Gurasada
| Gurasada Zaadt Guraszáda | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Hunedoara | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1193) 45° 57′ N, 22° 35′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 180 m | |||||
| Fläche: | 92,95 km² | |||||
| Einwohner: | 1.193 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 13 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 337245 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 54 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | HD | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Gliederung: | Gurasada, Boiu de Jos, Boiu de Sus, Cărmăzănești, Câmpuri-Surduc, Câmpuri de Sus, Dănulești, Gothatea, Runcșor, Ulieș, Vica | |||||
| Bürgermeister : | Silviu Nan (PSD) | |||||
| Postanschrift: | Str. Principală, nr. 193 loc. Gurasada, jud. Hunedoara, RO–337245 | |||||
| Website: | ||||||
| Sonstiges | ||||||
| Stadtfest: | Das Dorffest, letzter Sonntag im Monat Juli | |||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Gurasada (veraltet Gura-Sadeiu; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="wb">Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine Gemeinde im Kreis Hunedoara in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Geographische Lage
Die Gemeinde Gurasada liegt am gleichnamigen Bach – einem rechten Zufluss des Mureș (Mieresch) – im Südwesten Siebenbürgens an den Ausläufern des Siebenbürgischen Erzgebirges. In der Nähe der Streusiedlung Boiu de Sus (Ober-Ochsendorf)<ref name="wb" /> erhebt sich der Berg Gorgan (⊙
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}}). An der Europastraße 68 und der zweigleisigen Bahnstrecke Arad–Alba Iulia gelegen, befindet sich der Ort ca. 30 Kilometer westlich von der Kreishauptstadt Deva (Diemrich) entfernt. Auf einer Fläche von 9295 Hektar und bei einem Höhenunterschied von 480 Metern, sind die zehn eingemeindeten Dörfer, Weiler und Einzelsiedlungen 2–9 km von Gurasada entfernt. 54 % der Gemeindefläche ist bewaldet; 37 % wird landwirtschaftlich genutzt.
Geschichte
Der Ort Gurasada, Zentrum eines rumänischen Fürstentums aus dem 11. Jahrhundert,<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> wurde erstmals 1292 unter der Bezeichnung Zad urkundlich erwähnt.<ref name="webort">Angaben zum Ort auf der Website der Gemeinde, abgerufen am 11. Januar 2011.</ref>
Auf dem Gebiet des Ortes wurde ein Schaber aus der Mittelsteinzeit gefunden, zu dessen zeitlicher Einordnung M. Roska sich aber unsicher war.<ref name="archeolog">Repertoriul Arheologic al României – Gurasada, abgerufen am 31. Oktober 2023 (rumänisch).</ref>
Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Landwirtschaft, die Viehzucht und die Holzverarbeitung. Durch das Vorkommen von Bentonit auf dem Gebiet der Gemeinde wurde dieses Gestein auch gefördert. Durch die verringerte Nachfrage wird seit 2007 Kalkstein als mikronisiertes Pulver verarbeitet.<ref name="webort" />
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 4173 Menschen. 4066 davon waren Rumänen, fünf Ungarn, vier Deutsche und 98 Roma. Die höchste Einwohnerzahl (4875) – und gleichzeitig die der Rumänen (4742) und die der Ungarn (105) – wurde 1910 erreicht. Die höchste Anzahl der Deutschen (16) wurde 1880 und 1900 und die der Roma 1850 gezählt. Darüber hinaus bezeichneten sich 1930 je ein Einwohner als Ukrainer, als Serbe und als Slowake. Von letzterem wurde auch 1956 einer registriert. 2002 lebten in der Gemeinde Gurasada nur noch 1783 Menschen, davon waren 1769 Rumänen, elf Ungarn, ein Deutscher, ein Rom und ein Bulgare.<ref>Volkszählung 2002.</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Die Kirche Sf. Arhanghel Mihail (⊙
{{#coordinates:45,94866|22,59007|
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|name=Kirche Sf. Arhanghel Mihail
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}}, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), im 13. Jahrhundert errichtet, ist ein steinerner Kreuzbau mit drei runden Apsiden an den Kreuzarmen. Der ältere Teil der Kirche, in rechteckiger Form und gewölbter Decke – einzigartig in dieser Form in Siebenbürgen –, wurde mit wasseranziehendem Mörtel errichtet.<ref name="archeolog" /> Über der Vorhalle ist der Glockenturm, die Seitenschiffe wurden 1820 angebaut. Die oberste der zwei Farbschichten stammt von 1765, wurde von den Meistern Ioan aus Deva und Nocolae aus Pitești gemalt und mit kyrillischen Inschriften versehen. Im Friedhof um die Kirche sind alte Steinkreuze zu sehen.<ref name="hsrs" /> Die Kirche befindet sich an der Europastraße und steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB).</ref>
- Die Villa Klobosisky und das 2,5 Hektar große Anwesen mit seltenen Bäumen und Sträuchern,<ref name="webort" /> im 19. Jahrhundert errichtet, stehen unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva des Dorfes Boiu de Jos (Unter-Ochsendorf), im 17. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Die Ruinen einer Burg zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und 2. Jahrhundert n. Chr. auf dem von den Einheimischen La Mănăstire genannten Areal des zwei Kilometer langen Straßendorfes Câmpuri-Surduc (Thalfeld) errichtet, stehen unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Das Holzhaus der Andrica Sinefta in der Streusiedlung Boiu de Sus,<ref name="hsrs" /> im 19. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Die Holzkirche Sf. Arhangheli des Ortes Cărmăzănești, 1725 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Die Holzkirche Sf. Arhangheli des Ortes Dănulești (Danuleschd), Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
Bilder der Kirche in Gurasada
Persönlichkeiten
- Silviu Dragomir (1888–1962),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben zu Silviu Dragomir auf biserica.org, abgerufen am 11. Januar 2011 ( des Vorlage:IconExternal vom 2. Dezember 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (rumänisch).</ref> war Historiker, Politiker, 1926 Mitglied der Rumänischen Akademie.<ref>Silviu Dragomir auf der Website der Rumänischen Akademie, abgerufen am 11. Januar 2011.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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