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Paul Bracq

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Paul Bracq (* 13. Dezember 1933 in Bordeaux) ist ein Automobildesigner.

Karriere

Datei:Mercedes-Benz 230 SL, Bj. 1964 (2009-05-01).jpg
Mercedes-Benz 230 SL (Baujahr 1964)
Datei:Mercedes strichacht 1 v sst.jpg
Mercedes-Benz /8 (Erscheinungsjahr 1968)
Datei:BMW Turbo 1972 red vr TCE.jpg
BMW Turbo (1972)

Von 1950 bis 1953 absolvierte Bracq die École Boulle für Design in Paris. 1953 wurde er Mitglied des Fachverbands Chambre Syndicale de la Carrosserie und Assistent des Designers Philippe Charbonneaux. Seine Arbeit für Citroën in den frühen 1950er Jahren führte zu einem zehnjährigen Engagement als Designer bei Daimler-Benz in Sindelfingen, das 1957 begann. Hier wurde Bracq mit dem Design für den Mercedes-Benz 600 betraut. Er schuf auch das Design des „Pagodendach“-230 SL, des 250 S und des „Strich-Acht“.<ref name="meisterwerke">Niklas Maak: Meisterwerke für 500 Mark. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Nr. 41, 14. Oktober 2012, S. V7 (online verfügbar [abgerufen am 16. Oktober 2012]).</ref>

Nach seiner Rückkehr nach Frankreich 1967 arbeitete Bracq für das Designbüro Brissonneau & Lotz. Während dieser Zeit war er verantwortlich für Prototypen-Designs wie die eines Roadsters auf Basis des BMW 1600 ti und eines Coupés, das auf dem Simca 1100 basierte. Er war auch an der Formgebung des Hochgeschwindigkeitszuges TGV beteiligt.<ref>Paolo Tumminelli, Car Design, teNeues 2004, ISBN 3-8238-4561-6, Seite 380.</ref>

1970 wurde Bracq als Nachfolger von Wilhelm Hofmeister zum Design-Direktor von BMW ernannt, wo er für einige der wichtigsten Automobile dieser Periode verantwortlich war, einschließlich des Spitzenmodells der 7er Serie. Sein 1973 entwickeltes „Turbo-Konzeptauto“ BMW Turbo X1 gewann 1973 den Preis „Concept Car of the Year“ der Schweizer Automobil-Revue.

1974 begann Paul Bracq bei Peugeot. Er war Chief of Interior Design<ref name="ticker.mb-2013">Happy Birthday: Paul Bracq ist 80 Jahre. In: ticker.mercedes-benz-passion.com, 13. Dezember 2013, abgerufen am 10. März 2020.</ref> für die Modelle 305, 505, 205, 405, 106, 406 und 206.<ref name="ams-kongress-2010">@1@2Vorlage:Toter Link/www.ams-kongress.deIm Zeichen der Niere – von Bracq bis Bangle. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche im Internet Archive ) In: ams-kongress.de, 24. September 2010, abgerufen am 10. März 2020.</ref> Ein geplantes Papamobil wurde bei Peugeot nicht verwirklicht. 1976 wurde Claus Luthe zum neuen BMW-Chefdesigner ernannt.

Nach seiner Pensionierung begann Bracq zu malen.<ref name="ams-kongress-2010"/> Seine Kunstwerke wurden in Kunstmuseen vieler Länder ausgestellt. Er war auch als Juror in einigen der bedeutendsten Automobil-Wettbewerbe wie dem alljährlichen Pebble Beach Concours d’Elegance in Kalifornien aktiv.<ref name="ticker.mb-2013"/>

Fahrzeug-Designs

Bracq entwarf folgende Fahrzeuge:

Privates

Bracq und seine Ehefrau Alice Bracq<ref name="meisterwerke"/><ref name="ticker.mb-2013"/> haben zwei Kinder namens Boris und Isabelle.<ref>pinterest.fr Abgerufen am 10. März 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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