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Wernhies

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wernhies (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wernhies
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Kottes-Purk
Koordinaten 48° 24′ 8″ N, 15° 20′ 57″ OKoordinaten: 48° 24′ 8″ N, 15° 20′ 57″ O
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Höhe 710 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06879
Katastralgemeindenummer 24502
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Wernhies ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Kottes-Purk im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Die kleine Streusiedlung befindet sich etwas südlich der Landesstraße L78 in einer nach Osten exponierten Lage. Zur Ortschaft gehört auch die Einzellage Hubhof.

Geschichte

Der Ort wird spätestens 1751 zum ersten Mal schriftlich erwähnt<ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Niederösterreich Teil 4, S. 93 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref>.

Im Eintrag der Josephinischen Fassion aus Jahre 1786/87 gab es im heutigen Ort 6 Häuser (davon 3 in Wernhies selbst, eines in Huebhof und zwei in Thallerl – heute verfallen).<ref>Josephinische Fassion – Gemeinde Niederanna mit den zugetheilten Ortschaften Trebetsfeld, Langacker, Benglbach, Wernhies und Dallerl, Trittings, Fohra und Hellerhof (JosFass OM 281)</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sechs Häusern genannt, das nach Niederranna eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Oberranna besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne, die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Pöggstall ausgeübt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Nach der Entstehung der Ortsgemeinden 1849 wurde der Ort eine Katastralgemeinde der Ortsgemeinde Gschwendt<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 940</ref>.

Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Wernhies ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 499</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurde der Ort durch die Vereinigung der Gemeinde Gschwendt mit der Gemeinde Kottes-Purk am 1. Jänner 1971 ein Teil der heutigen Gemeinde.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 116/1971, Seite 68</ref><ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Wernhies insgesamt 9 Bauflächen mit 5.655 m² und 12 Gärten auf 22.623 m², 1989/1990 gab es 7 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 18 angewachsen und 2009/2010 bestanden 8 Gebäude auf 12 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist überwiegend forstwirtschaftlich geprägt. 81 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 118 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 59 Hektar Landwirtschaft betrieben und 79 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 58 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 79 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Wernhies beträgt 19,6 (Stand 2010).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Kottes-Purk