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Zimmern (Immendingen)

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Zimmern
Gemeinde Immendingen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1536)&title=Zimmern%C2%A0%28Gemeinde+Immendingen%29 47° 56′ N, 8° 43′ O
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Höhe: 666 m ü. NN
Einwohner: 1536 (31. Okt. 2024)<ref name="Einwohner2022">Salina Sierra Lois: Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 78194
Vorwahl: 07462

Zimmern ist ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im baden-württembergischen Landkreis Tuttlingen.

Etymologie

Der Ortsname Zimmern (in seiner Ersterwähnung auch Timbirn) leitet sich vermutlich vom urgermanischen Begriff ‚*timrą‘ bzw. dem althochdeutschen Wort ‚zimbar‘ ab, was so viel wie Bauholz, Gezimmertes, Gebäude oder Zimmer bedeutet. Es ist demnach als ‚bei den Holzhäusern‘ zu verstehen. Auch das altenglische timber und das spätlateinische timbrium stehen dazu in Verwandtschaft.<ref>Ernst Förstemann: Altdeutsches Namenbuch, Bd. 2: Orts- und sonstige geographische Namen, 2. Hälfte, hrsg. von H. Jellinghaus, Bonn 1916, Sp. 994f.</ref><ref>H.-G. Schmitz: Deutsches Ortsnamenbuch, hrsg. von M. Niemeyer, Berlin-Boston 2012, S. 228.</ref><ref>mdr.de: Zimmern / Bad Langensalza | MDR.DE. Abgerufen am 9. Dezember 2022.</ref>

Geographie

Geographische Lage

Das kleine Dorf mit rund 1550 Einwohnern<ref name="Einwohner2022" /> liegt im Tal der Oberen Donau unterhalb von Hornenberg und Amtenhauser Berg im Norden und dem Katzensteig im Süden auf der Baaralb nur wenige hundert Meter westlich von Immendingen an der Bundesstraße 311 unmittelbar östlich der Autobahn 81. Zur Gemarkung Zimmern gehört zudem das Amtenhauser Tal.

Ortsgliederung

Zimmern lässt sich entsprechend der Kreuzung von Bundesstraße 311 (West-Ost) und Amtenhauser Bach (Talbach) (Nord-Süd) in vier Gebiete unterteilen. Im Südwesten zur Donau und Bahnstrecke hin liegt das alte Kerngebiet der ehemals selbstständigen Gemeinde, welches heute als Unterdorf bezeichnet wird. Im Nordwesten, am Hang des Hornenberges, liegt das Oberdorf. Am Amtenhauser Berg, im Nordosten, ist das Wohngebiet Iltishalde und im Südosten befindet sich das Neubaugebiet Am Freizeitzentrum.

Abseits des Dorfes – im Amtenhauser Tal – liegen zudem die Zinken Amtenhausen (Klosterhof) und Talhof sowie das Haus Säge.

Geschichte

Altertum

Frühgeschichtlich war das Donautal Zimmerns im Siedlungsgebiet verschiedener keltischer Stämme, wie der Latobiker, Tulinger und Helvetier, welche ab dem Jahre 15 v. Chr. vom Römischen Reich unterworfen und romanisiert wurden. Als Teil der späteren römischen Provinz Obergermanien lag das Tal bis ungefähr 95 n. Chr. an der älteren Donaulinie des Obergermanisch-Raetischen Limes. Von Brigobannis (Kastell Hüfingen) aus führte die Donausüdstraße (via iuxta Danuvium) entlang der Donau durch die heutige Gemarkung Zimmern zum Kastell Tuttlingen weiter bis nach Konstantinopel.

Auf der Gemarkung wurden, wie in der gesamten Region, einige Einzel- und Siedlungsfunde aus verschiedenen Epochen und Perioden gemacht: von der Bronzezeit (speziell der Urnenfelderzeit), der vorrömischen Eisenzeit (Hallstattzeit) bis hin zur römischen Kaiserzeit<ref>Jan Johannes Miera: Ur- und frühgeschichtliche Siedlungsdynamiken zwischen Gunst- und Ungunsträumen in Südwestdeutschland. Landschaftsarchäologische Untersuchungen zur Baar und den angrenzenden Naturräumen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb, hrsg. Tübingen University Press, Tübingen 2020, S. 100, 194, 198, 222, 241, 255, 382</ref>. Im Jahr 1917 wurden im Gewann Bilgösch nördlich von Zimmern die Reste eines römischen Gutshofes aus dem wahrscheinlich 1. Jahrhundert n. Chr. untersucht. Des Weiteren fand man im Jahr 1880 im Wannenbuck am oberen Ende des Amtenhauser Tales (nahe Öfingen) eine zweite römische Villa (Landhaus).<ref name="heimat_13_18">Paul Willimski: Das Heimatbuch von Zimmern, hrsg. von der Gemeinde Immendingen, S. 13–18</ref><ref>Schriften der Baar, Bd. 3, 1880, S. XIII; Revellio, 1921, S. 34; Stoll, 1942; Thom, 1969b, S. 51, 62 f.</ref>

Nach dem Abzug der römischen Legionen besiedelten neben den vermutlich zurückgebliebenen romanisierten Kelten vor allem die Alamannen das hiesige Gebiet. Es ist allerdings davon auszugehen, dass das heutige Zimmern keine Ursiedlung aus der Zeit der alemannischen Landnahme um das Jahr 300 ist, sondern viel eher aus einem ständig erweiterten Bauernhof erwachsen ist. Bei der Gründung des Dorfes mussten höchstwahrscheinlich die Gemeinden Immendingen, Hintschingen und Geisingen Gelände an Zimmern abtreten. So lässt sich auch erklären, warum die erwähnten Nachbargemeinden Jahrhunderte lang das Recht hatten, auf bestimmten Geländeflächen Zimmerns ihr Vieh weiden zu lassen.<ref name=heimat_13_18 />

Mittelalter

Datei:Amtenhausen Abbey.jpg
Die Benediktinerinnen­abtei Amtenhausen.

Durch Eroberungen und Neuordnungen gehörte das Gemeindegebiet ab 502 zum Stammesherzogtum Alamannien im Fränkischen Reich, ab 843 zum Ostfränkischen Reich und ab 962 zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Ab 911 lag die Siedlung im Herzogtum Schwaben. Es gibt Grabfunde aus dem 8. und 9. Jahrhundert.

Im Jahre 973 wurde Zimmern schließlich erstmals als „Timbirn an der Tonow under Amptenhusen“ im Schenkungsverzeichnis des Klosters Reichenau erwähnt.<ref name="Wappen2">Salina Sierra Lois: Zimmern. Abgerufen am 9. Dezember 2022.</ref> Als Schenkender wird Hertzog Berchtolt, ain sun hertzog Albrechtz genannt vermutlich Herzog Berchthold von Marchtal oder Berthold I. von Zähringen<ref>Paul Fleming: Paul Flemings Deutsche Gedichte, Bände 83-84. Abgerufen am 11. Juni 2024.</ref>. 1102 kam es dann im Amtenhauser Tal unweit des Dorfes zur Grundsteinlegung des Benediktinerinnenklosters Amtenhausen, das 1113 vom Konstanzer Bischof geweiht wurde und bis 1808 bestand.

In weiteren mittelalterlichen Urkunden wird von mindestens 1101 bis 1268 das örtliche Adelsgeschlecht derer de Cimbern bzw. von Zimmern – namentlich bekannt ist der 1249 und 1268 erwähnte Ritter Gerungus von Zimmern (lat. Gerungi de Cimbern bzw. Gerungus, miles de Zimbern) – im Gefolge der Freiherren von Wartenberg genannt. Weiteren Einfluss hatten die Grafen von Sulz und Stühlingen im 12. und im 13. Jahrhundert.<ref name=heimat_13_18 /> Nach 1318 gelangte Zimmern an die Fürstenberger.<ref name="leo_bw">Zimmern – Altgemeinde~Teilort – Detailseite – LEO-BW. Abgerufen am 9. Dezember 2022.</ref>

Frühe Neuzeit

In der frühen Neuzeit wurde die Region von zahlreichen Kriegen geprägt. Beginnend mit dem Schwabenkrieg und dem Deutschen Bauernkrieg. Während des Dreißigjährigen Krieges kam es 1632 zu Verwüstungen durch die Schweden, wovon vor allem das Kloster betroffen war. Hunger und Pest waren Schrecken und Unglück der Bevölkerung. Auch während der Eroberungskriege Ludwigs XIV. von 1654 bis 1697, des spanischen Erbfolgekrieges (ab 1704) sowie des Ersten (ab 1792) und Zweiten Koalitionskrieges (ab 1798) unter Napoleon litten Ort und Kloster unter Plünderungen, Einquartierungen und Requisitionen französischer Truppen. 1806 wurden die Ländereien der Fürstenberger dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.<ref name="leo_bw" />

Moderne

Datei:Zimmern 50er Jahre.jpg
Überdachte Donaubrücke und Unterdorf in den 1950er Jahren

Ab 1807 gehörte Zimmern zum Amt Möhringen, seit 1844 zum Amt Engen und ab 1936 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Donaueschingen. Auch unter den beiden Weltkriegen hatte der Ort zu leiden. In den letzten Kriegstagen wurden mehrere Häuser und die Kirche von Fliegerbomben getroffen und brachten die Front mit all ihren Schrecken in die Gemeinde. Beim Rückzug der deutschen Truppen wurde zudem die gedeckte Holzbrücke über die Donau gesprengt.

Am 1. Januar 1971 wurde Zimmern nach Immendingen eingemeindet<ref></ref> und gehört seit 1973 zum Landkreis Tuttlingen.

Seit der Errichtung mehrerer Neubaugebiete in den 1970er Jahren wuchs der Ortsteil von durchschnittlich 300 auf über 1400 Einwohner.<ref name="leo_bw" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1820<ref>Geographie und Statistik des Grossherzogthums Baden 1820 S. 177/178 (Zimmern + Amtenhausen)</ref> 324
1825 358
1836<ref>Hof- und Staats-Handbuch des Grossherzogthums Baden: 1836 S. 149</ref> 365
1852 349
1871 333
1880 295
1890 296
1900 292
1910 277
1925 306
1933 267
1939 278
1950 313
1956 328
Jahr Einwohnerzahlen
1961 326
1970 379
1973 445
31. Dezember 2001 971
31. Dezember 2003 1049
31. Dezember 2008 1023
31. Dezember 2011 1055
31. Dezember 2013 1277
31. Dezember 2015 1356
31. Dezember 2017 1409
31. Dezember 2019 1485
31. Dezember 2021 1521
31. Dezember 2023 1528

Politik

Bürgermeister von 1829 bis 1970 (Eingemeindung)

  • 1829–1830: Sylvester Häusle, Vogt
  • 1831–1832: Johann Rosenstihl, Vogt/Bürgermeister
  • 1832–1833: Sternbacher, Bürgermeister
  • 1833–1834: Deusch, Amtsverweser
  • 1834–1838: Sternbacher, Bürgermeister
  • 1838–1844: Schacherer, Vogt/Bürgermeister
  • 1848–1854: Nikolaus Weiler, Bürgermeister
  • 1854–1862: Joh. Bapt. Hall, Bürgermeister
  • 1863–1869: Vinanz Deusch, Bürgermeister
  • 1870–1881: Franz Heizmann, Bürgermeister
  • 1881–1883: Konstantin Vögele, Bürgermeister
  • 1883–1893: Cölestin Gut, Bürgermeister
  • 1894–1909: Max Gabriel, Bürgermeister
  • 1909–1937: Franz Schwörer, Bürgermeister
  • 1938–1945: Hubert Hienerwadel, Bürgermeister
  • 1945: Robert Gut, Bürgermeister-Stellvertreter (3 Monate)
  • 1945: Franz Dreyer, Bürgermeister-Stellvertreter (6 Monate)
  • 1946–1967 Ernst Heizmann, Bürgermeister
  • 1967–1970 Robert Gut, Bürgermeister

(Quelle:<ref name="heimat_13_18" />)

Ortsvorsteher

  • 1985–1989: Fridolin Baumann
  • bis 2004: Edgar Scherzinger
  • 2004–2014: Fridolin Baumann
  • seit 2014: Günter Heizmann

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] Blasonierung: „In Gold mit silber-blauem Wolkenbord ein rot bezungter schwarzer Bärenrumpf“<ref name="Wappen"><ref name="Wappen2" /></ref>
Wappenbegründung: Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Zimmern wurde 1900 vom Staatsarchiv entworfen, da keine historischen Wappen oder Siegel bekannt waren. Die wolkige Bordüre stammt aus dem Wappen der Fürsten von Fürstenberg, zu denen das Gebiet historisch gehörte. Der Bär ist das Symbol des hiesigen Schutzpatrons St. Gallus und weist auf die Pfarrkirche St. Gallus hin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

  • Musikverein Zimmern an der Donau e. V. (seit 1931)

Bauwerke

Gedeckte Holzbrücke über die Donau

Datei:Zimmern, überdachte Holzbrücke.jpg
Überdachte Donaubrücke

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die hölzerne, überdachte Donaubrücke. Die unter Denkmalschutz stehende Holzschindelbrücke aus dem 17.<ref name="brand_SK">Stephanie Jakober: Donau-Holzschindelbrücke in Zimmern brennt komplett nieder. In: suedkurier.de. SÜDKURIER GmbH Medienhaus, 6. September 2015, abgerufen am 7. September 2015.</ref> oder 18. Jahrhundert<ref name="brand_SB">Brand zerstört Donau-Holzschindelbrücke. In: schwarzwaelder-bote.de. Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH, 6. September 2015, abgerufen am 7. September 2015.</ref> wurde 1945 beim Rückzug der Deutschen gesprengt und 1947 wieder aufgebaut. Sie ist Teil des Donauradwegs. Am 6. September 2015 wurde sie in Folge eines Feuers zerstört,<ref name="brand_SK" /><ref name="brand_SB" /> am 17. Juli 2016 wurde ein Neubau in alter Form fertiggestellt.<ref>Jutta Freudig: Neue Zimmerer Holzbrücke erhält kirchlichen Segen. In: suedkurier.de. SÜDKURIER GmbH Medienhaus, 12. Juli 2016, abgerufen am 13. Juli 2016.</ref>

Kloster Amtenhausen

Datei:Amtenhausen Abbey 1808.jpg
Kloster Amtenhausen im 18. Jahrhundert.

Etwa drei Kilometer nordwestlich von Zimmern befindet sich das historische Benediktinerinnenkloster Amtenhausen sowie die Überreste der Burg Amtenhausen (auch Burg Zimmern genannt).

Pfarrkirche St. Gallus

Datei:Zimmern, Kirche St. Gallus.jpg
Kirche St. Gallus

Die dem Hl. Sankt Gallus geweihte Pfarrkirche wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1497 waren Kirche und Pfarrei Teil des Klosters Amtenhausen bis 1732 die selbständige Pfarrei durch den Bischof von Konstanz wiedererrichtet wurde.<ref name="leo_bw" /> In den Jahren 1621 bis 1623 wurde der einschiffige Bau mit seinen spätgotischen Fenstern von Grund auf erneuert und 1905 noch einmal vergrößert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der sechseckige Kirchturm am 28. April 1945 durch einen Bombentreffer zerstört, nach Kriegsende aber wieder in ursprünglicher Form, aber kleinerem Maßstab, neu erbaut<ref>St. Gallus Zimmern (kath-immendingen-moehringen.de)</ref>. Die Weihe der zwei neuen Glocken fand am 23. September 1951 statt. Im Inneren befindet sich ein Seitenaltar aus dem Kloster Amtenhausen.

Naturdenkmale

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Die schwäbisch-alemannische Fastnacht wird seit 1980 von der Narrenzunft „Zimmerer Teufelsbrut e. V.“ betrieben.
  • Maifest an der Donau – Veranstalter ist der Musikverein Zimmern
  • Herbstfest (früher als Dorffest bekannt) – Veranstalter ist der Musikverein Zimmern

Wirtschaft und Infrastruktur

An der Bundesstraße 311 in Richtung Immendingen liegt das Gewerbegebiet Am Freizeitzentrum mit mehreren Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben sowie Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Modellbau und Industrieanlagen. Zudem befindet sich an der Bahnstrecke ein Bahnbetriebswerk der Hohenzollerischen Landesbahn AG sowie die Betriebsleitung des Ringzugs. Neben einer Tankstelle, einem Autohändler, einer Spielhalle und einigen kleineren Handwerksbetrieben gibt es noch zwei Bauernhöfe und zwei Gaststätten.

Verkehr

Zimmern liegt an der Bundesstraße 311 nahe der Anschlussstelle Geisingen an der A 81. Durch den Ort verläuft die Schwarzwaldbahn, deren Züge dort allerdings nicht anhalten. Die örtliche Haltestelle wird vom Ringzug angefahren und verbindet Zimmern mit Immendingen, Tuttlingen und Rottweil.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Paul Willimski: Das Heimatbuch von Zimmern – herausgegeben von der Gemeinde Immendingen anlässlich des tausendjährigen Bestehens des Ortsteils Zimmern, 1973.

Einzelnachweise

<references />

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