γ-Decalacton
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von R- und S-Γ-Decalacton | ||||||||||||||||
| (R)-Isomer (oben) und (S)-Isomer (unten) | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | γ-Decalacton | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H18O2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis leicht gelbliche Flüssigkeit mit fruchtigem Geruch<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 170,25 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||||||||
| Dichte |
0,952 g·cm−3<ref name="RömppOnline" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
281 °C<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,4489<ref name="DOI10.1021/ja01183a053">M. S. Kharasch, P. S. Skell, Paul Fisher: Reactions of Atoms and Free Radicals in Solution. XII. The Addition of Bromo Esters to Olefins. In: Journal of the American Chemical Society. Band 70, Nr. 3, 19. März 1948, S. 1055–1059, doi:10.1021/ja01183a053.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
γ-Decalacton ist das Lacton der γ-Hydroxydecansäure und kommt in verschiedenen Lebensmitteln als Aromastoff vor. Dabei sind zwei chirale Konfigurationen zu unterscheiden (siehe Cahn-Ingold-Prelog-Konvention):
- (R)-(+)-γ-Decalacton besitzt ein pfirsichartiges, fruchtiges Aroma
- (S)-(−)-γ-Decalacton besitzt ein kokosartiges, fettiges Aroma<ref>W. Ternes: Naturwissenschaftliche Grundlagen der Lebensmittelzubereitung. 3. Auflage. Behr’s Verlag, Hamburg 2008, S. 316 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Vorkommen
In der Natur kommt größtenteils (R)-(+)-γ-Decalacton vor<ref name="RömppOnline" />, wobei der Enantiomerenüberschuss oft über 80 % liegt.<ref name="Belitz"></ref> Dieses ist für das Aroma von Aprikosen (Marillen, Prunus armeniaca) ausschlaggebend und ist – zusammen mit anderen Lactonen – auch für das Aroma von Pfirsichen (Prunus persica) prägend.<ref name="Eisinger"></ref> Aber auch in anderem Obst, z. B. in Ananas, Erdbeeren, Maracuja und Mango, ist (R)-(+)-γ-Decalacton als Aromastoff enthalten.<ref name="Belitz" />
Das Aroma von Camembert enthält γ-Decalacton.<ref name="Eisinger" /> Allerdings ist für den Geschmack von Käse das δ-Decalacton wichtiger.<ref></ref>
Herstellung
(R)-γ-Decalacton wird mit Hilfe von Mikroorganismen (Hefen und Pilze wie Candida, Monilinia, Sporobolomyces und andere) fermentativ über die Zwischenstufe Ricinolsäure aus Ricinusöl gewonnen und Lebensmitteln zugesetzt.<ref>U.-J. Salzer, F. Siewek (Hrsg.): Handbuch Aromen und Gewürze. Behr’s Verlag, Hamburg 1999, S. 20–21 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Seltener wird γ-Decalacton aus Decansäureethylester (oft isoliert aus Kokosnußöl) mittels Mucor circinelloides erzeugt. Synthetisch kann γ-Decalacton aus 4-Bromdecansäure durch Erhitzen mit Natriumcarbonat gewonnen werden.<ref name="RömppOnline" />
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Butyrolacton
- Aromastoff (EU)
- Futtermittelzusatzstoff (EU)