Zum Inhalt springen

Walpersdorf (Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Walpersdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Walpersdorf
Walpersdorf (Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf) (Österreich)
Walpersdorf (Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf
Koordinaten 48° 18′ 48″ N, 15° 40′ 37″ OKoordinaten: 48° 18′ 48″ N, 15° 40′ 37″ O
 {{#coordinates:48,313333333333|15,676944444444|primary
dim=1000 globe= name=Walpersdorf region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 250 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05523
Katastralgemeindenummer 19167
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Walpersdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das Dorf wird von der Landestraße L110 durchquert, von der im Ort die L5016 nach Getzersdorf abzweigt. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Graf Georg Ludwig von Sinzendorf gründete 1666 in Walpersdorf eine Seidenmanufaktur. Erzeugnisse aus Seide wurden bisher aus dem Ausland importiert und Graf Sinzendorf versuchte, die modernen Ideen des Merkantilismus umzusetzen und die Volkswirtschaft zu heben. Angeleitet von Wirtschaftstheoretikern wie Philip Wilhelm von Hornick, Wilhelm von Schröder und Johann Joachim Becher entstand hier eine der ersten Fabriken des Landes. Unter der Leitung Bechers wurde die aus Italien kommende Rohseide versponnen und teilweise zu Bändern oder in einer eigenen Strumpfmühle zu Fertigprodukten verarbeitet. Die Seidenarbeiter wie Zwirner und Färber wurden im Ausland angeworben und hier angesiedelt. Der Betrieb war jedoch nur kurzzeitig erfolgreich und schrieb bald hohe Verluste. Die Seidenfabrik wurde 1683 geschossen.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 52 Häusern genannt, das nach Inzersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Walpersdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Walpersdorf und Neulengbach.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Walpersdorf ein Gastwirt, ein Müller, ein Obst- und Gemüsehändler und einige Landwirte ansässig. Weiters gab es die Metallwarenfabrik Wiese & Bruchhausen.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 491</ref>

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Inzersdorf-Getzersdorf