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Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2010

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Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2010 fand vom 25. September bis 10. Oktober in Italien statt. Die Brasilianer verteidigten ihren Titel im Finale gegen Kuba erfolgreich. Die deutsche Mannschaft erreichte den achten Rang und damit das beste Ergebnis seit der Weltmeisterschaft 1974.

Modus

Das Turnier begann mit einer Vorrunde in sechs Gruppen (A–F) mit je vier Mannschaften. Die Auslosung fand am 28. Oktober 2009 in Rom statt. Die drei besten Teams jeder Gruppe erreichten die zweite Runde, die in sechs Gruppen mit je drei Teilnehmern ausgetragen wurde. Die Gruppensieger und -zweiten der zweiten Runde spielten in der dritten Runde in vier Dreiergruppen. Bei gleicher Punktzahl entschied nicht das Satzverhältnis, sondern der Ballpunktquotient (BPQ) über die Reihenfolge der Platzierungen. Nach den drei Gruppenphasen folgten die Platzierungsspiele um die Ränge eins bis zwölf.

Spielplan

Erste Runde

In Gruppe A starteten die Gastgeber mit zwei klaren Siegen gegen Ägypten und Japan. Die iranische Mannschaft konnte zwar im letzten Spiel gegen Italien zwei Sätze gewinnen, verpasste jedoch wegen des schlechteren Ballpunktquotienten die nächste Runde. In Gruppe B musste sich Spanien im Tiebreak gegen Kuba und nach einem umkämpften Spiel gegen Brasilien geschlagen geben. Die Kubaner sicherten sich in fünf Sätzen gegen die Südamerikaner den Gruppensieg, während Tunesien sieglos blieb.

Gruppe A in Mailand
Team Sätze Punkte BPQ
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 9:2 6 1,266
2. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 5:6 4 0,957
3. JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 4:8 4 0,945
4. IranDatei:Flag of Iran.svg Iran 5:7 4 0,895
25. September Ägypten Iran 3:0
Italien Japan 3:0
26. September Iran Japan 3:1
Ägypten Italien 0:3
27. September Japan Ägypten 3:2
Italien Iran 3:2
Gruppe B in Verona
Team Sätze Punkte BPQ
1. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 9:4 6 1,125
2. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 8:4 5 1,137
3. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 6:7 4 0,967
4. TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien 1:9 3 0,768
25. September Brasilien Tunesien 3:0
Spanien Kuba 2:3
26. September Tunesien Kuba 0:3
Brasilien Spanien 3:1
27. September Spanien Tunesien 3:1
Kuba Brasilien 3:2

Die Russen belegten in Gruppe C mit drei Siegen den ersten Rang. Der direkte Konkurrent Puerto Rico verlor das letzte Spiel mit 2:3. Kamerun gelang mit dem Erfolg gegen Australien der erste Sieg bei einer Weltmeisterschaft. In Gruppe D mussten die USA zum Auftakt gegen Mexiko einen 0:2-Rückstand drehen, schafften aber ungeschlagen den Gruppensieg. Argentinien kam als Zweiter in die nächste Runde, während Venezuela keinen Satz für sich entscheiden konnte.

Gruppe C in Modena
Team Sätze Punkte BPQ
1. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 9:3 6 1,263
2. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico 8:4 5 1,030
3. KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun 3:7 4 0,899
4. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 3:9 3 0,855
25. September Russland Kamerun 3:0
Australien Puerto Rico 1:3
26. September Kamerun Puerto Rico 0:3
Russland Australien 3:1
27. September Australien Kamerun 1:3
Puerto Rico Russland 2:3
Gruppe D in Reggio Calabria
Team Sätze Punkte BPQ
1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 9:3 6 1,102
2. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 7:4 5 1,136
3. MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 6:6 4 0,950
4. VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg Venezuela 0:9 3 0,804
25. September Venezuela Argentinien 0:3
USA Mexiko 3:2
26. September Argentinien Mexiko 3:1
Venezuela USA 0:3
27. September Mexiko Venezuela 3:0
USA Argentinien 3:1

Die Franzosen konnten in Gruppe E die Konkurrenten Tschechien und Bulgarien, die ebenfalls weiterkamen, erst im Tiebreak bezwingen. China war mit nur einem gewonnenen Satz chancenlos. Die deutsche Mannschaft kassierte in Gruppe F zunächst eine deutliche Niederlage gegen Serbien und unterlag anschließend dem Gruppensieger Polen im Tiebreak. Durch ein 3:0 gegen Außenseiter Kanada kam die DVV-Auswahl wegen des besseren Ballpunktquotienten trotzdem in die zweite Runde.

Gruppe E in Turin
Team Sätze Punkte BPQ
1. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 9:4 6 1,142
2. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 8:5 5 1,007
3. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 6:6 4 1,025
4. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 1:9 3 0,807
25. September Frankreich Tschechien 3:2
Bulgarien China 3:0
26. September Tschechien China 3:1
Frankreich Bulgarien 3:2
27. September Bulgarien Tschechien 1:3
China Frankreich 0:3
Gruppe F in Triest
Team Sätze Punkte BPQ
1. PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 9:3 6 1,134
2. SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien 5:6 4 1,029
3. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 5:6 4 0,948
4. KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 3:7 4 0,888
25. September Polen Kanada 3:0
Deutschland Serbien 0:3
26. September Kanada Serbien 3:1
Polen Deutschland 3:2
27. September Deutschland Kanada 3:0
Serbien Polen 1:3

Zweite Runde

Deutschland verlor in Gruppe G nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Puerto Rico die Begegnung mit dem Gastgeber und profitierte letztlich vom Sieg der Italiener gegen das karibische Team. In Gruppe H reichte den Serben bereits das 3:1 gegen Kuba zum ersten Platz, da beide Konkurrenten keine Probleme mit Mexiko hatten.

Gruppe G in Catania
Team Sätze Punkte BPQ
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 6:2 4 1,139
2. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 4:3 3 0,994
3. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico 1:6 2 0,869
30. September Puerto Rico Deutschland 0:3
1. Oktober Deutschland Italien 1:3
2. Oktober Italien Puerto Rico 3:1
Gruppe H in Mailand
Team Sätze Punkte BPQ
1 SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien 6:1 4 1,145
2 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 4:3 3 1,095
3 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 0:6 2 0,770
30. September Kuba Serbien 1:3
1. Oktober Mexiko Kuba 0:3
2. Oktober Serbien Mexiko 3:0

In Gruppe I sorgte das Spiel zwischen Russland und Spanien für eine kontroverse Diskussion um den Modus, da die Russen nach 2:0-Führung absichtlich verloren, um als Zweiter in die vermeintlich leichtere Gruppe der dritten Runde zu kommen.<ref name="Skandal">Lars Becker: Skandal! Betrug! Farce! n-tv, 2. Oktober 2010, abgerufen am 12. Oktober 2010.</ref> Nachdem die US-Amerikaner in Gruppe L mit 0:3 gegen Tschechien verloren hatten, verpasste der Außenseiter Kamerun gegen den Olympiasieger knapp einen weiteren Erfolg.

Gruppe I in Catania
Team Sätze Punkte BPQ
1. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 6:3 4 1,095
2. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 5:3 3 1,119
3. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 1:6 2 0,792
30. September Russland Ägypten 3:0
1. Oktober Spanien Russland 3:2
2. Oktober Ägypten Spanien 1:3
Gruppe L in Ancona
Team Sätze Punkte BPQ
1. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 6:0 4 1,304
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 3:5 3 1,048
3. KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun 2:6 2 0,771
30. September USA Tschechien 0:3
1. Oktober Kamerun USA 2:3
2. Oktober Tschechien Kamerun 3:0

In Gruppe M sicherte sich Frankreich nach der Niederlage gegen Argentinien mit einem Sieg gegen die ausgeschiedenen Japaner den zweiten Rang. Der amtierende Europameister Polen schied in Gruppe N nach zwei 0:3-Niederlagen aus. Dass die Brasilianer anschließend gegen Bulgarien ebenfalls keinen Satz gewannen, verschärfte die öffentliche Kritik an diesem Turnier.<ref name="Skandal" />

Gruppe M in Mailand
Team Sätze Punkte BPQ
1. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 6:2 4 1,096
2. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 4:3 3 1,039
3. JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 1:6 2 0,867
30. September Frankreich Argentinien 1:3
1. Oktober Japan Frankreich 0:3
2. Oktober Argentinien Japan 3:1
Gruppe N in Ancona
Team Sätze Punkte BPQ
1. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 6:0 4 1,304
2. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 3:3 3 1,015
3. PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 0:6 2 0,753
30. September Polen Brasilien 0:3
1. Oktober Bulgarien Polen 3:0
2. Oktober Brasilien Bulgarien 0:3

Dritte Runde

Die Gastgeber erreichten in Gruppe O ungeschlagen das Halbfinale. Das US-Team belegte nach dem Sieg gegen Frankreich den zweiten Rang. In Gruppe P beendete Serbien mit zwei Siegen die Chancen der Russen auf eine vordere Platzierung.

Gruppe O
Team Sätze Punkte BPQ
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 6:2 4 1,067
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 4:3 3 1,179
3. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1:6 2 0,783
4. Oktober Frankreich USA 0:3
5. Oktober USA Italien 1:3
6. Oktober Italien Frankreich 3:1
Gruppe P
Team Sätze Punkte BPQ
1. SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien 6:2 4 1,085
2. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 4:3 3 1,147
3. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 1:6 2 0,784
4. Oktober Serbien Argentinien 3:1
5. Oktober Serbien Russland 3:1
6. Oktober Argentinien Russland 0:3

In Gruppe Q standen sich Bulgarien und Kuba nach 3:1-Siegen gegen Spanien im entscheidenden Spiel gegenüber und die Kubaner erreichten trotz zweimaligen Rückstands noch den ersten Rang. Die deutsche Mannschaft unterlag in Gruppe R in drei Sätzen gegen Brasilien, nachdem sie zuvor gegen die Tschechen, die den Südamerikanern erst im Tiebreak unterlegen waren, ein 3:0 geschafft hatten.

Gruppe Q
Team Sätze Punkte BPQ
1. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 6:3 4 1,010
2. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 5:4 3 1,038
3. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 2:6 2 0,948
4. Oktober Spanien Bulgarien 1:3
5. Oktober Kuba Spanien 3:1
6. Oktober Bulgarien Kuba 2:3
Gruppe R
Team Sätze Punkte BPQ
1. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 6:2 4 1,194
2. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3:3 3 1,016
3. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2:6 2 0,827
4. Oktober Tschechien Brasilien 2:3
5. Oktober Deutschland Tschechien 3:0
6. Oktober Brasilien Deutschland 3:0

Finalrunde und Platzierungsspiele

Beim ersten Halbfinale in Rom setzte sich Kuba nach einem umkämpften Spiel im Tiebreak gegen Serbien durch. Die Brasilianer besiegten anschließend die Gastgeber. Italien verlor am nächsten Tag auch das Spiel um den dritten Platz. Dem Titelverteidiger reichten im Endspiel gegen Kuba drei Sätze, um erneut Weltmeister zu werden. <templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Halbfinale Finale
9. Oktober
SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien 2 10. Oktober
KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 3 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 0
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 3
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1 Spiel um Platz 3
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 3 SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien 3
9. Oktober ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1
10. Oktober

Das deutsche Team konnte in Modena gegen die USA und Bulgarien keinen Satz mehr für sich entscheiden und belegte am Ende den achten Rang. Die Russen sicherten sich mit einem 3:0 gegen den Olympiasieger den fünften Platz.

<templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Platzierungsspiele 5-8 Spiel um Platz 5
8. Oktober
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3 9. Oktober
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 1 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 0
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 3 Spiel um Platz 7
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 0 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 3
8. Oktober DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 0
9. Oktober

Bei den Platzierungsspielen in Florenz setzte sich Argentinien gegen Spanien und Tschechien durch. Die Franzosen gewannen die Partie um den elften Platz. <templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Platzierungsspiele 9-12 Spiel um Platz 9
8. Oktober
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 3 9. Oktober
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 3
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 1
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 0 Spiel um Platz 11
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 3 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1
8. Oktober FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 3
9. Oktober

Endstand

Brasilien gewann zum dritten Mal in Folge den Titel. Für den unterlegenen Finalisten aus Kuba war es der größte Erfolg seit 1990, als sie bei der Weltmeisterschaft in Brasilien das Endspiel erreicht hatten. Die Serben gewannen nach zwei vierten Plätzen wieder eine Medaille. Deutschland belegte Platz acht, ein besseres Ergebnis für eine deutsche Mannschaft hatte es zuletzt mit dem vierten Platz der DDR 1974 gegeben.

Deutschland spielte mit Patrick Steuerwald, Simon Tischer, Lukas Bauer, Marcus Böhme, Max Günthör, Georg Grozer, Jochen Schöps, Björn Andrae, Denis Kaliberda, Robert Kromm, Sebastian Schwarz, Christian Dünnes, Sebastian Prüsener und Ferdinand Tille. Trainer war Raúl Lozano.

1. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
2. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
3. SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien
4. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
5. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
6. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
7. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien
8. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
9. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien
10. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
11. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
12. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
13. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko
AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten
KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
19. IranDatei:Flag of Iran.svg Iran
TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg Venezuela
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada

Einzelauszeichnungen

Der neue Weltmeister hatte den wertvollsten Spieler des Turniers in seinem Team. Für Kuba reichte es trotz des besten Blockers nicht ganz zum Titel. Serbien kam mit dem besten Zuspieler ins Halbfinale, während die anderen Mannschaften es trotz ihrer herausragenden Akteure maximal den fünften Rang belegten.

wertvollster Spieler (MVP) Murilo Endres BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
bester Scorer Iban Perez SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
bester Angreifer Maxim Michailowitsch Michailow RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
bester Blocker Robertlandy Simon KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
bester Aufschläger Clayton Stanley Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
bester Libero Ferdinand Tille DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
bester Zuspieler Nikola Grbić SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Serbien

Medien

In Deutschland zeigte Sport1 die Spiele mit deutscher Beteiligung live in einem Internet-Stream. Die Spiele um die Plätze fünf bis acht waren allerdings nicht online zu sehen. Seit Anfang Oktober gab es zusätzliche Übertragungen auf dem neuen Pay-TV-Sender Sport1+.

Qualifikation

Die kontinentalen Qualifikationsspiele wurden von Dezember 2008 bis August 2009 ausgetragen.

Europa

Die europäischen Mannschaften spielten um acht Startplätze neben Gastgeber Italien. In der ersten Runde gab es jeweils zwei Dreier- und Vierergruppen. Die Gruppensieger Weißrussland, Lettland, Rumänien und Montenegro qualifizierten sich für die zweite Runde, die in zwei Vierer- und zwei Fünfergruppen ausgetragen wurde. In Gruppe E setzte sich die deutsche Mannschaft gegen die Weißrussen und Kroatien durch und erreichte als Gruppenzweiter hinter der Slowakei die dritte Runde. In Gruppe F waren die Niederlande und Estland erfolgreich. Aus den anderen beiden Gruppen kamen jeweils drei Teams weiter, nämlich Portugal, Rumänien und Slowenien sowie Finnland, Tschechien und Belgien. Die jeweiligen Gruppensieger und -zweiten der vier Vierergruppen in der dritten Runde qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft. Deutschland belegte in der Gruppe I mit Erfolgen gegen Finnland und Belgien den zweiten Platz hinter Russland. Bulgarien und Tschechien setzten sich gegen die Niederlande und Portugal durch; Polen und Frankreich siegten gegen die Slowakei und Slowenien; Serbien und Spanien belegten die ersten Plätze vor Rumänien und Estland.

Afrika

Die afrikanische Qualifikation, in der es um drei Plätze ging, startete mit sieben Mannschaften in der zweiten Runde, von denen lediglich Malawi ausschied. In der dritten Runde gab es drei Vierergruppen, deren Sieger sich für die Weltmeisterschaft qualifizierten. Ägypten war gegen Nigeria, Marokko und Botswana erfolgreich. Tunesien setzte sich gegen Algerien, Kenia und Mosambik durch. Kamerun wurde Gruppensieger vor Südafrika, Mauritius und Simbabwe.

Asien

In der ersten Runde der asiatischen Qualifikation, in der vier Teilnehmer ermittelt wurden, kamen Tonga (Gruppe A), Pakistan und Bangladesch (Gruppe B) sowie alle Teams der Gruppe C (Katar, Oman und VAE) weiter. Die zweite Runde wurde in drei Vierergruppen ausgetragen. Die Gruppensieger Iran, Thailand und Kasachstan sowie der Gruppenzweite Indien erreichten die dritte Runde mit zwei Vierergruppen, aus denen sich die beiden besten Mannschaften für die Weltmeisterschaft qualifizierten. In Gruppe G waren China und Australien gegen Indien und Thailand erfolgreich. In Gruppe H setzten sich Japan und Iran gegen Südkorea und Kasachstan durch.

Nord- und Mittelamerika

Aus dem Verband NORCECA qualifizierten sich fünf Mannschaften für die Weltmeisterschaft. In der ersten Runde gab es zwei Fünfergruppen, deren Sieger St. Lucia und Antigua/Barbuda die zweite Runde erreichten, die in zwei Sechser- und einer Siebenergruppe ausgetragen wurde. Als Gruppensieger und -zweite kamen Suriname, die Amerikanischen Jungferninseln, Mexiko, die Bahamas, Panama und Guatemala weiter. Die drei Sieger der Vierergruppen in der dritten Runde (USA, Puerto Rico und Kuba) waren direkt für Italien qualifiziert. Die Gruppenzweiten und ein Gruppendritter spielten eine Playoff-Runde, in der sich Kanada und Mexiko gegen die Dominikanische Republik und Panama durchsetzten.

Südamerika

Die südamerikanische Qualifikation wurde mit acht Teilnehmern in zwei Vierergruppen ausgetragen. In Gruppe A war Argentinien gegen Kolumbien, Chile und Bolivien erfolgreich. Venezuela wurde Sieger der Gruppe B vor Paraguay, Uruguay und Ecuador.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Männer

Prag 1949 | Moskau 1952 | Paris 1956 | Brasilien 1960 | Sowjetunion 1962 | Tschechoslowakei 1966 | Bulgarien 1970 | Mexiko 1974 | Italien 1978 | Argentinien 1982 | Frankreich 1986 | Brasilien 1990 | Griechenland 1994 | Japan 1998 | Argentinien 2002 | Japan 2006 | Italien 2010 | Polen 2014 | Italien / Bulgarien 2018 | Polen / Slowenien 2022 | Philippinen 2025 | Polen 2027 | Katar 2029

Frauen

Moskau 1952 | Paris 1956 | Brasilien 1960 | Sowjetunion 1962 | Tokio 1967 | Bulgarien 1970 | Mexiko 1974 | Sowjetunion 1978 | Peru 1982 | Tschechoslowakei 1986 | China 1990 | Brasilien 1994 | Japan 1998 | Deutschland 2002 | Japan 2006 | Japan 2010 | Italien 2014 | Japan 2018 | Niederlande / Polen 2022 | Thailand 2025 | USA / Kanada 2027 | Philippinen 2029

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