Bretea Română
| Bretea Română Brettendorf Oláhbrettye | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Hunedoara | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2969) 45° 40′ N, 23° 1′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 281 m | |||||
| Fläche: | 100,36 km² | |||||
| Einwohner: | 2.969 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 30 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 337115 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 54 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | HD | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 10. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Gliederung: | Bretea Română, Bățălar, Bercu, Bretea Streiului, Covragiu, Gânțaga, Măceu, Ocolișu Mare, Plopi, Ruși, Vâlcele, Vâlcele Bune, Vâlceluța | |||||
| Bürgermeister : | Rasvan-Ciprian Ionescu-Gruia (PSD) | |||||
| Postanschrift: | Str. Principală, nr. 15 loc. Bretea Română, jud. Hunedoara, RO–337115 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Bretea Română [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (veraltet Bretea Românească; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Hunedoara in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Der Ort Bretea Română ist auch unter der deutschen Bezeichnung Wallachisch-Brettendorf und den ungarischen Brettye, Beregtő<ref>Wörterbuch der Ortschaften in Siebenbürgen</ref> und Románbrettye bekannt.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>
Geographische Lage
Die Gemeinde Bretea Română befindet sich mit den elf Dörfern und zwei Weilern im Süden Siebenbürgens auf der rechten Seite des Flusses Strei (Strell), nördlich der historischen Region Hatzeger Land (Țara Hațegului). Der Ort liegt an der Kreisstraße (drum județean) DJ 668, rund einen Kilometer von der Europastraße 79 entfernt. Etwa auf halber Strecke (ca. 10 km) zwischen den Kleinstädten Călan und Hațeg, befindet sich der Ort etwa 20 Kilometer südöstlich von der Stadt Hunedoara (Eisenmarkt); die Kreishauptstadt Deva liegt etwa 38 Kilometer nordwestlich von Bretea Română entfernt.
Der nächstgelegene Bahnhof von Bretea Română befindet sich im eingemeindeten Dorf Bretea Streiului (Ungarisch-Brettendorf) an der elektrifiziert und zweigleisigen Bahnstrecke Simeria–Petroșani.
Die eingemeindeten Dörfer sind etwa 1,5–9 Kilometer vom Gemeindesitz entfernt und zum Teil auf unbefestigten Straßen zu erreichen.
Geschichte
Der Ort Bretea Română wurde 1332 erstmals als ungarisches Dorf in Funktion einer Zollstelle urkundlich erwähnt.<ref name="hsrs" /> Nach Berichten von G. Téglás und M. Roska über einen Fund auf dem Areal des eingemeindeten Dorf Bretea Streiului, reicht die Geschichte der Besiedlung in der Region jedoch bis in die Jungsteinzeit zurück.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Bretea Streiului, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).</ref> Weitere Funde aus der Römerzeit wurden in Bretea Română gemacht.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Bretea Română, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch).</ref>
Vom 15.–16. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Adelsfamilie Bethlen. Im 17.–19. Jahrhundert war Bretea Română eine rumänische Bauernsiedlung; hier lebten auch ungarische Kleinadlige, welche eine eigene Kirche hatten.<ref name="hsrs" /> Beim Horea-Aufstand von 1784 kamen mehrere ungarische Kleinadelsfamilien (Kendeffi, Csongradi, Nalaczi) sowie die reformierte Kirche des Ortes zu Schaden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben in der Webdarstellung der Gemeinde, abgerufen am 22. Mai 2011 ( vom 2. September 2013 im Internet Archive) (rumänisch).</ref>
Die Gemeinde hat ca. 1000 Bauernhöfe mit etwa 1200 Wohnungen, von denen nur 57 Höfe – im eingemeindeten Dorf Plopi (ungarisch Sztrigyplop) – an eine Kanalisation angeschlossen sind.
Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Landwirtschaft, die Viehzucht und die Holzverarbeitung.
Bevölkerung
1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 5543 Einwohner. 5201 davon waren Rumänen, 242 Roma, 79 Ungarn und 21 Deutsche. 1910 wurde mit 5995 die größte Bevölkerungszahl – und gleichzeitig die der Rumänen (5690), die der Ungarn (268) und die der Slowaken (4) – ermittelt. Die höchste Anzahl der Roma wurde 1850 und die der Deutschen (35) 1941 registriert. Darüber hinaus bezeichneten sich 1890 einer und 1900 zwei Einwohner als Slowaken. Bei der Volkszählung 2002 lebten auf dem Gebiet der Gemeinde 3133 Menschen, davon waren 3099 Rumänen, 17 Ungarn, zehn Deutsche, sechs Roma und ein Grieche.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref> 2011 bezeichneten sich 2968 als Rumänen, 15 als Magyaren, elf bezeichneten sich als Roma, fünf als Deutsche und 53 machten keine Angaben zu ihrer ethnischen Abstammung.
Sehenswürdigkeiten
- Die orthodoxe Kirche in Bretea Română, etwa Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, war ursprünglich eine reformierte Kirche, wurde 1978 von der rumänischen Bevölkerung übernommen und 1981 orthodox geweiht.
Persönlichkeiten
- Moshe Lazar (1928–2012), US-amerikanischer Romanist und Hochschullehrer
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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