Winzendorf (Gemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf)
| Winzendorf (Marktort) Ortschaft Katastralgemeinde Winzendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |||||
| Pol. Gemeinde | Winzendorf-Muthmannsdorf | |||||
| Koordinaten | 47° 48′ 34″ N, 16° 6′ 48″ O
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|
| Höhe | 327 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06686 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 23440 | |||||
| Bild Ortansicht, links der Gasthof Schmutzer | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Winzendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>
Geografie
Der Ort liegt am Fuß der Fischauer Vorberge und am nordwestlichen Rand des Steinfeldes. Die Landesstraße L87 führt durch den Ort hindurch, von der hier auch die L4079 und die L4080 nach Südosten abzweigen. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Ort wurde urkundlich 1157/63 erstmals als Winsendorf erwähnt. Der Name geht vermutlich auf den althochdeutschen Namen Winzo zurück.
Zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 19 Häusern undm Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 33 Häusern genannt, das nach St. Egyden eingepfarrt war und die Kinder zur Einschulung nach Weikersdorf kamen. Die Herrschaft Emmerberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Fischau ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Im Zuge der beginnenden Industrialisierung errichtete Carl Fruhmann 1842 eine Furnierschneidemühle und Alexander Curti ein Kalkwerk und während des Ersten Weltkriegs wurde ein Zweigwerk der Wiener Zündmaschinenfabrik in Betrieb genommen.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Winzendorf ein Arzt, zwei Bäcker, zwei Brennstoffhändler, drei Fleischer, zwei Friseure, fünf Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Hutmacher, ein Kino, ein Konsumverein, zwei Müller, ein Rauchfangkehrer, drei Schneider und eine Schneiderin, fünf Schuster, ein Spengler, zwei Tischler und einige Landwirte ansässig. Weiters gab es eine Badeanstalt, einen Minenzündererzeuger, das Hotel „Teichmühle“ und ein Sandgrube mit Kalkwerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 515</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Gemeinden Muthmannsdorf und Winzendorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Seit 1993 finden im stillgelegten Kalksteinbruch Winzendorf jährlich die Karl-May-Festspiele statt (Festspiele Winzendorf).
Persönlichkeiten
- Gisa Wurm (1885–1957), Schauspielerin, wurde hier geboren
- Marika Lichter (* 1949), Sängerin, Schauspielerin, Musikmanagerin und Intendantin des Musicalsommers Winzendorf.
Literatur
Weblinks
- Winzendorf in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Winzendorf-Muthmannsdorf Vorlage:Hinweisbaustein