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Sântămăria-Orlea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sântămăria-Orlea
Liebfrauen
Őraljaboldogfalva
Datei:ROU HD Santamaria-Orlea CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Hunedoara
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3132) 45° 35′ N, 22° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3132) 45° 35′ 25″ N, 22° 58′ 10″ O
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dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 310 m
Fläche: 67,80 km²
Einwohner: 3.132 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 337440
Telefonvorwahl: (+40) 02 54
Kfz-Kennzeichen: HD
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Sântămăria-Orlea, Balomir, Bărăștii-Hațegului, Bucium-Orlea, Ciopeia, Săcel, Sânpetru, Subcetate, Vadu
Bürgermeister : Dumitru-Ioan Oprean (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 130
loc. Sântămăria-Orlea, jud. Hunedoara, RO–337440
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Sântămăria-Orlea oder alte Schreibweise Sîntămăria-Orlea [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsɨntɘmɘria orlea] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Őraljaboldogfalva) ist eine Gemeinde im Kreis Hunedoara in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Der Ort ist auch unter der deutschen Bezeichnung Mariendorf und den ungarischen Boldogasszonyfalva und Hátszegboldogasszonyfalva bekannt.<ref>Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 12. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographische Lage

Datei:Santamaria-Orlea jud Hunedoara.png
Lage der Gemeinde Sântămăria-Orlea im Kreis Hunedoara

Die Gemeinde Sântămăria-Orlea liegt an der Mündung des Sibișel – eines rechten Zuflusses des Râul Mare – im Südwesten Siebenbürgens im Hatzeger Land (Țara Hațegului), nördlich des Retezat-Gebirges. An der Europastraße 79 und der Bahnstrecke Simeria–Petroșani gelegen, befindet sich der Ort ca. 10 Kilometer südlich der Kleinstadt Hațeg (Hatzeg); die Kreishauptstadt Deva (Diemrich) liegt 44 Kilometer nördlich von Sântămăria-Orlea entfernt.

Der Bahnhof der Gemeinde befindet sich im eingemeindeten Dorf Subcetate (Vorstadt), ca. 3 Kilometer von Sântămăria-Orlea entfernt.

Geschichte

Der Ort Sântămăria-Orlea wurde als Besitz der kleinadligen Familie Cândea 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde dem Ort das Marktrecht zugeteilt.

Die Geschichte der Besiedlung in der Region reicht jedoch nach Berichten von J. M. Ackner (1856), S. Moldovanu (1894), L. Kövári, J. F. Neigebauer und anderen bis in die Hallstattzeit zurück. Auf dem Areal des Dorfes Subcetate, in der Nähe des Bahnhofs, auf dem von den Einheimischen genannten Berg Petriș (Măgura Orlea, 438 m ü. M.) wurden archäologische Funde gemacht, welche der Jungsteinzeit zugeordnet wurden.<ref name="Subcetate">Repertoriul Arheologic al României – Subcetate, abgerufen am 20. Januar 2011 (rumänisch).</ref> Auf dem Areal der Gemeinde verlief nach Angaben von Neigebauer, Kövári und Ackner auch eine Römerstraße.<ref name="cimec">Repertoriul Arheologic al României – Sântămăria-Orlea, abgerufen am 20. Januar 2011 (rumänisch).</ref>

Die Bewohner leben heute vorwiegend von der Viehzucht und der Landwirtschaft.

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 2383 Menschen. 2192 davon waren Rumänen, 60 Ungarn, fünf Deutsche, 125 Roma und ein anderer. Die höchste Einwohnerzahl (3996) und gleichzeitig die der Roma (289) wurde 1992 erreicht. Die höchste Anzahl der Rumänen (3813) wurde 1966, die der Ungarn (377) 1910 und die der Deutschen (47) 1920 gezählt. Darüber hinaus bezeichneten sich bei einigen Volkszählungen einige Einwohner als Ukrainer, als Serben (1910 und 1930 je einer) und als Slowaken. Die höchste Anzahl der Ukrainer (5) wurde 1910 und die der Slowaken (6) 1910 erreicht.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref> 2002 lebten in der Gemeinde Sântămăria-Orlea 3522 Menschen, davon waren 3270 Rumänen, 36 Ungarn, fünf Deutsche, 190 Roma, ein Ukrainer, 18 Italiener und zwei andere.<ref>Volkszählung 2002 (rumänisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

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  • Die reformierte Kirche, im 13. Jahrhundert von der Familie Cândea gestiftet, ist eine romanische Hallenkirche, mit gotischen Stilelementen am Gewölbe; der Glockenturm zeigt in westliche Richtung.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Die Kirche war ursprünglich eine orthodoxe, später eine katholische und jetzt eine reformierte, was an den Malereien des 14. und 15. Jahrhunderts im Schiff zu erkennen ist.<ref name="cimec" /> Die Kirche ist auch Grablege der Familie Cândea (Kendeffy) und steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 551 kB).</ref>
  • Das Schloss Kendeffy, im 18. Jahrhundert errichtet, im 19. Jahrhundert erneuert, mit dem dazugehörigen Anwesen steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" /> Im Schloss wird seit 1982 ein Hotel betrieben.<ref name="hport">Istoric Angaben zur Geschichte der Gemeinde auf deren Webdarstellung, abgerufen am 8. Oktober 2012.</ref>
  • Die orthodoxe Steinkirche Sf. Gheorghe mit Altarmalereien und die Ruinen einer Burg der Familie Cândea, Ende des 13./ Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet, im eingemeindeten Dorf Sânpetru<ref name="hsrs" /> stehen unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" /> Auf dem Areal des Dorfes wurden Fossilien gefunden,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben zum Geopark auf der Webpräsenz des Kreises Hunedoara, abgerufen am 20. Januar 2011 (Memento vom 2. November 2012 im Internet Archive).</ref> darunter die des Flugsauriers Hatzegopteryx. Franz von Nopcsa (1815–1904) – einer der höchsten Hofbeamten der k.u.k. Monarchie –, war einer der ersten Entdecker der Fossilien im Hatzeger Land.<ref name="hport" />
  • Die Ruinen der Villa der kleinadligen Familie Nopcsa,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Geschichte der Familie und dem Schloß der Nopcsas (rumänisch).</ref> im 19. Jahrhundert errichtet und die Ruinen der alten rumänisch-orthodoxen Kirche (17. Jahrhundert errichtet) im eingemeindeten Dorf Săcel (Satschallen), stehen unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" /> Das Dorf Săcel ist auch Geburtsort des Paläontologen Franz Nopcsa.
  • Die Ruine eines sechseckigen Bergfried auf dem Berg Petriș<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref> (
 {{#coordinates:45,5930579|22,9857802|
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   |globe=
   |name=Bergfried
   |region=RO-HD
   |type=city
  }}), einer ehemals königlichen Burg mit ca. 200 m² großem Innenhof, von einem Außenwall und Graben umgeben, aus dem 13. und 14. Jahrhundert im eingemeindeten Dorf Subcetate<ref name="hsrs" /> wurde mit seinen drei Meter dicken steinernen Mauern vermutlich auf den Ruinen eines römischen Turms errichtet (nach Angaben von M. Moga, 1937).<ref name="Subcetate" />
  • Die Stauseen Sântămăria-Orlea, Păclișa und Covragiu-Subcetate.

Weblinks

Commons: Sântămăria-Orlea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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