruinen der Stadt Liangzhu (2019) | Quanzhou: Markt- und Handelsplatz der Song-Yuan-Dynastie (2021) | Teewald am Jingmai-Berg (2023) | Zentrale Achse von Peking (2024)
Naturerbe: Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal (1992) | Nationalpark Huanglong (1992) | Landschaftspark Wulingyuan (1992) | Schutzzonen der drei Parallelflüsse Yunnans (2003) | Schutzgebiete des Großen Panda in Sichuan (2006) | Karstlandschaften in Südchina (2007, 2014) | Nationalpark Sanqing Shan (2008) | Danxia-Landschaften (2010) | Fossilienfundstätte von Chengjiang (2012) | Tian-Shan-Gebirge in Xinjiang (2013) | Shennongjia-Waldgebiet (2016) | Qinghai Hoh Xil (2017) | Zugvogelschutzgebiete entlang der Küste des Gelben Meeres – Golf von Bohai (2019) | Badain-Jaran-Wüste (2024)
Kultur-/Naturerbe: Bergregion Tai Shan (1987) | Gebirgslandschaft Huang Shan (1990) | Berglandschaft Emei Shan und Großer Buddha von Leshan (1996) | Wuyi-Gebirge (1999) | Fanjingshan (2018)