Walter Frey (Politiker, 1943)
Walter Frey (* 30. Juli 1943 in Zürich; heimatberechtigt in Biberstein und Zürich) ist ein Schweizer Unternehmer und Politiker (SVP).
Werdegang
Frey war zwischen 1987 und 2001 Mitglied des Nationalrats, gewählt im Kanton Zürich. Er gilt auch in der eigenen Partei als einer der Hauptverantwortlichen neben Christoph Blocher für das Nein zum EWR im Jahr 1992.<ref name="Bote2024"/> Ab 1999 war er Präsident der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei der Bundesversammlung. Ausserdem war er von 1987 bis 2001 Präsident der Stadtzürcher SVP. Während seiner Amtszeit wuchs die Vertretung der SVP im städtischen Parlament von 7 aus 26 Sitze.<ref name="Bote2024">Zwei Patrons in 100 Jahren, Zürcher Bote, 28. Juni 2024, S. 4</ref> Im März 2008 kehrte Frey nach einer Auszeit in die Politik zurück und wurde einer von fünf Vizepräsidenten der SVP Schweiz. Am 24. März 2018 trat er von diesem Amt zurück.<ref>Die SVP muss wieder einmal die Schweiz retten. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. März 2018.</ref>
Frey ist Verwaltungsratspräsident der von seinem Vater Emil Frey gegründeten Emil Frey AG, einem der grössten Autoimporteure in der Schweiz. Ausserdem war er bis Ende 2025 langjähriger Präsident des Eishockeyclubs ZSC Lions (vorher der Eishockeymannschaft des Grasshopper Clubs), den er auch finanziell unterstützt. Nachfolger bei den ZSC Lions wurde sein Sohn Lorenz Frey-Hilti.<ref>Pompöse Ehrung für scheidenden ZSC-Präsidenten Walter Frey. In: Blick.ch, 23. Dezember 2025.</ref>
Frey ist verheiratet und hat drei Kinder. Das Vermögen von Walter Frey und Familie wurde 2024 vom Wirtschaftsmagazin Bilanz auf 4,8 Milliarden Franken geschätzt.<ref>300 Reichste 2024 . In: Bilanz. November 2024.</ref> Er wohnt in Küsnacht. In der Schweizer Armee war er Hauptmann der Panzertruppen.<ref name="Bote2024"/>
2013 wurde ihm der japanische mittlere Orden der Aufgehenden Sonne am Band verliehen.<ref>2013 Autumn Conferment of Decorations on Foreign Nationals, Internetseite des japanischen Aussenministeriums (englisch)</ref>
Motorsport
In den 1970er-Jahren war er als Rennfahrer aktiv und startete unter anderem in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Seine beste Platzierung war der achte Rang beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1973<ref>1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1973</ref><ref>Der Rennfahrer Walter Frey</ref>.
Weblinks
- Walter Frey auf der Website der Bundesversammlung
- Daniel Ryser: Walter Frey und die SVP. Halb sank er hin. In: Die Wochenzeitung. 27. März 2008.
- Christina Neuhaus, Heidi Gmür: SVP-Doyen Walter Frey: «Man kann nicht jeden Sonntag einen Puure-Zmorge veranstalten.» In: Neue Zürcher Zeitung. 22. Juni 2016 (Interview).
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frey, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Unternehmer und Politiker (SVP) |
| GEBURTSDATUM | 30. Juli 1943 |
| GEBURTSORT | Zürich |
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- Unternehmer (Schweiz)
- Nationalrat (Zürich)
- SVP-Mitglied
- Rennfahrer (Schweiz)
- Sportwagen-WM-Rennfahrer
- Eishockeyfunktionär (ZSC Lions)
- Sportfunktionär (Grasshopper Club Zürich)
- Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne (Kommandeur)
- Schweizer
- Geboren 1943
- Mann