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Winzendorf (Gemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Winzendorf (Marktort)
Ortschaft
Katastralgemeinde Winzendorf
Winzendorf (Gemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf) (Österreich)
Winzendorf (Gemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf
Koordinaten 47° 48′ 34″ N, 16° 6′ 48″ OKoordinaten: 47° 48′ 34″ N, 16° 6′ 48″ O
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Höhe 327 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06686
Katastralgemeindenummer 23440
Bild
Ortansicht, links der Gasthof Schmutzer
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Winzendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>

Geografie

Der Ort liegt am Fuß der Fischauer Vorberge und am nordwestlichen Rand des Steinfeldes. Die Landesstraße L87 führt durch den Ort hindurch, von der hier auch die L4079 und die L4080 nach Südosten abzweigen. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Ort wurde urkundlich 1157/63 erstmals als Winsendorf erwähnt. Der Name geht vermutlich auf den althochdeutschen Namen Winzo zurück.

Zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 19 Häusern undm Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 33 Häusern genannt, das nach St. Egyden eingepfarrt war und die Kinder zur Einschulung nach Weikersdorf kamen. Die Herrschaft Emmerberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Fischau ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Im Zuge der beginnenden Industrialisierung errichtete Carl Fruhmann 1842 eine Furnierschneidemühle und Alexander Curti ein Kalkwerk und während des Ersten Weltkriegs wurde ein Zweigwerk der Wiener Zündmaschinenfabrik in Betrieb genommen.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Winzendorf ein Arzt, zwei Bäcker, zwei Brennstoffhändler, drei Fleischer, zwei Friseure, fünf Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Hutmacher, ein Kino, ein Konsumverein, zwei Müller, ein Rauchfangkehrer, drei Schneider und eine Schneiderin, fünf Schuster, ein Spengler, zwei Tischler und einige Landwirte ansässig. Weiters gab es eine Badeanstalt, einen Minenzündererzeuger, das Hotel „Teichmühle“ und ein Sandgrube mit Kalkwerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 515</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Gemeinden Muthmannsdorf und Winzendorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Seit 1993 finden im stillgelegten Kalksteinbruch Winzendorf jährlich die Karl-May-Festspiele statt (Festspiele Winzendorf).

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Winzendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Winzendorf-Muthmannsdorf Vorlage:Hinweisbaustein