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Wösendorf in der Wachau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wösendorf in der Wachau (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wösendorf
Wösendorf in der Wachau (Österreich)
Wösendorf in der Wachau (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Weißenkirchen in der Wachau
Koordinaten 48° 22′ 50″ N, 15° 27′ 13″ OKoordinaten: 48° 22′ 50″ N, 15° 27′ 13″ O
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Höhe 207 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3610 Wösendorf in der Wachau
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04376
Katastralgemeindenummer 12192
Zählsprengel/ -bezirk Wösendorf in der Wachau (31351 002)
Bild
Ortskern mit Pfarrkirche
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Wösendorf in der Wachau ist eine Ortschaft und als Wösendorf eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Wösendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das Dorf liegt in einer Aufweitung der Wachau zwischen St. Michael und Joching. Donauseitig führt die Donau Straße am Ort vorüber und an der anderen Seite die Donauuferbahn, die hier mit der Haltestelle Wösendorf-Joching über eine Station verfügt.<ref>Wösendorf – wandeln auf steinzeitlichen Spuren auf weissenkirchen-wachau.at</ref>

Geschichte

Das Dorf hat seinen Ursprung in einer steinzeitlichen Siedlung und wurde urkundlich 1163 erstmals erwähnt. Den Ort prägen mehrere ehemalige Lesehöfe von Klöstern, herausragend ist hierbei der Florianihof, der Lesehof des Stiftes St. Florian, der im 15. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert erweitert wurde. Die spätbarocke Pfarrkirche wurde um 1790 erbaut und weist Deckenmalereien in Medaillonform von A. Mayer auf. Die Altarbilder stammen von Martin Johann Schmidt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Markt mit 74 Häusern genannt, der über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Dürnstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Wösendorf ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, zwei Obsthändler, eine Obstverwertungsgenossenschaft, ein Schuster, eine Sparkasse und zwei Trafikanten ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 519</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurden mit 1. Jänner 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Wösendorf in der Wachau und Joching nach Weißenkirchen in der Wachau eingemeindet.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

  • Friedrich Gottlieb Mayer (1793–1858), Augustiner-Chorherr und Propst von Stift Sankt Florian, war hier Pfarrer
  • Josef Gruber (1855–1933), Organist und Komponist, wurde hier geboren
  • Herbert Koller (1911–1995), Manager und Generaldirektor der VÖEST, wurde hier geboren

Literatur

Weblinks

Commons: Wösendorf in der Wachau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Weißenkirchen in der Wachau