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Vught

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Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden

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}}) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Noord-Brabant. Sie hat Vorlage:Str replace Einwohner (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}). Ihre Gesamtfläche beträgt 61,12 km². Zu Vught gehören auch die westlich gelegenen Dörfer Cromvoirt und Helvoirt. Kamp Vught war der Name des KZ Herzogenbusch.

Lage und Wirtschaft

Vught liegt am Fluss Dommel, etwa 3,5 km südlich der Provinzhauptstadt ’s-Hertogenbosch. In Vught teilt sich die Bahnstrecke von ’s-Hertogenbosch nach Tilburg in südwestlicher und Eindhoven in südsüdöstlicher Richtung. Hier hat Vught einen Kleinbahnhof. Auch die Autobahn A 2 ’s-Hertogenbosch–Eindhoven führt durch Vught (mit Abzweigung A65/N65 Richtung Tilburg).

Vught ist ein Vorort von ’s-Hertogenbosch. Über die Hälfte der berufstätigen Bevölkerung arbeitet in der nördlichen Nachbarstadt. In Vught gibt es mehrere Pflegeanstalten, darunter ein psychiatrisches Krankenhaus. Auch das Stadtgefängnis von ’s-Hertogenbosch steht in Vught.

Geschichte

Der Name Vught geht auf die Feuchtigkeit des Gebietes in den ehemaligen Auen der Dommel zurück (vught = „feucht“). Über die Geschichte von Vught vor dem 19. Jahrhundert ist, abgesehen von einem dem Ort gewährten Zollrecht 1028, so gut wie nichts bekannt.

1844 wurden in Vught acht „lunetten“, halbmondförmige Festungswerke gebaut. Sie gehörten der Festung von ’s-Hertogenbosch an. Vught wurde zu einem wichtigen Standort des Heeres, u. a. der Pioniertruppen; im Dorf stehen noch mehrere ehemalige Kasernen.

Südlich des Ortes wurde ab etwa 1890 durch eine dampfmaschinengesteuerte Anlage Sand gewonnen. Im Volksmund hieß diese Maschine „de ijzeren man“ (der Eiserne Mann). Der durch die Sandgewinnung entstandene See, jetzt ein Naherholungsgebiet mit Badestrand, erhielt denselben Namen.

Ab August 1942 wurde in einem Militärgelände westlich der Ortsmitte durch niederländische Arbeiter bis Januar 1943 ein Gefangenenlager gebaut. Im Januar 1943 wurde unter der deutschen Besatzung von der SS das Kamp Vught (KZ Herzogenbusch) eröffnet.<ref>Während und nach des Krieges Kamp Vught, … die Kriegsgeschichte des Lagers. Sommer 1942 - der Aufbau (Webseite der niederländischen Gedenkstätte, deutsche Fassung; abgerufen am 16. März 2025)</ref>

Die Gebäude wurden nach der Unabhängigkeit Indonesiens 1949 zum Teil als Wohnort für molukkische Einwanderer (hollandtreue evakuierte Einheimische und Niederländer, darunter viele Berufssoldaten) eingerichtet. Da viele diese Molukker sich auch nach der Evakuierung in die Niederlande, zum KNIL (Koninklijk Nederlandsch-Indisch Leger, deutsch: Königliche Niederländisch-Indische Armee), bekannten, lehnten sie es ab, sich als Zivilisten zu betrachten. Sie blieben in den Baracken wohnen. 1970 mussten sie dann in „normale“ Wohnungen umziehen. Immer noch leben in Vught viele Niederländer molukkischer Herkunft.

Sehenswürdigkeiten

Datei:14-04-20 Rathaus Vught B.jpg
Landhuis Leeuwenstein, Rathaus der Stadt Vught
  • Die Überbleibsel des ehemaligen KZ Herzogenbusch ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=nl|SCRIPTING=Latn|SERVICE=niederländisch}}) können besichtigt werden. Ein Nationaldenkmal befindet sich am „Fusilladeplaats“ (Erschießungsstelle).
  • In einer ehemaligen Kaserne befindet sich das Niederländische Genie-Museum (Museum der Pioniertruppen). Nur beschränkt geöffnet (siehe die Website).
  • Auch im Heimatmuseum (Vughts Historisch Museum), in der Ortsmitte, finden sich Gegenstände aus dem ehemaligen KZ; daneben Gemälde, archäologische Funde, Spielzeug aus dem 19. Jahrhundert usw.
  • Südlich des ehemaligen KZ liegt ein Wald- und Heidegebiet, mit u. a. dem Naherholungsgebiet De IJzeren Man.
  • Vught und Cromvoirt haben beide eine um 1500 erbaute Dorfkirche.
  • Östlich des Dorfes liegt das von einem kleinen Wald umgebene Schloss Maurick (erbaut um 1500; völlig restauriert um 1890), in dem sich heute ein Luxusrestaurant befindet.

Persönlichkeiten

Bilder

Politik

Die Lokalpartei Gemeentebelangen gewann die letzte Kommunalwahl im Jahr 2020 mit knapp einem Viertel der Stimmen und ist damit seit 2010 unangefochtener Wahlsieger.

Gemeinderat

Vorlage:Wahldiagramm Der Gemeinderat von Vught setzt sich seit 1982 wie folgt zusammen:

Partei Sitze<ref name="wahl" />
1982 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010 2014 2018 2020Vorlage:FN
Gemeentebelangen 6 5 5 7 5 9 5 5 8 7 6
D66 0 2 2 2 0 2 4 3 5
VVD 3 3 2 2 4 4 4 5 4 4 4
PvdAVorlage:FN 1 2 2 2 4 2 4 4
GroenLinks
CDA 6 5 5 4 4 3 3 3 1 1 3
SP 5 2 2 2 1
Ons-Vught 0
Vught Samen AndersVorlage:FN 6 3 4
Progressief VughtVorlage:FN 1 2 3 2
De Volkspartij 2 2 2
Gesamt 19 19 19 19 21 21 21 21 21 21 23

Vorlage:Sitzverteilung

Nach der Wahl wurde eine Koalition aus Gemeentebelangen, VVD, PvdA/GroenLinks und CDA gebildet. Sie verfügen über 17 der 23 Sitze.<ref>https://www.vvd.nl/lokaal-netwerk-vught/nieuws/een-nieuwe-start-coalitieakkoord-2023-2026/</ref>

Anmerkungen

Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ

Städtepartnerschaft

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden der Provinz Nordbrabant

Vorlage:Normdaten