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Wiesenfeld (Karlstadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wiesenfeld
Kreisstadt Karlstadt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wiesenfeld 50° 0′ N, 9° 41′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl KarlstadtKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 59′ 37″ N, 9° 40′ 52″ O
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Höhe: 245 m ü. NHN
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl Karlstadt (Format invalid)<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl Karlstadt</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 97753
Vorwahl: 09359

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Wiesenfeld ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Karlstadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Wiesenfeld hat eine Fläche von 22,885 km². Sie ist in 8197 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2791,90 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Wiesenfeld (090562). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Erlenbach und Rettersbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> In der Gemarkung Wiesenfeld leben Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl Karlstadt Einwohner, die in der Mehrzahl römisch-katholischen Glaubens sind.<ref>Karlstadt - Kreisstadt Main-Spessart. Abgerufen am 13. Juni 2016.</ref>

Geographie

Das Pfarrdorf liegt genau zwischen Lohr am Main und Karlstadt am Main. Es entspringt dort der Ziegelbach.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1139. Im Jahre 1351 wurde durch die Grafen von Rieneck, die zeitweilig die Herrschaft über einen Teil des Ortes ausübten, eine Dorfordnung erlassen. Das Dorfgericht war auch für den Nachbarort Rettersbach und die beiden Nachbarorte Steinbach und Halsbach zuständig, die heute Gemeindeteile von Lohr sind. Das Gerichtssiegel aus dem Jahre 1679 lieferte auch die Vorlage für das Ortswappen mit einem schreitenden silbernen Gotteslamm auf rotem Grund.

Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich hier andernorts vertriebene Juden an. Um das Jahr 1800 zählte die jüdische Gemeinde 90 Mitglieder aus zwanzig Familien. Insgesamt hatte der Ort zu dieser Zeit etwa 630 Einwohner. 1848 gab es 125 jüdische Einwohner. Am bekanntesten ist wohl der am 17. April 1860 in Wiesenfeld geborene Josef Schlossmann, ein Textilgroßhändler und großzügiger Stifter und Wohltäter. An seinem Geburtshaus erinnert eine Gedenktafel an ihn. Verwüstungen und Verhaftungen während der Novemberpogrome 1938 und vor allem Deportationen durch das Nationalsozialistische Regime erlebten auch die Wiesenfelder Juden. 22 von 25 deportierten Juden aus Wiesenfeld wurden ermordet.<ref> Hans Schlumberger, Cornelia Berger-Dittscheid: Wiesenfeld. In: Wolfgang Kraus, Hans-Christoph Dittscheid, Gury Schneider-Ludorff in Verbindung mit Meier Schwarz (Hrsg.): Mehr als Steine…Synagogen-Gedenkband Bayern Band III/1 Unterfranken. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2015. ISBN 978-3-898-70449-6. S. 359–380.</ref>

Die Kirche Maria Himmelfahrt wurde um das Jahr 1610 erbaut, nach den Schäden im Dreißigjährigen Krieg gab es ab 1673 eine Renovierung und Neuausstattung. Im Jahre 1905 wurde das Kirchengebäude erweitert und erneut renoviert. Die Kirche und die von 1861 bis 1863 im gotischen Baustil erbaute Synagoge<ref> Hans Schlumberger, Cornelia Berger-Dittscheid: ebenda S. 361–366.</ref> zählen zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Kreisstadt Karlstadt eingegliedert.<ref> </ref>

Verkehr

Seit Ende Juni 2023 befindet sich die Ortsumgehung Wiesenfeld für die Staatsstraße 2435, Verbindungsstraße von Karlstadt nach Lohr am Main, in Bau. Die Eröffnung der neuen Ortsumgehung Wiesenfeld ist im Dezember 2024 erfolgt.<ref>Spatenstich fuer Ortsumgehung Wiesenfeld Website der Stadt Karlstadt. Abgerufen am 8. Juni 2024.</ref>

Geboren in Wiesenfeld

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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