Weißenbrunn (Leinburg)
Weißenbrunn Gemeinde Leinburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(839)&title=Wei%C3%9Fenbrunn 49° 26′ N, 11° 22′ O
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| Höhe: | 436 (426–477) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 839 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner-2022" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91227 | |||||
| Vorwahl: | 09187 | |||||
Lage in der Frankenalb
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Weißenbrunn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Leinburg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Weißenbrunn hat eine Fläche von 6,895 km². Sie ist in 2127 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3241,81 m² haben.<ref>Gemarkung Weißenbrunn (093475). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 2. November 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Ernhofen und Winn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. November 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf wird vom Bachlauf des Berglesgraben durchzogen. Im Osten ist der Balcherranken, ein bewaldeter Anstieg zu einer Hochfläche der Hersbrucker Alb. Im Westen grenzt der Staatsforst Leinburg an mit dem Naturschutzgebiet Flechten-Kiefernwälder südlich Leinburg. Die Kreisstraße LAU 6 führt zur Staatsstraße 2240 (1 km westlich) bzw. nach Klingenhof (2 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraßen führt nach Oberhaidelbach zur St 2404 (2,5 km nordwestlich) bzw. nach Ernhofen (1,3 km südlich). In Richtung Oberhaidelbach gibt es eine Abzweigung nach Winn.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Kurzcharakteristik" /> Etwa einen halben Kilometer nördlich von Weißenbrunn hatte im Mittelalter eine als „Balgern“ bezeichnete Ortschaft existiert, die 1360 noch aus sechs Gütern bestand. Im Jahr 1509 wurde berichtet, dass der Ort zu einer Wüstung geworden war.<ref name="Geschichte" />
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Steuerdistrikt Weißenbrunn gebildet. Zu diesem gehörten Ernhofen, Oberwellitzleithen, Röthenbach, Unterwellitzleithen und Winn. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Weißenbrunn, zu der Ernhofen und Winn gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Altdorf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 22 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Weißenbrunn am 1. Mai 1978 nach Leinburg eingemeindet.<ref> </ref><ref>Leinburg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. November 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung der ehemaligen Gemeinde Weißenbrunn
| Jahr | 1910<ref name="Einwohner-1910" /> | 1933<ref name="Verwaltungsgeschichte" /> | 1939<ref name="Verwaltungsgeschichte" /> | 1961<ref name="Einwohner-1961" /> | 1993<ref name="Einwohner-1993" /> | 2016<ref name="Einwohner-2022" /> |
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| Einwohnerzahl | 362 | 384 | 396 | 533 | 905 | 898 |
Wirtschaft
Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in dem damals stark landwirtschaftlich geprägten Weißenbrunn hauptsächlich Hopfen, Kartoffeln und Getreide angebaut. Mittlerweile pendelt der größte Teil der beschäftigten Einwohner jedoch in den Großraum Nürnberg zur Arbeit ein, während sich im Ort selbst lediglich einige wenige Handwerksbetriebe etablieren konnten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Weißenbrunn befinden sich einige Häuser, die als Baudenkmäler ausgewiesen sind. Erwähnenswert ist auch das Naturbad, dessen Wasserzulauf der östlich des Ortes entspringende Bach Berglesgraben ist. Das Bad wurde aufwendig saniert, naturnah gestaltet und 2012 wieder eröffnet.<ref name="Naturbad" />
Im Umland gibt es einige vorchristliche Fundstellen sowie zahlreiche Silbersandhöhlen.<ref name="Dorfgeschichte" /> Die bekannteste davon ist das Heidenloch, etwa einen Kilometer östlich vom Ortskern. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Sport
In Weißenbrunn gibt es einen Fußballverein und hat drei Fußball- sowie drei Tennisplätze. Außerdem gibt es einen Tischtennisverein und eine Tanzgruppe.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Weißenbrunn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 138 (Digitalisat).
- Vorlage:Gebessler Landkreis Nürnberg
- Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e. V., Fürth 1989, ISSN 0077-6149
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Weißenbrunn. In: leinburg.de. Abgerufen am 2. November 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Weißenbrunn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive> <ref name="Einwohner-1993"> </ref> <ref name="Kurzcharakteristik">Kurzcharakteristik von Weißenbrunn auf der Website der Gemeinde Leinburg (abgerufen am 12. Nov. 2017)</ref> <ref name="Geschichte">Ronald Heißler: Rund um den Moritzberg. Seite 100/101</ref> <ref name="Einwohner-1910">M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Mittelfranken: Bezirksamt Nürnberg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juli 2014; abgerufen am 11. Januar 2026 (Einwohner Dezember 1910).</ref> <ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> <ref name="Einwohner-1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 812 (Digitalisat).</ref> <ref name="Einwohner-2022">Zahlen, Daten & Fakten. Abgerufen am 24. August 2024.</ref> <ref name="Naturbad">Das Naturbad in Weißenbrunn (abgerufen am 12. Nov. 2017)</ref> <ref name="Dorfgeschichte">Dorfgeschichte von Weißenbrunn (abgerufen am 12. Nov. 2017)</ref> </references>
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ortsteil von Leinburg
- Ort im Landkreis Nürnberger Land
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nürnberger Land)
- Ersterwähnung im 13. Jahrhundert
- Gemeindeauflösung 1978
- Gemarkung im Landkreis Nürnberger Land